Dem Alter angemessen

Artikel vom 22. November 2011
| Foto: epr/KfW - Die KfW fördert altersgerechte Umbaumaßnahmen wie die Verbreiterung einer schmalen Türzarge. So gelangen Rollstuhlfahrer bequem von einem Raum in den anderen.| Foto: epr/KfW - Die KfW fördert altersgerechte Umbaumaßnahmen wie die Verbreiterung einer schmalen Türzarge. So gelangen Rollstuhlfahrer bequem von einem Raum in den anderen.

Jetzt umbauen und in den Genuss einer attraktiven Förderung kommen

Der Wohn-Barrieren gibt es viele. Was in jungen Jahren nicht annähernd ein Hindernis darstellte, bereitet im besten Alter unter Umständen große Schwierigkeiten: Sei es eine schmale Treppe mit steilen Stufen, die nur noch schwer zu erklimmen sind, oder eine Badewanne, über deren Rand man nicht mehr sicher gelangt – mit den Jahren wird der Alltag anstrengender und man macht sich zunehmend Sorgen um die eigene Gesundheit und Sicherheit. Besser, man lässt es gar nicht erst so weit kommen und baut frühzeitig altersgerecht um.

Foto: epr/KfW


Eine großzügige, bodengleiche Duschkabine bietet Best-Agern Sicherheit und Komfort. Der Umbau ist mithilfe staatlicher Förderung leicht realisiert.


Die Bedürfnisse im Alter sind anders als in der Jugend – aber alle möchten sich zu Hause sicher und gut aufgehoben fühlen. Damit auch Best-Ager so lange wie möglich ohne Risiken in dem ihnen vertrauten Heim leben können, unterstützt die KfW barrierearmes Wohnen mit einem Darlehen von bis zu 50.000 Euro je Wohneinheit mit einem effektiven Jahreszinssatz ab 1,0 Prozent. Mit ihrem Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ ermöglicht die Bankengruppe nachträgliche Sanierungsmaßnahmen, die Barrieren reduzieren und älteren sowie körperlich eingeschränkten Menschen wieder mehr Wohnkomfort bieten. Selbst den Kauf einer frisch umgebauten Immobilie, die einen bedarfsorientierten Stand aufweist, fördert die KfW mit einem Darlehen. Private Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäusern oder Eigentumswohnungen, die ihre Investition aus eigenen Mitteln finanzieren möchten, können sich statt des zinsgünstigen Darlehens für einen Investitionszuschuss entscheiden. Wer beispielsweise das Bad umbauen, die schmalen Türzargen verbreitern oder einen Treppenlift einbauen möchte, bekommt fünf Prozent der Rechnung zurückerstattet – sofern seine Investition 6.000 Euro überschreitet. Eine direkte Förderung von maximal 2.500 Euro ist hier möglich. So greift also der Staat unter die Arme, wenn im Alter mehr Bewegungsfreiheit vonnöten ist, wenn man auf einen Rollstuhl angewiesen ist und eine Rampe zur Haustür benötigt oder wenn die Lichtschalter in den Zimmern nicht mehr gut erreichbar sind. Ob man ein Darlehen braucht oder einen Zuschuss: Zu beachten gilt es, den Förderantrag vor Baubeginn einzureichen – beim Darlehen über die Hausbank, beim Zuschuss direkt bei der KfW. Mehr dazu unter www.kfw.de. oder www.homeplaza.de.

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