Schlafen mit System
Richtiges Liegen: S.C.A. -Secundäre Contour Anpassung - steigert spürbar die individuelle Liegequalität und passt sich dem Körper an. | Foto: Betten SchmidtDer Mensch mag es im Bett kuschelig. Auch von seiner Matratze erwartet der Schläfer einen gewissen Kuschelfaktor. Seit 50 Jahren empfehlen Orthopäden, dass die...
Schlafunterlage, unser Bett, ein gewisse Festigkeit braucht. Denn nur so werden all die Gelenke, die ca. 16 Stunden pro Tag unter Druck sind, in der Nacht in gegenläufiger Richtung entlastet was dabei die Regeneration der Bandscheiben bewirkt. Wenn die Schlafunterlage zu weich ist kann diese Entspannung nicht stattfinden. Der Mensch kann bzw. will aber nicht „hart“ liegen und empfindet meistens die weiche Matratze als angenehm und kuschelig. Ergo, die Matratzen müssen Bereiche aufweisen, sog. Körper- zonen, die gleichzeitig entlastendes als auch komfortables liegen ermöglichen. Durch die Zoneneinteilung wird ein druckausgleich realisiert der Blutstauungen vorbeugt, die sonst das vegetative Nervensystem des Schläfersveranlassen, immer wieder durch die Muskulatur die Liegeposition zu ändern. Ein unruhiger Schlaf wäre die Folge. Das Körperzonen in Matratzen richtig und notwendigsind hat auch die „Stiftung Warentest“ im Testheft 09/05 bestätigt, aber nur wenn diese an der für den Schäfer richtigen Positionen installiert sind. Die Unterschiede beruhen nicht wie landläufig gesagt wird nur auf Größe und Gewicht des Schläfers. Es wirken eine Vielzahl von Parametern in Abhängigkeit voneinander. Hierbei zählen zu den wichtigsten der sog. Körper-Längen-Gewichts-Verlauf, die Maßdifferenzen der Schulter, Taille und des Beckens. Schließlich macht das Gewicht des Beckens bis zu 42 % des Gesamtkörpergewichtes aus. Ebenso müssen med. Probleme oder Bedürfnisse des Kunden fachmännisch mit in die Betrachtung gezogen werden bei der Selektion der passenden Bettausstattung.
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Bettroste |
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Matratzen |
Optimaler Schlafkomfort
Das finden der passenden Körperzonen für die individualisierte Matratze bedarf jahrelanger Erfahrung und genausten Kenntnisse in der Körperstatik und Ergonomik. Der Bettenfachmann ist informiert bzw. ausgebildet in grundlegenden Krankheitsbildern, die mit einem passenden Schlafsystem positiv beeinflusst werden können. Die letzte Sicherheit erlangt der Fachmann wie auch der Kunde durch die manuelle Bandscheibenbeweglichkeits- prüfung. Zur Auswahl der richtigen Bettausstattung – die immer aus der Unterfederung und der Obermatratze besteht, gehört ebenfalls die Nutzung eines passenden Nackenstützkissens und der richtigen Bettdecke. Der Schlafkompfort und das Schlafklima wird somit bis ins letzte Detail optimiert.
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