Hochgedämmte Bodenplatte:
Fundament im Energiesparhaus

Energiesparen beginnt schon mit der Grundsteinlegung. Wer als Fundament auf eine Bodenplatte setzt, kann entscheidende Weichen für die spätere Energiebilanz stellen und Fördergelder sichern.
Um in den Genuss einer Förderung für ein KfW-40 oder ein KfW-60 Haus zu kommen, reicht eine konventionelle Dämmung auf der Bodenplatte nicht immer aus - der Fußbodenaufbau auf der Bodenplatte würde zu hoch werden. Abhilfe verspricht eine zusätzliche Dämmung unterhalb der Bodenplatte. Durch die geeignete Kombination von Dämmstoffen im Bereich der Fundamente und im Bereich der Wohnräume entsteht eine effiziente Wärmedämmung. Eine zusätzliche Sockelranddämmung sorgt dafür, dass die Bodenplatte rundum warm eingepackt ist. Die hoch gedämmte Bodenplatte bildet die Grundlage zur Kostendämmung und für Fördergelder zur Energieeinsparung. Das Haus ist zusätzlich vor Nässe und Kälte geschützt - für eine behagliche Wohnatmosphäre zu jeder Jahreszeit.Auf Wunsch bietet z. B. Knecht die hoch wärmegedämmte Bodenplatte auch mit integriertem Heizsystem als Isotherm-Bodenplatte an.
EnEV: Wieviel Dämmung soll’s sein?
Die neue Energie-Einsparverordnung, kurz EnEV 2007, tritt im kommenden Jahr in Kraft. Darin ist die Einführung von Energieausweisen für Gebäuden geregelt, der Auskunft über die Gesamtenergieeffizienz eines Gebäudes gibt. Was ändert sich für private Bauherren und worauf müssen sie bei einem Neubau achten?
Drei Fragen an Bernd Hetzer,
Bauexperte bei Knecht Fertigteilkeller
Was steckt hinter der neuen EnEV?
Bernd Hetzer: Mit der neuen Verordnung legt der Gesetzgeber einen Standard zum Energieeinsparen fest, der deutlich über den bisherigen Anforderungen liegt. Wurden Niedrigenergiehäuser noch vor wenigen Jahren als ökologisch besonders fortschrittliche Bauweise angesehen, so gelten sie nunmehr bei Neubauten als Standard.
Was bedeutet dies für den energiebewussten Bauherrn?
Bernd Hetzer: Mit Hilfe eines Rechenmodells wird die Energiebilanz eines Gebäudes erfasst, die so genannte Gesamtenergieeffizienz. Berücksichtigt werden die Eigenschaften der gesamten Gebäudehülle, Heizungs- und Warmwasser-
bereitungsanlagen sowie Lüftungsanlagen. Das Ergebnis macht die Energiekosten transparent und dient als Grundlage für die Klassifizierung von Häusern, z.B. in KfW-40 oder KfW-60 Energiesparhaus, für die es Förderungen gibt.
Wichtig ist es, beheizte gegen unbeheizte Räume zu dämmen. Dafür bietet Fertigteilkeller Knecht mit kerngedämmten Dreifachwänden eine effektive und kostengünstige Lösung an.
Wie lässt sich die Dämmung sinnvoll einsetzen?
Bernd Hetzer: Für die Dämmung gilt folgende Faustregel: Überall dort, wo es
großeTemperaturunterschiede gibt, sollte die meiste Dämmung eingelegt werden. Also zuerst im Dach- oder Wandbereich. Dort sind Temperaturschwankungen von -20 bis +50 Grad möglich. Im Keller gibt es geringere Temperaturschwankungen. Je nachdem welche Nutzung geplant ist, kann die Dämmung im Untergeschoss gewählt werden: Außenwand-, Kern- oder Innenwanddämmung. Zudem ist auch ein nachträglicher Ausbau möglich. Wer aus Kostengründen auf einen Keller verzichtet sollte auf eine hoch gedämmte Bodenplatte bauen, um sich die Fördergelder zu sichern. Es kommt auf ein gutes Wärmedämm-Gesamtkonzept an, das Sinn macht und vor allem die Bauphysik berücksichtigt sowie auf die individuellen Bedürfnisse der Hausbewohner.





Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar!
blog comments powered by Disqus