Saunakabinen: Wellness für Zuhause

Artikel vom 19. September 2008
Blockbohlen-Sauna | Foto: FinnlandsaunaBlockbohlen-Sauna | Foto: Finnlandsauna

Die Finnen erfanden das Saunabaden und entwickelten es zu einer wertvollen Badekultur, die sich auch hierzulande längst etabliert hat.

Kein Wunder: Wie gut Sauna Körper und Seele tut, ist wissenschaftlich erwiesen und am eigenen Körper schnell spürbar. Die wohlige Wärme entspannt die Muskulatur ebenso wie den Geist. Herz und Kreislauf stabilisieren sich und das Immunsystem läuft zur Höchstform auf. Auf kaum eine andere Weise lässt sich in so kurzer Zeit etwas so Wirkungsvolles für Körper und Seele tun. Egal, ob beim klassisch-trockenen Saunabad oder den immer beliebter werdenden Softbadefunktionen mit hoher Luftfeuchtigkeit und niedrigeren Temperaturen, ungesperrte Holzkonstruktionen versprechen ein Klima der Extraklasse.
Badekultur: Sauna | Foto: FinnlandsaunaDabei bleiben Trends nicht außen vor: Die meisten Saunas lassen sich mit Infrarotstrahler für eine Kombinutzung ausstatten. So kann der Nutzer selbst entscheiden, wonach ihm gerade der Sinn steht. Der besondere Nutzen liegt im Gefäßtraining durch die abwechselnden Wärme- und Ab­kühlreize. Gleichzeitig lockert sich die Muskulatur. Während sich der Geist entspannt, leistet das Saunabad einen wertvollen Beitrag zum Anti-Aging: Die Haut wird straffer, klarer und sieht jünger und frischer aus. 

Helo-Kabine | Foto: Knüllwald

Helo-Kabinen


Auch wer wenig Platz hat, kann sich diesen gesunden Genuss nach Hause holen. Alle Infrarot-Wärmekabinen der Design-Serie „Helo Sun“ bestehen aus vorgefertigten Wandelementen mit Dach und Boden und können problemlos im „Do-it-your­self“-Ver­fahren montiert werden.

Blockbohlen-Sauna | Foto: Finnlandsauna

Blockbohlen-Sauna


Eine Verkleidung im Wunschdesign umhüllt die Blockbohlensauna „Viitta“ aus massivem Holz der finnischen Polarfichte. Egal, ob Echtholz in verschiedenen Varianten, Fliesen, Kork oder textile Bespannung – die Außen-Optik bestimmt alleine der Geschmack.

Aufguss in der Sauna | Foto: Nürminger

Individuelle Wellness-Bereiche


Individuelle Saunabereiche sollten Sie vom Fachmann planen lassen. Die verschiedenen Komponenten wie Licht, Dampf, Aroma und individuelle Temperaturen können untereinander kombiniert und speziell auf Ihre Wünsche abgestimmt werden.

Infrarot-Kabine | Foto: Saunalux

Infrarot-Kabinen


Die Infrarotwärmekabine „Starlight" überzeugt nicht nur mit ihren „inneren
Werten". Die Vorderfront aus Klarglas ist zudem beheizt, das verhindert durch Kältebrücken hervorgerufene Wärmeverluste. Gleichzeitig sorgen Infrarotfolien der neuesten Generation in der Glaskabine für ein einzigartiges Klima.

 


Überblick über die verschiedenen Sauna-Arten:

Alpensauna:

Die ca. 85° C warme Sauna verströmt Alpenkräuter und ätherische Öle. Sie ist auch als Brechelbad bekannt. Ein bäuer­licher Vorläufer der heutigen Sauna im Alpengebiet.

Banja:

Die Russische Variante. Es ist in Russland üblich sich mit der Wenik (Wenik – ist der russische Begriff für ein Birken­reisig Bündel) den Körper ab­zuschlagen. 

Dampfbad:

Ist eine Variante der Sauna mit nied­rigerer Temperatur und sehr hoher
Luftfeuchtigkeit.   

Edelsteinsauna:

Eine finnische Sauna über deren Sauna­ofen ein Amethyst oder Bergkristall angebracht ist. Die Schwingungen des Edelsteins soll positive Effekte für Körper und Geist haben.

Finnische Sauna:

Die am verbreiteste Sauna. Bis zu 120° C heiß kann es im Saunaraum der meist aus Fichtenholz besteht werden. Dies macht dem Körper trotzdem nichts aus, denn es herrscht eine trockene Wärme mit wenig Luftfeuchtigkeit. Um den Hitze­reitz zu steigern, werden ständig Aufgüsse durchgeführt.

Hamam:

Die orientalische Variante des Dampfbades. Oft werden Massagen und Peelings in einem Hamam angeboten.   

Heubad:

Hierbei wird über einen Kessel bei ca.
80° C die Inhaltsstoffe von Heu bzw. Heublumen in die Saunakabine verteilt.

Steinsauna:

Im Mittelpunkt steht der Saunaofen mit seinem Steinkorb über der Feuerstelle. In diesem befinden sich faustgroße Steine diee gleichmäßige Hitze von etwa 90° C ausstrahlen. Teilweise ist bei dieser Saunavariante ein automatisches Aufgießen integriert.

Warmluftbäder:

Werden unter anderem auch als Laconium, Sanarium, Tepedarium oder Bio-Bad bezeichnet. Tiefere Temperatur, mehr Feuchtigkeit, ist der Unterschied zwischen dem Warmluftbad und der klassischen Sauna. Die Temperatur liegt bei ca. 50° C.

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