Holzhäuser: Anregungen zum architektonisch hochwertigen Bauen mit Holz

Artikel vom 01. März 2007

Auch hinter dieser modernen Fassade steckt eine solide Holzkonstruktion. Ein „Patio“ - eben­­falls aus Holz - bietet witterungsgeschützte Sitzmöglichkeit.

(Foto: Kingspan)

Ein Blockbohlenhaus mit massivem Stammholz und einem gemauerten Keller wie dieses passt nicht nur in voralpenländische Landschaften.

(Foto: Nosch GmbH)

Es muss nicht immer knusprig braun sein! Holzhäuser lassen sich mit allen nur denkbaren Fassaden gestalten.

(Foto: Röla)

Die kostengünstige Modul-Bauweise bietet viel Nutzfläche und hat optische Reize.

(Foto: Holzabsatzfonds)

Holz ist ein faszinierender Baustoff: seit Jahrtausenden verwendet und doch hochaktuell, ästhetisch und „warm“ bei beeindruckender technischer Leistungsfähigkeit.

Viele moderne Wohnhäuser nutzen die besonderen Qualitäten des natürlichen Materials architektonisch wie konstruktiv - zu oftmals günstigen Baukosten. Weit verbreitet ist heute beispielsweise der Holzrahmenbau. Eine Bauweise, die in den USA und in Skandinavien im Eigenheimbau mit über 80% zum Einsatz kommt. In Deutschland wird der Holzrahmenbau mit Elementen des Fachwerkbaus verbunden, d. h. die Holzrahmen erhalten Streben sowie Holzzapfenverbindungen oder Verkämmungen und größere Querschnitte für noch mehr Standfestigkeit.    

Entscheidenden Vorteile:

  • mehr Wohnfläche durch geringere Wandstärken
  • keine in der Bauphase eingebrachte Feuchtigkeit
  • diffusionsoffene Bauweise mit selbständiger Klimaregulierung durch den Einsatz von nachwachsenden Baustoffen ökologische Bauweise.
  • keine kalten, ungemütlichen Wände
  • kühl im Sommer und warm im Winter
  • beste Wärmeisolierung nach neuester EnEV

Als weiterer Vorteil kommt noch die kürzere Bauzeit von 4 - 6 Monaten bis zur Bezugsfertigstellung hinzu, die Ihnen Miete und Bereitstellungszinsen ersparen. Individuell auf die Anforderungen des Bauherrn abgestimmt,
werden die Baukörper aus Holz heute bereits in den firmeneigenen Zimmereien komplett  vorge­fertigt. Die tragenden Konstruktionen - wie z. B. eine Holzständerwerk aus getrocknetem und gehobelten Konstruktionsvollholz - brauchen nicht mehr imprägniert zu werden. Zwischen den Holzständern wird die Wärmedämmung aus Mineralwolle oder anderen umweltverträglichen Dämmstoffen eingebracht. Ob das neue Holzhaus später über eine Holz- oder Putzfassade verfügt, entscheidet allein der Bauherr.

 

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