Möbeltrends 2007:
Dunkle Naturholztöne im Trend
Aus dem Esszimmer-Programm „GIORNO“ stammt dieser Tisch in Nussbaum massiv geölt.
(Foto: Trendstore Global / Emverbund)
Esstisch aus cognacfarbenem, lackiertem Hartholz mit passenden Loom-Stühlen.
(Foto: Natura Wohnen / Emverbund)
Das Sofa aus braunem Leder, mit großen, weichen Kissen passt auch zu hellen Möbeln.
(Foto: Rolf Benz)
Diesen Ausziehtisch aus massiver Eiche geölt gibt es in Längen von 1,80 m bis 2,40 m.
(Foto: Natura Wohnen / Emverbund)
Mobiles Möbel: Der Beistelltisch auf Rollen sorgt für Mobilität und ist überall einsetzbar.
(Foto: Ronald Schmitt)
Es ist mittlerweile deutlich zu sehen: Der Geschmack der Deutschen hinsichtlich des Mobiliars zeigt einen ungebrochenen Trend zu dunklen Hölzern.
Die weit verbreitete Meinung, dunkle Hölzer seien besonders pflegebedürftig, stimmt nur bedingt. Werden diese dunklen Holzmöbel richtig gepflegt, d.h.
mit den richtigen Substanzen behandelt, bleiben dunkle Holzoberflächen über Jahre ansehnlich und attraktiv. Dies gilt für furnierte Möbel genauso wie für Massivholzmöbel. Wobei diese je älter, desto schöner werden können. Zumindest bei älteren Möbeln kann der Verfall des Holzes durch richtige Pflege verzögert oder sogar gestoppt werden. Moderne Massivholzmöbel werden hauptsächlich mit natürlichen Ölen behandelt, um die Farbpigmente des Holzes ausdrucksstark hervorzuheben. Flecken und Abgreifungen müssen immer wieder nachbehandelt werden. Die Holzporen bleiben, wie auch bei der Behandlung mit Wachs, offen und lassen zu, dass ein ununterbrochener Austausch der Luftfeuchtigkeit mit der Feuchte des Massivholzes stattfindet. Lacke dagegen verschließen die Poren und sind sehr dauerhaft. Diese Oberfläche ist im Gegensatz zum geölten Holz sehr glatt und glänzt etwas. Sie wird hauptsächlich bei stark beanspruchten Oberflächen angewandt, wo Feuchtfestigkeit und Abriebfestigkeit gefordert sind.




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