Mit Fördermitteln ins Eigenheim
Rein ins ökoligische Eigenheim | Foto: BHWL-Bank bietet zinsgünstige Kredite. Lesen Sie mehr zum aktuellen Thema Förderung 2010 ...
Die L-Bank unterstützt Familien mit Kind bei der Finanzierung von Wohneigentum. Sie bietet zinsgünstige Kredite mit langer Laufzeit für den Kauf und Bau von Eigenheimen. „Auch bis die Landeswohnraumförderung 2010 startet, gibt es Fördermittel. Für den Erwerb von gebrauchtem Wohneigentum stehen noch Mittel aus dem vergangenen Jahr bereit. Ab Frühjahr bietet das neue Landesprogramm wieder Kredite für Neubauten an“, sagte Dr. Karl Epple, Mitglied des Vorstands der L-Bank. „Zusätzlich haben wir eigene Finanzierungsangebote für Bauvorhaben, das Programm „Wohnen mit Kind“ läuft unverändert weiter. “
Darüber hinaus bietet die L-Bank zinsgünstige Darlehen für den Einbau regenerativer Heizungsanlagen: Wohnen mit Zukunft. „Es lohnt sich auf jeden Fall nachzufragen, ob eine Finanzierung über die L-Bank in Frage kommt“, unterstrich Dr. Epple.
Mehr Informationen unter www.l-bank.de/wohnen
Das Eigenheim als Energiesparbüchse
Neubauten und renovierte Häuser müssen künftig mit deutlich weniger Energie auskommen. Von den geringeren Heizkosten profitieren Bauherren und Hauseigentümer. Sie können zudem auf staatliche Förderprogramme bauen.
Der Gesetzgeber macht Ernst bei der CO2-Reduzierung. Dazu ist im Oktober die nächste Stufe der Energieeinsparverordnung (EnEV) in Kraft getreten. Jetzt müssen Neubauten 30 Prozent weniger Energie verbrauchen als bisher. Auch für größere Sanierungsmaßnahmen an Altbauten sind die Energiespar-Vorgaben gestiegen. Wer neu baut, braucht sich um die neuen Vorschriften nicht selbst zu kümmern. Architekten oder Bauträger stehen dafür gerade, dass die Norm erreicht wird. Gleiches gilt für den Altbaubereich, wenn Fachhandwerker umfangreiche Sanierungen ausführen.
Energiekosten reduzieren
Lohnen tut sich das staatlich verordnete Energiesparen auf jeden Fall. Denn gut gedämmte Fassaden, Dächer und Fenster sowie moderne Heizungsanlagen reduzieren die Energiekosten erheblich. Auch machen sich zukünftige Preissteigerungen bei Gas und Öl weniger bemerkbar. Wer sein Haus noch energiesparender baut oder saniert, als es die neue Norm vorschreibt, kann außerdem attraktive öffentliche Fördermittel erhalten. Dazu wurde jetzt das Programm „Energieeffizientes Bauen“ der KFW-Förderbank aktualisiert. Daraus vermitteln Bausparkassen und Hausbanken zinsgünstige Kredite und direkte Finanzierungs-Zuschüsse. „Je höher die Energieeffizienz des Gebäudes, umso attraktiver wird die Unterstützung“, umreißt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse die staatliche Förderphilosophie.
Nachfrage ist groß
Um etwa den Förderstatus „KfW-Effizienzhaus 70“ zu erreichen, muss ein Haus 30 Prozent unter dem Primär-Energiebedarf der gesetzlichen Norm bleiben. Großzügiger sind die Voraussetzungen für Altbausanierungen. Denn hier gilt es, den Energiebedarf von einem wesentlich höheren Niveau zu reduzieren. Daher tritt die Förderberechtigung schon ein, wenn durch die Modernisierung der neue Basiswert um nicht mehr als 30 Prozent überschritten wird („KfW-Effizienzhaus 130“). Bis zum Jahresende können Bauherren noch zwischen den alten und neuen Förderrichtlinien wählen. Stichtag ist immer das Datum des Bauantrags. Aufgrund der regen Nachfrage wurden die Programme zur CO2-Gebäudesanierung für 2009 um 750 Millionen Euro aufgestockt.




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