Regenwasser als Teil der Haustechnik

Artikel vom 18. Juni 2008
Wer kostenloses Regenwasser sammelt, kann mehrfach Gebühren sparen. | Foto: MallWer kostenloses Regenwasser sammelt, kann mehrfach Gebühren sparen. | Foto: Mall

Eigenheimzulage hin, Vermögenssteuer her, die Renovierung bestehender Gebäude wird unvermindert weiter gehen. Allein der Werterhalt erfordert dies! Ganz vorne auf...

der Prioritätenliste notwendiger Maßnahmen stehen der Wärmeschutz und die Haustechnik. Ein Teil davon ist die Nutzung und Versickerung des Niederschlages. Wer kostenloses Regenwasser sammelt, kann mehrfach Gebühren sparen: Bei Trinkwasser für Waschmaschine, Toilettenspülung und Gartenbewässerung; bei Abwasser aus dem genutzten Regenwasser und bei der Niederschlagsgebühr für das Einleiten in das kommunale Kanalnetz. In welcher Höhe Einsparungen erzielt werden, hängt von der örtlichen Satzung und den Wasserkosten ab. Manche Gemeinde zahlt sogar einen Baukostenzuschuss. Auf jeden Fall ist der richtige Zeitpunkt für den Einbau einer Zisterne, wenn Grundmauer und Sanitärtechnik in Stand gesetzt wird.

Kompletter Bausatzsystem. | Grafik: Mall

Kompletten Bausatz-Systeme bestehen aus einem Regenspeicher, einer wartungsarmen, korrosionsfreien Tauchpumpe, einem Druckspiralschlauch, Verbindungsteilen und der über der Erde sichtbaren Entnahmestelle.

Enormes Einsparpotential

Wer Regenwasser als Betriebswasser nutzt und für die Versickerung auf dem eigenen Grundstück sorgt, der kann seinen teuren Trinkwasserverbrauch und seine abgaben-pflichtige Abwassermenge um 40 bis 60 Prozent verringern und spürbar sparen. Der durchschnittliche Wasserpreis lag 2004 bei 1,77 Euro/m2 und die Abwassergebühr 2004 im Durchschnitt bei 2,14 Euro/m2. Somit liegt das Einsparungspotenzial ca. bei 75 Millionen Kubikmeter Trinkwasser pro Jahr. Damit würden die Grundwasservorräte geschont, der eigene Geldbeutel finanziell und das öffentliche Kanalnetz hydraulisch entlastet. Zusammengerechnet könnten die bundesdeutschen Privathaushalte mit der Regenwasser-nutzung gut und gerne 300 Millionen Euro bei Wasser- und Abwasser-gebühren einsparen. Urteil der Experten: „Eine Regenwasseranlage rechnet sich auf jeden Fall!“

Eine Regenwasseranlage rechnet sich auf jeden Fall! | Grafik: Mall

Eine Regenwasseranlage rechnet sich auf jeden Fall!

Wann rechnet sich eine Regenwasseranlage?

Das Volumen einer Regenwassernutzungsanlage errechnet sich aus dem täglichen Regenwasserverbrauch und dem Regenwasserertrag vom eigenen Hausdach. Die Amortisationszeit einer Regenwasser-Nutzungsanlage richtet sich nach regionalen Bedingungen (Gebühren für Frisch- und Abwasser, öffentlicher Zuschuss).

Wer schon vor Neubaubeginn eine Regenzisterne plant, spart  nicht nur Geld, sondern kann den Standort auch besser wählen. | Foto: AquarocEs muss nicht immer Trinkwasser sein

Regenwasser ist nach übereinstimmender Expertenmeinung überall dort einsetzbar, wo keine Trinkwasserqualität erforderlich ist. Es wird mittlerweile zur Gartenbewässerung und WC-Spülung, aber auch zum Wäschewaschen genutzt und stellt nach gängiger Meinung „kein hygienisches Risiko für die Nutzer“ in privaten oder öffentlichen Gebäuden dar. In der Waschmaschine sorgt das weiche Regenwasser sogar für einen bis zu 50 % reduzierten Waschmittel-verbrauch. Es spart Waschmittel, schützt die Waschmaschine vor Kalk und schont die Umwelt vor zu vielen Tensiden. Darüber hinaus können bei der Toilettenspülung durch Regenwasser unschöne Kalkränder vermieden werden.

Wer schüttet seine Euros schon gerne in den Garten. | Foto: Mall
Wer schüttet seine Euros schon gerne in den Garten?

Auch wer in der Stadt wohnt, genießt Terrasse und Garten. Doch wenn zur warmen Jahreszeit der Regen ausbleibt, lassen die Blumen schnell die Köpfe hängen und der Rasen bekommt rasch ein blassgelbes Gesicht. Dann hilft nur noch gießen, gießen, gießen. Da hat es schon viele Hausherren geärgert, beim Hausbau keine Regenwasseranlage vorgesehen zu haben, denn die Wasserpreise steigen unaufhaltsam. So schütten sie beim Rasensprengen teure Euros in den Garten, während mancher Nachbar kostenlos sein sattes Grün erhält. Mit einem speziellen Kompaktsystem für die Gartenbewässerung ist eine Nachrüstung bei bestehenden Regenspeichern ist sehr gut zu realisieren. Was nüchtern und technisch klingt, ist hübsch anzusehen. Je nach persönlichem Geschmack und Gartenstil kann der Hausherr wählen zwischen einem elegant designten Metall-Chrom-Zylinder oder einem traditionellenrtenbrunnen mit Steintrog.

Kompletter Bausatz. Foto: Galaline
Versickerungssystem für Regenwasser

Das Versickerungs-System zur Regenwasser-Versickerung und -Rückhaltung auf Grundstücken erfüllt flexibel und preiswert alle kommunalen und wasserrechtlichen Anforderungen, und bietet vielfältige Möglichkeiten der modernen Regenwasser bewirtschaftung. Das RMS-System ist einsetzbar in Grünbereichen und befahrenen Bereichen. Es kann ebenfalls oder zusätzlich als Mulden-Rigolen-Versickerung mit direkter und indirekter Einleitung eingesetzt werden. Mit Versickerung und Rückhaltung sparen Sie jährliche Einleitegebühren, entlasten die Kanalnetze und betreiben aktiven Hochwasserschutz.

Die Vorzüge des Systems:

  • Komplettsystem für alle Privatgrundstücke
  • Versickerungsleistung flexibel örtlich
  • dimensionierbar nach ATV-A 138
  • Bei Rückhaltung gedrosselte Abflussmenge einstellbar
  • Kontrollierbar und spülbar
  • Dauerhaft funktionssicher
  • Befahrbar, einfacher Einbau, niedrige Einbautiefe
  • Preiswerte Komplettlösung
  • Einfach kombinierbar mit Regenwassernutzungsanlagen

Weiter Informationen hierzu unter: www.galaline.de

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