Energiesparen ohne Kosten:
Die sechs besten Tipps
Energie sparen | Foto: BHW BausparkasseEinfach und effektiv – mit wenigen Maßnahmen lässt sich der Energie-verbrauch deutlich senken. So spart jedes Grad weniger rund sechs Prozent Heizenergie.
1. Der Verhaltens-Check
Überprüfen Sie Ihren Stromverbrauch – mit einem „Energiekostenmessgerät“, das Ihnen viele Verbraucherzentralen und Energieversorger kostenlos zur Verfügung stellen. Achten Sie beim Kauf von neuen Geräten auf die Energie-Effizienzklasse und den Jahres-Energieverbrauch (Euro-Label).
2. Umweltbewusst planen
Denken Sie auch bei Bau- und Umbauplanungen an die Umwelt! „Lassen Sie sich entsprechend beraten – vom Grundstückskauf bis zur ökologisch sinnvollen Ausrichtung zum Beispiel der Wohnräume oder Dachflächen nach Süden“, so Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse.
3. Cool bleiben
Auch beim Kühlen kommt es auf die richtige Einstellung an: Sechs Grad plus gelten als ideale Kühlschranktemperatur. Vorm Urlaub den Kühlschrank am besten leer räumen und den Stecker ziehen. Moderne Geräte haben eine „Ferientaste“.
4. Heizen mit Köpfchen
Für ein gutes Raumklima reichen in Wohnräumen um 20 bis 23 Grad. Im Sommer sollte die Heizungspumpe abgestellt werden. Tipp: Pumpe etwa alle vier Wochen für zehn Minuten anschalten (Pumpenkick), damit sie sich nicht festsetzt. Bei modernen Heizungsanlagen erfolgt der Pumpenkick automatisch.
5. Haushaltshilfe: die Sonne
Wäsche, die man draußen trocknet, duftet nach Ferien – und schont das Portemonnaie. Denn: Ein Trockner in einem Vier-Personen-Haushalt verbraucht schnell etwa 480 Kilowattstunden oder rund 80 Euro pro Jahr.
6. Goodbye Stand-by!
Experten schätzen, dass zwei deutsche AKWs nur laufen, um unnötige Stand-by-Verluste zu decken. Allein der „Bereitschafts“-Betrieb von TV-Gerät, Computer etc. kostet jährlich rund 30 Euro. Clever: Mehrere Geräte an eine Steckdosenleiste mit Schalter anschließen, dann genügt ein Knopfdruck zum Abschalten.




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