Massive Reihenhäuser
Reihenhäuser der individuellen Art

Artikel vom 01. Februar 2008

Der intelligente Zuschnitt der grundrisse - weg vom Viereck

Foto: BV Porenbeton

Großzügig, behaglich und funktionell

Foto: BV Porenbeton

Die Räume in den Stadthäusern sind 2,60 m hoch und wirken dadurch noch großzügiger

Foto: BV Porebeton

Familienfreundlich: Jedes Haus ist mit zwei Badezimmern ausgestattet

Foto: BV Porenbeton

Vorbild für die Kapitänshäuser ist das berühmte „Bremer Haus“ der Jahrhundertwende

Foto: BV Porentbeton

Ein Beispiel gelungener Stadtentwicklung ist das Kapitänsviertel in Bremerhaven. Hier entstehen 60 Reihenhäuser in Form von Bremerhavener Stadthäusern für junge Familien.

Und 50 gehobene Eigentumswohnungen in acht drei- bis viergeschossigen Gebäuden, die die „Generation 50+“ ansprechen.

 

Angepasst an die modernen Wohnbedürfnisse, interpretiert das Kapitänshaus sein Vorbild auf neue Weise. Der intelligente Zuschnitt der Grundrisse – weg vom Viereck-Einerlei - macht das Haus gleichzeitig großzügig, behaglich und funktional. In drei Bauabschnitten wurden 36 Stadthäuser als „Kapitänshäuser“ erstellt – davon waren 34 innerhalb kürzester Zeit verkauft.  Die Planung sieht außerdem 24 Offiziershäuser als kleinere Variante vor. Eine Besonderheit in diesem Baugebiet ist, dass die Stadthäuser aus Sicherheitsgründen auf Pfählen gebaut wurden, die 16 Meter tief in der Erde verankert sind. Jedes Haus steht auf neun Pfählen und erhielt einen Fundament-Rost mit Stahlbeton- und Sohlplatte. Im Gegensatz zu ihren „Vorbildern“ verbrauchen sie aber mit einschaligen Außenwänden aus hochwärmedämmenden, 30 cm dicken Porenbeton-Plansteinen plus Wärmedämmputz in Verbindung mit einer energiesparenden Gas-Brennwerttherme nur einen Bruchteil an Heizenergie. Ohne weitere Zusatzdämmung erfüllen sie die Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Es sind meist jüngere Familien mit Kindern, die von den Kapitänshäusern angetan sind und die in der Stadt wohnen wollen, um lange Wege zu ihrem Arbeitsplatz, zur Schule und zu Freizeit- und Kultureinrichtungen zu vermeiden. Die homogene Zusammensetzung sorgt für eine gute Nachbarschaft und eine kommunikative Atmosphäre. Verbunden über gepflasterte Wohnwege, fördern die Häuser den Gemeinschaftssinn und das nachbarschaftliche Zusammenleben. Das Fehlen von Zäunen macht den Vorgarten zu einer Kommunikationsebene, während der private Bereich durch die eingezogenen Terrassen auf der Rückseite nicht zu kurz kommt.


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