Brunnen machen unabhängig und sparen Geld

Artikel vom 16. Juli 2008
Ohne Gießen den Garten genießen: Automatische Beregnungssysteme bewässern den gesamten Garten gleichmäßig. zum gewünschten Zeitpunkt der Bewässerung, der mittels Zeitschaltuhr exakt bestimmt wird. | Foto: RainbirdOhne Gießen den Garten genießen: Automatische Beregnungssysteme bewässern den gesamten Garten gleichmäßig. zum gewünschten Zeitpunkt der Bewässerung, der mittels Zeitschaltuhr exakt bestimmt wird. | Foto: Rainbird

Mitteleuropa steht vor einer drastischen Wetteränderung. Es wird häufiger lange, extreme Trockenphasen geben und dann wieder wahre Sturzfluten. Also mal...

Außerordentliche Funktionalität und modernes Design: Der Red-Dot Design Award ging an die ardena Comfort Duo Brause. | Foto: HLC/Grundfos... Wasser im Überfluss, mal Wassermangel. Weil es dadurch schwieriger wird, immer und überall die ausreichende Trinkwasser- versorgung zu sichern, besteht die Gefahr, dass unser wichtigstes Lebensmittel teurer wird. Dabei zahlt der Verbraucher gleich zweimal: Einmal das verbrauchte Trinkwasser mit der Abrechnung über die Wasseruhr und dann die gleiche Menge noch mal als Abwasser. Und das auch dann, wenn dies gar nicht anfällt, z.B. bei der Beregnung von Grünflächen. Die schlanken Pumpen mit einem Durchmesser von ca 7,5 cm passen in ein Bohloch von etwa 8 bis 10 cm. | Foto: HLC/GrundfosViel Geld sparen lässt sich hier ebenso wie bei der Toilettenspülung oder der Waschmaschine die Nutzung von kostenlosem Brunnen- oder Regen- wasser. Beim Niederschlagswasser bleibt das Risiko, auf dem Trockenen zu sitzen bzw. doch wieder auf teures Trinkwasser zurückgreifen zu müssen, wenn die gesammelte Menge aufgebraucht ist. Ein eigener Brunnen, der Grund- oder Schichtwasser fördert, macht komplett unabhängig von der aktuellen Nieder- schlagslage. Der Aufwand zur Errichtung eines Brunnens ist überschaubar, insbesondere, wenn Unterwasserpumpen eingesetzt werden. Einmal abgesenkt, fördern sie das Grundwasser zu jeder gewünschten Zeit in ausreichender Menge. 

Hauswasserwerke fördern mühelos Wasser aus Brunnen, Zisternen oder Regenwasserbehältern. | Foto: Al-ko

Hauswasserwerke fördern mühelos Wasser aus Brunnen, Zisternen oder Regenwasserbehältern. Besonders komfortabel für die Nutzung im Haus- und Gartenbereich: Die Geräte schalten automatisch beim Öffnen des Wasserhahns ein und nach dem Schließen wieder aus. Auf diese Weise wird kein Wasser verschwendet und laufen nicht länger als notwendig. Infos: www.al-ko.com

 

Wassersparen ist kinderleicht. | Foto: BHW Bausparkasse

Wassersparen ist kinderleicht

Hier die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:

DUSCHEN STATT BADEN

Wer ein Vollbad nimmt, statt sechs Minuten zu duschen, braucht 300 Prozent mehr Wasser und verschwendet zusätzliche Heizenergie. Spezielle Wasserspar-Duschköpfe sparen zu normalen Handbrausen noch einmal bis zu 50 Prozent. Kosten: ab ca. 15 bis 35 Euro.   

SPARTASTEN EINBAUEN

Bis zu 50 Prozent Wasser spart man mit „WC-Wasser-Stopptasten“. Die verschiedenen Systeme lassen sich problemlos im Spülkasten nachrüsten und kosten ab 5 bis 15 Euro. Auf alle Wasserhähne kann man  Durch- flussbegrenzer schrauben, die das Wasser mit Luft vermischen. Kosten: ca. 5 bis 8 Euro.

REGENWASSER SAMMELN

Den Garten sollte man möglichst nur mit Regenwasser gießen. Mit dem Einbau einer Zisterne kann man pro Jahr sogar bis zu 40 m3 Trinkwasser sparen. Eine komplette Regenwasseranlage mit Leitungen und Steuereinheit kostet um 4.000 Euro. Regenwasseranlagen können mit bis zu einem Drittel der förderfähigen Kosten (max. 2.000 Euro) bezuschusst werden.

„GRAUWASSER“ RECYCELN   

Gering verschmutztes Dusch- oder Badewasser heißt in der Fachsprache „Grauwasser“. Mit speziellen Anlagen lässt es sich auffangen, aufbereiten und erneut benutzen, zum Beispiel für die Toilette, den Garten oder zum Putzen. Grauwasser-Anlagen kosten fertig montiert um 5.000 Euro und sind ebenfall förderfähig.

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar!

blog comments powered by Disqus

Top Themen

Blower-Door-Test

Bleibt die Wärme auch wirklich im Haus?

Kritische, leckageanfällige Stellen sind beispielsweise Dachfenster oder Bereiche, in denen Kabel und Rohre von innen nach außen geführt werden.
Im folgenden Video der Schweizer Firma SIGA wird der Blower Door Test erklärt.
zum Artikel

Exklusiv


Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser um diese Seite voll nutzen zu können