In Ästhetik schwelgen mit Einzelstücken

Artikel vom 26. Juni 2008
Typische Landhausmerkmale wie das offene Tellerboard schaffen bei der Anrichte aus der Serie „Landadel“ die richtige Atmosphäre. | Foto: VoglauerTypische Landhausmerkmale wie das offene Tellerboard schaffen bei der Anrichte aus der Serie „Landadel“ die richtige Atmosphäre. | Foto: Voglauer

Offenbar stammen wir alle von einem Volk der Jäger und Sammler ab. Wie sonst lässt sich erklären, dass man immer mehr Siebensachen besitzt, als sich in einem...

Raum oder einer Wohnung unterbringen lassen? Will sagen: Jede Wohnung braucht immens viel „Stauraum". Und zwar fast überall, nicht nur in Schränken. Nützliche Ordnungshüter sind Kommoden – nicht so platz- raubend wie ein Schrank, durch die geringere Höhe leichter unterzubringen und dank unterschiedlicher Innenaufteilungen maßgeschneidert für den jeweiligen Einsatzzweck zu bekommen. „Kommod" sagt der Österreicher, wenn er „bequem" meint. Das Wort kommt aus dem Französischen. Und „bequem" in der Nutzung sind die Ordnungshüter namens Kommode allemal, schon wegen ihrer Vielseitigkeit. Im Schlafzimmer nimmt die Kommode die „Kleinteile" wie Unterwäsche, Socken, Schals und Tücher auf, die sie zugleich in Schubladen sortieren hilft. Kein Durcheinander und keine nervtötende Suche – ein Griff, und die passende Socke ist gefunden. Manchmal hilft eine verglaste Front, den Inhalt von vorn herein zu erkennen. Das ist allerdings eher etwas für Ordentliche – nur ein aufgeräumter Inhalt sieht auch schön aus.

Das Sideboard fügt sich nahtlos ein und lockert den Wohnraum auf. | Foto: Omnia

Das Sideboard fügt sich nahtlos ein und lockert den Wohnraum auf. Die Schiebetüren aus satiniertem Glas laufen bei „Volare“ ganz leise und leicht auf eingelassenen Schienen.

Außerordentliche Glanzstücke sind diese  Rundvitrinen mit gewölbter Glasscheibe. | Foto: Stretch by

Außerordentliche Glanzstücke sind diese aufwändig an einem Stück gefertigten Rundvitrinen mit gewölbter Glasscheibe. 

Die Besonderheiten

Natürlich sind Kommoden nicht nur Stauraum, sondern in erster Linie schöne Einzelmöbel, mit denen wir in der Einrichtung Akzente setzen. Das beginnt bei der Wahl des Holzes – edler dunkler Kirschbaum, lasierte Pinie oder geölte Kiefer zum Beispiel. Wertvolle Intarsienarbeit macht aus der einen Kommode die Antiquität von morgen, während die andere in einem sanften Farbton lasiert ist, der die Holzmaserung durchscheinen lässt und Frühlingsstimmung in die Wohnung bringt.

Im kleinen Esszimmer ist die Kommode ideale Alternative zur Anrichte. | Foto: DomicilDie schlichte, edle Möbel-Kollektion „Secundo“ besticht durch Eichen-, oder honigfarbenes, glattes Nussbaumholz. | Foto: Scholtissek

Im kleinen Esszimmer ist die Kommode ideale Alternative zur Anrichte. Mit profilierten Türen und Glasscheiben im oberen Teil gibt dieses Einzelstück den Blick auf dekoratives Geschirr frei.

Die schlichte, edle Möbel-Kollektion „Secundo“ besticht durch Eichen-, oder honigfarbenes, glattes Nussbaumholz. Die Klassiker von heute sehen bei dieser Qualität auch morgen noch gut aus.  

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