Brunnen machen unabhängig und sparen Geld
Ohne Gießen den Garten genießen: Automatische Beregnungssysteme bewässern den gesamten Garten gleichmäßig. zum gewünschten Zeitpunkt der Bewässerung, der mittels Zeitschaltuhr exakt bestimmt wird. | Foto: RainbirdMitteleuropa steht vor einer drastischen Wetteränderung. Es wird häufiger lange, extreme Trockenphasen geben und dann wieder wahre Sturzfluten. Also mal...
... Wasser im Überfluss, mal Wassermangel. Weil es dadurch schwieriger wird, immer und überall die ausreichende Trinkwasser- versorgung zu sichern, besteht die Gefahr, dass unser wichtigstes Lebensmittel teurer wird. Dabei zahlt der Verbraucher gleich zweimal: Einmal das verbrauchte Trinkwasser mit der Abrechnung über die Wasseruhr und dann die gleiche Menge noch mal als Abwasser. Und das auch dann, wenn dies gar nicht anfällt, z.B. bei der Beregnung von Grünflächen.
Viel Geld sparen lässt sich hier ebenso wie bei der Toilettenspülung oder der Waschmaschine die Nutzung von kostenlosem Brunnen- oder Regen- wasser. Beim Niederschlagswasser bleibt das Risiko, auf dem Trockenen zu sitzen bzw. doch wieder auf teures Trinkwasser zurückgreifen zu müssen, wenn die gesammelte Menge aufgebraucht ist. Ein eigener Brunnen, der Grund- oder Schichtwasser fördert, macht komplett unabhängig von der aktuellen Nieder- schlagslage. Der Aufwand zur Errichtung eines Brunnens ist überschaubar, insbesondere, wenn Unterwasserpumpen eingesetzt werden. Einmal abgesenkt, fördern sie das Grundwasser zu jeder gewünschten Zeit in ausreichender Menge.
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Hauswasserwerke fördern mühelos Wasser aus Brunnen, Zisternen oder Regenwasserbehältern. Besonders komfortabel für die Nutzung im Haus- und Gartenbereich: Die Geräte schalten automatisch beim Öffnen des Wasserhahns ein und nach dem Schließen wieder aus. Auf diese Weise wird kein Wasser verschwendet und laufen nicht länger als notwendig. Infos: www.al-ko.com |

Wassersparen ist kinderleicht
Hier die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
DUSCHEN STATT BADEN
Wer ein Vollbad nimmt, statt sechs Minuten zu duschen, braucht 300 Prozent mehr Wasser und verschwendet zusätzliche Heizenergie. Spezielle Wasserspar-Duschköpfe sparen zu normalen Handbrausen noch einmal bis zu 50 Prozent. Kosten: ab ca. 15 bis 35 Euro.
SPARTASTEN EINBAUEN
Bis zu 50 Prozent Wasser spart man mit „WC-Wasser-Stopptasten“. Die verschiedenen Systeme lassen sich problemlos im Spülkasten nachrüsten und kosten ab 5 bis 15 Euro. Auf alle Wasserhähne kann man Durch- flussbegrenzer schrauben, die das Wasser mit Luft vermischen. Kosten: ca. 5 bis 8 Euro.
REGENWASSER SAMMELN
Den Garten sollte man möglichst nur mit Regenwasser gießen. Mit dem Einbau einer Zisterne kann man pro Jahr sogar bis zu 40 m3 Trinkwasser sparen. Eine komplette Regenwasseranlage mit Leitungen und Steuereinheit kostet um 4.000 Euro. Regenwasseranlagen können mit bis zu einem Drittel der förderfähigen Kosten (max. 2.000 Euro) bezuschusst werden.
„GRAUWASSER“ RECYCELN
Gering verschmutztes Dusch- oder Badewasser heißt in der Fachsprache „Grauwasser“. Mit speziellen Anlagen lässt es sich auffangen, aufbereiten und erneut benutzen, zum Beispiel für die Toilette, den Garten oder zum Putzen. Grauwasser-Anlagen kosten fertig montiert um 5.000 Euro und sind ebenfall förderfähig.





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