Regenwassernutzung:
Wer Regenwasser nutzt spart Nerven

Artikel vom 28. Januar 2008

Weiches Regenwasser ist für die Gartenbewässerung besonders gut geeignet. Sammeln und speichern lässt es sich in großen Mengen in Erdtanks.

(Foto: Mall)

Die Hälfte des kostbaren Trinkwassers, das wir täglich für die Toiletten­spülung, die Wäsche oder zum Putzen verbrauchen, lässt sich problemlos durch Regenwasser ersetzen.

(Foto: Juncus)

(Foto: Juncus)

Diese modulare Pumpe mit 2/3 Wegeventil entlüftet sich vollautomatisch. Somit entfällt das auf­wendige Füllen der Saugleitung sowie der Pumpe vollständig.

(Foto: Der Naturbaumarkt / Kubus)

Hier wird das Wasser durch eine spezielle Einlaufberuhigung immer auf den Füllstand zugefüllt. Dadurch wird eine Schwebstoffdurchquerung vermieden und für glasklares Wasser gesorgt.

(Foto: Andreas Müller/ RIB Röser)

(Foto: Grundfos)

Die Zahlen sprechen für sich: Durchschnittlich 140 Liter Wasser verbraucht jeder von uns Tag für Tag. Im Laufe eines Jahres kommen so mehr als 50.000 Liter für einen Einzelnen zusammen.

Langjährige wissenschaftliche Untersuchungen haben ge­zeigt, dass die Verwendung von Regenwasser im Haushalt, z.B. für WC und Waschmaschine gesundheitlich völlig unbedenklich ist. Hinzu kommt, dass Regenwasser im Vergleich mit Leitungswasser meist eine geringere Wasserhärte aufweist und damit auch weniger Mineralstoffe, die sich absetzen können. Wer Regenwasser nutzt, verbraucht daher weniger Waschmittel, die Waschmaschine verkalkt nicht und im WC bildet sich kein Urinstein. Auch Zimmer- und Gartenpflanzen mögen weiches Regenwasser, das uns die Natur kostenlos schenkt, besonders gern.

Juncus Grafik Regenwassernutzung

Das gefilterte und aufbereitete Regenwassers wird zentral von einer Steuereinheit an die einzelnen Verbraucher weitergeleitet.

Die Vorraussetzungen für die Nutzung

Voraussetzung für die Nutzung von Regenwasser ist ein System nach neuestem technischen Stand mit einem Erdtank und entsprechenden Leitungen. Für optimale Wasserqualität sorgt eine Regenwasser-Anlage mit einem aus­geklügeltem Filter-Mechanismus. Die Reinigung des Tanks ist so
nur noch alle 10-15 Jahre erforderlich. Regenwasser-Anlagen werden als komplett aufeinander abgestimmte Bausätze angeboten, die alle Komponenten für ein wartungsfreies, jahrzehntelanges Funktionieren enthalten.

Frisches Wasser aus eigenem Brunnen

Gartenbewässerung, die ToilettenspülungTrinkwasser ist für viele Aufgaben in Haus und Garten wie z.B. die oder die Waschmaschine einfach zu wertvollGrundfos Grafik Regenwassernutzung
und zu teuer. Der eigene Brunnen ist eine günstige alternative Wasserquelle für Haus- und Gartenbesitzer. Doch wie geht man bei der Planung und beim Bau des eigenen Brunnens vor? Und vor allem: Wo gibt es Fachleute dafür? Auf der Internet-Plattform www.eigener-brunnen.de gibt es eine Fülle von Informationen zur Planung und zum Bau eines Brunnens, der auch in Trockenperioden eine kostengün­stige, jederzeit verfügbare und zuverlässige Wasserversorgung garantiert. Eine Reihe von Tipps und Ratschlägen helfen dem Laien sich mit der Materie Schritt für Schritt vertraut zu machen.

 

>> Regenwassernutzung: Nach Fördermitteln fragen! <<

FBR Regenwassernutzung FördermittelAuch wer bisher nicht wusste, dass der Preis für Trinkwasser seit 1988 um satte 350 Prozent angestiegen ist, wird im Normalfall der Nutzung von Regenwasser positiv gegenüberstehen. Und warum auch nicht? Mit modernen Regenwassernutzungsanlagen lässt sich der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch an Trinkwasser pro Tag von 110 auf ca. 60 Liter reduzieren. Denn für gleich drei verbrauchsintensive Bereiche des häuslichen Lebens ist Regenwasser ideal: Neben der Toilettenspülung und der Gartenbewässerung eignet sich das kalkarme Regenwasser auch ideal zum Wäschewaschen. Bevor es losgeht mit der Umrüstung, sollte man allerdings keinesfalls vergessen, bei der zuständigen Stadt- oder Gemeindeverwaltung nach Fördermitteln zu fragen. So gibt es z. B. hierzu eine Landesförderung und in Heidelberg steuert die Stadt "bis zu 25 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten" bei.


 

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