Heiße Tipps für "coole" Zeiten

Artikel vom 09. Dezember 2008
Laut einer Legende soll die Englische Königin Elizabeth die Erste 1588 den Gänsebraten zum Weihnachtsessen erklärt haben. Die Nachricht, dass man die spanische Armada besiegt hatte, habe sie angeblich erreicht, als sie am Heiligabend gerade eine Gans aß. | Foto: Initiative ZinkLaut einer Legende soll die Englische Königin Elizabeth die Erste 1588 den Gänsebraten zum Weihnachtsessen erklärt haben. Die Nachricht, dass man die spanische Armada besiegt hatte, habe sie angeblich erreicht, als sie am Heiligabend gerade eine Gans aß. | Foto: Initiative Zink

Wenn es draußen richtig kalt ist, genießen viele die Wärme von innen – vor allem im Winter haben Grog, Punsch, Pharisäer und heiße Schokolade mit Schuss Hochkonjunktur.

Klassiker für kalte Wintertage

Geht es um die alkoholische Veredelung von Getränken und Speisen, taucht seit nunmehr fast 175 Jahren ein Name immer wieder auf: Stroh 80. Die hochprozentige Spirituose ist mittlerweile der bekannteste Markenartikel aus Österreich. Sein unverwechselbares Aroma gibt Süßspeisen oder Gebäck die besondere weihnachtliche Note. Und das ist noch nicht alles: Denn Stroh 80 verleiht auch Heißgetränken das gewisse Etwas und macht kalte Wintertage gemütlich warm. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Rezepten für das Kultgetränk. Die bekanntesten sind unter www.stroh.at im Internet nachzulesen.

Apfelstrohdel ist ein gehaltvolles Wintergetränk. | Foto: www.stroh.at

Apfelstrohdel für die kalte Zeit

Gehaltvolles Wintergetränk für erwachsene Apfelfreunde: 0,4 Liter Apfelsaft mit 2 TL Zimt und 2 TL braunem Zucker vorsichtig in einem Topf erhitzen (nicht kochen). Von der Kochstelle nehmen, kurz abkühlen lassen und 6cl Stroh 80 zugießen. Mit einem Apfelstück dekorieren. Kleiner Tipp: Das Apfelstück im Apfelstrohdel schwimmen lassen und zum Schluss genießen.

Leckerei mit Marzipan-Makronenhäufchen. | Foto: Toppits Marzipan

Leckerei mit „Schuss“:

100 ml Sahne mit 1 EL Zucker und 1 TL Vanillezucker schlagen. Kurz bevor die Sahne steif wird, 1 TL Stroh 80 dazugeben. Sahne fertig schlagen. 4 EL Kakao, 2 EL Zucker und 2 TL Vanillezucker mit 100 ml Milch im Topf verrühren. Restliche Milch hinzugeben und alles unter Rühren erwärmen. 40g Schokolade hacken, hinzufügen und aufkochen. Topf vom Herd nehmen und 6-8 EL Stroh 80 zugeben. In hohe Gläser füllen, mit der Sahne dekorieren und mit Kakaopulver bestreuen.

150 g Pistazien mahlen, 250 g Marzipan in eine Schüssel raspeln, 25 g Zucker zufügen und mit dem Schneebesen glatt rühren. 2 Eier unterrühren. Pistazien mit 2 EL Mehl mischen und hinzufügen. Die Masse in zwei ineinander gesteckte Spritzbeutel (z.B. von Toppits) füllen. Die Spitze ca. 8 mm abschneiden. 25 Plätzchen (4 cm Ø) auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen. Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C ca. 15 Minuten backen. Abschließend abkühlen lassen und mit Puderzucker und gemahlenen Pistazien bestreuen.

Nüsse gehören i die Adventszeit. | Foto: Initiative Zink

Nüsse gehören zur Adventszeit

Nüsse sind aus der Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Was viele nicht wissen: Die harten Früchte senken durch ihre ungesättigten Fettsäuren nicht nur den Cholesterinspiegel im Blut, sondern zeichnen sich auch durch den hohen Anteil am lebenswichtigen Spurenelement Zink aus, das für das körperliche Wohlbefinden unverzichtbar ist.

Durch die Festtage mit Zink

Zink ist ein lebenswichtiges Spurenelement für Menschen, Tiere und Pflanzen. Beim Menschen ist Zink von entscheidender Bedeutung für ein stabil funktionierendes Immunsystem. Um Mangelerscheinungen wie erhöhte Infektanfälligkeit, Hautentzündungen und Haarausfall zu vermeiden, sollte bei der täglichen Ernährung darauf geachtet werden, dass der Zinkgehalt der verwendeten Lebensmittel ausreichend hoch ist. Besonders Meeresfrüchte, Fisch, rotes Fleisch und Nüsse verfügen über einen hohen Anteil des Mineralstoffes. Übrigens: Zink trägt auch dazu bei, dass Alkohol in der Leber schneller abgebaut werden kann. Dadurch gerät die „Katerstimmung“ nach rauschenden Festen deutlich schneller in Vergessenheit.

Zink in der Weihnachtsgans stärkt die Lebenskraft. |  Foto: Initiative Zink

Die Festtage werden oft von üppiger Nahrung und reichlich „geistigen“ Getränken begleitet. Das Spurenelement Zink ist in Fisch, Fleisch und Geflügel enthalten – es hilft, hier die Balance zu bewahren. Zink stärkt die Lebenskraft und beeinflusst positiv das Immunsystem.   

Das gesunde Katerfrühstück

Der besten Party folgt oft ein unschönes Erwachen, wenn sich am nächsten Morgen der Kater bemerkbar macht. Was ist zu tun, um den arg gebeutelten Mineralienhaushalt wieder auf Normalniveau zu hieven? Zinkhaltige Speisen, wie Fisch und Meeresfrüchte, Vollkornprodukte und Milch, lindern die Folgen übermäßigen Alkoholgenusses und sind besonders geeignet, das körperliche Unbehagen vergessen zu machen – zur beschleunigten Genesung am „Tag danach“ ist daher Matjestatar eine gute Wahl: Hierfür 1 Apfel mit etwas Zitronensaft beträufeln, 2 Schalotten, 4 Cornichons und 4 Matjesfilets fein würfeln, in einer Schüssel vermengen und mit schwarzem Pfeffer abschmecken. Vollkornbrot bzw. Pumpernickel häppchengroß schneiden und großzügig mit dem Matjestatar belegen. Eine geschmackvolle Deko bieten Kräuter wie Petersilie, Dill oder Schnittlauch. Tipp: Eine schnelle Portion Zink bringen auch 3 EL Weizenkeime mit Joghurt.

Zimtsterne als traditionelle Weihnachtsbäckerei. | Foto: Initiative Zink

Traditionelle Weihnachtsbäckerei - Zimtsterne für die Liebsten

In der Vorweihnachtszeit ziehen appetitliche Düfte durch das Haus. Adventssonntage laden dazu ein, mit originellen Koch- und Backideen die Familie zu verwöhnen. Gut, wenn die Schlemmerei – in Maßen genossen – das körperliche Wohlbefinden unterstützt. Zink, ein in Nüssen enthaltener lebenswichtiger Mineralstoff, stärkt das Immunsystem und ist in jedem Zimtstern mit rund 0,2 mg vertreten.

Hier ein Rezept:

3 Eiweiße zu festem Schnee schlagen. 250 g Puderzucker sieben und esslöffelweise unterheben – fertig ist die Baisermasse. 3 EL davon zum Bestreichen zur Seite stellen. 1 Päckchen Vanillezucker, 1 gestrichenen TL Zimt, 1 Prise gemahlenen Kardamom und von den insgesamt 400 g ungeschälten gemahlenen Mandeln so viel unterrühren, bis der Teig kaum noch klebt. Die Teigmasse in eine Folie legen, 1 cm dick ausrollen und 2 Stunden kühl stellen. Backofen auf 130 °C vorheizen und Sterne (Ø 4 cm) ausstechen. Den Ausstecher dabei hin und wieder in Puderzucker drücken, damit der Teig nicht festklebt. Backblech mit Backpapier auslegen und die Sterne darauflegen. Zimtsterne mit der restlichen Baisermasse bestreichen und im Ofen (Mitte) etwa 15 Minuten backen. Temperatur auf 100 °C herunterschalten und weitere 15 Minuten backen.

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