Bauen nach Feng Shui:
Wohlfühlen zu Hause und am Arbeitsplatz

Artikel vom 25. März 2008
Foto: Werner MaasFoto: Werner Maas

Plant man in China ein Haus oder ein Geschäftsgebäude zu bauen, richtet man sich seit je her nach den Anweisungen einer uralten Harmonielehre: dem Feng Shui.

Feng Shui regelt und definiert bis ins Detail welches die günstigsten Energie-
Parameter für harmonievolles, gesundes und kreatives Wohnen und Arbeiten sind und wie störende Einflüsse verhindert bzw. eliminiert werden können damit Wohlstand, Gesundheit und Glück Einzug halten.

Chi = positive Lebensenergie
Die positive Lebensenergie „Chi“ möglichst lange im eigenen Haus zu halten, damit alle Hausbewohner von ihr als Kraftquelle zehren – nicht mehr und nicht weniger bezweckt Feng Shui. Ein Leben in Ausgeglichenheit durch ausgewogen proportio-nierte, behaglich eingerichtete und ästhetisch wirkenden Häuser.

Was L- und U- Grundstücken fehlt
Der Schlüssel zum ausgewogenen Nebeneinander von Energie- und Ruhezonen ist nach der Feng-Shui-Lehre das „Bagua“: ein in neuen Zonen unterteiltes Raster. Eigent-lich heißt Bagua „Körper des Drachen“. Und so funktioniert nach chinesischer Vor-stellung Feng Shui: Wie die einzelnen Organe eine Organismus sind alle Felder aufeinander angewiesen. Fehlt eine Bagua-Zone auf dem Grundstück, wäre der Körper nicht komplett, mithin nicht vollständig funktionsfähig. Weshalb sich nach Feng-Shui-Lehre L- oder U-förmige Grundstückszuschnitte verbieten. Disharmonie und Unaus-gewogenheit kennzeichneten das Leben in Häusern, die auf L- und U-förmigen Grund-stücken errichtet würden. Jede Bagua-Zone übernehme aktivierende oder ausgleichen-de Funktion.

Vorsicht vor Sha-Chi!
Auf mehreren Wegen kann die Energie ins Haus gelangen. Negative Energieströme gelangen z. B. durch die Garage ins Haus durch benzolhaltige Stoffe ( Öl, Benzin). Die Kunst besteht darin, Chi-Energie (positiv) im Haus zu halten und zu verstärken, Sha-Chi-Energie (negativ) hingegen vom Haus fern zu halten oder uns durch positive Lebensenergie gegen Sha-Chi- zu wappnen.

Je nach Größe eines Grundstückes können die Störung- en wie z.B. Wasseradern nur am Rand belasten. Durch eine Prüfung der Störzonen hat man die Möglichkeit, das geplante Ge-
bäude so zu  verschieben, dass nur wenige Stör-
zonen durch das Gebäude laufen. In jedem Fall sollte es aber vermieden werden auf Störzon- en zu schlafen oder zu arbeiten.

 

Landschaftformen und Standortfaktoren

Die positive Wirkung der Landschaft auf den Menschen macht ca. 60-70 Prozent aus. Die Wirkung des Feng Shui in der Einrichtung dagegen nur 30-40 Prozent.

Ideal:    das Grundstück ist nach den Formen
             der vier himmlischen Tiere gestaltet.
links:     Drache – Energie entsteht
hinten:  Schildkröte – schützt
rechts:  Tiger – lauert auf Beute
vorne:   Phönix – freies Betrachten

Die natürliche Landschaftsform, bietet mit dem Berg im Rücken Schutz. Links schützen Hügel und lassen auch Energie entstehen. Die rechte Seite
bietet Freiraum für Aktivitäten und Planungen. Der Eingang ist unverbaut fördert dadurch die Weitsicht und kräftigt das Feng Shui.
Sicherlich bieten natürliche Land- schaften das kräftigste Feng Shui, jedoch auch in Städten und bebauten Gebieten kann es angewandt werden. Achten Sie darauf den Eingang „offen“ zu halten. Wenn er verbaut ist, sorgen Sie für viel Glas und Sonne, um  den Mangel auszugleichen.    
Steine und Bäume können dazu verwendet werden, eine „Schildkröte“ zu bauen. Sträucher versinnbildlichen den „Drachen“, schnell wachsende Pflanzen oder Blumenbeete die Aktivität des „Tigers“. Gerade durch geschicktes Bepflanzen der Grün- anlage kann man die Energien der vier himmlischen Tiere nutzen.   

 

 

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