Möbeltrends 2007:
Dunkle Naturholztöne im Trend

Artikel vom 01. März 2007

Aus dem Esszimmer-Programm „GIORNO“ stammt dieser Tisch in Nussbaum massiv geölt.

(Foto: Trendstore Global / Emverbund)

Esstisch aus cognac­farbenem, lackiertem Hartholz mit passenden Loom-Stühlen.

(Foto: Natura Wohnen / Emverbund)

Das Sofa aus braunem Leder, mit großen, weichen Kissen passt auch zu hellen Möbeln.

(Foto: Rolf Benz)

Diesen Ausziehtisch aus massiver Eiche geölt gibt es in Längen von 1,80 m bis 2,40 m.

(Foto: Natura Wohnen / Emverbund)

Mobiles Möbel: Der Beistelltisch auf Rollen sorgt für Mobilität und ist überall einsetzbar.

(Foto: Ronald Schmitt)

Feine chinesische Schrift­zeichen schmücken das Metallplättchen des Schubladengriffes.

(Foto: Domicil)

Der Tisch „BELUGA“ aus massivem Nussbaum geölt bietet Platz für mindestens 6 Personen.

(Foto: Ikarus)

Es ist mittlerweile deutlich zu sehen: Der Geschmack der Deutschen hinsichtlich des Mobiliars zeigt einen unge­brochenen Trend zu dunklen Hölzern.

Die weit verbreitete Meinung, dunkle Hölzer seien besonders pflegebedürftig, stimmt nur bedingt. Werden diese dunklen Holzmöbel richtig gepflegt, d.h.
mit den richtigen Substanzen behandelt, bleiben dunkle Holzoberflächen über Jahre an­sehnlich und attraktiv. Dies gilt für furnierte Möbel genauso wie für Massivholzmöbel. Wobei diese je älter, desto schöner werden können.     Zumindest bei älteren Möbeln kann der Verfall des Holzes durch richtige Pflege verzögert oder sogar gestoppt werden. Moderne Massivholzmöbel werden hauptsächlich mit na­türlichen Ölen behandelt, um die Farbpigmente des Holzes ausdrucksstark hervorzuheben. Flecken und Abgreifungen müssen immer wieder nachbehandelt werden. Die Holzporen bleiben, wie auch bei der Behandlung mit Wachs, offen und lassen zu, dass ein un­unterbrochener Austausch der Luftfeuchtigkeit mit der Feuchte des Massivholzes stattfindet. Lacke dagegen verschließen die Poren und sind sehr dauerhaft. Diese Oberfläche ist im Gegensatz zum geölten Holz sehr glatt und glänzt etwas. Sie wird haupt­sächlich bei stark beanspruchten Oberflächen angewandt, wo Feuchtfestigkeit und Ab­riebfestigkeit gefordert sind.

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