Fried GmbH
Konzept "Haus-im-Haus"
Das Wohnen im Gewächshaus kann gehen vom kleinen 3-Zimmer-Einfamilien-häuschen mit Vorgarten im Gewächshaus bis zum 30 x 12 m großen Gewächshaus mit Wohn- und Arbeitsräumen
Fotos: Fried GmbH
Der Gewächshausbewohner kann sich also im Sommer auf der Wiese im Gewächshaus oder auf der Dachterrasse aufhalten
Foto: Fried GmbH
Kaum ein Tag, an dem nicht über Klimawandel und Treibhauseffekt in den Medien berichtet wird. Was bewegt immer mehr Menschen zum Wohnen im Treibhaus, das doch so negativ besetzt ist?
Wir haben gelernt, dass man mit einem Wintergarten nicht gleichzeitig Wohnraum schaffen, Energie sparen und zusätzlich noch biologisches Gemüse frei Haus bekommen kann. In der Universität wird gelehrt, dass es im unklimatisierten, geschlossenen Glashaus bei starker Sonneneinstrahlung etwa 30 Grad wärmer ist als draußen. In unseren Breiten erreichen wir des öfteren auch 40 Grad im Schatten, bei Glashäusern, die nach Süden orientiert sind. Das bedeutet: Wüstenklima im März – tagsüber bis zu 70 Grad – und nachts Temperaturen um den Gefrierpunkt. Kein Wunder, dass die Klimatisierung oftmals soviel kostet, wie der ganze Wintergarten. Dabei ist es doch ganz einfach und seit dem 19. Jahrhundert erprobt, damals hießen die Bauwerke z.B. „Chrystal Palace“ und wurden von Gärtnern konstruiert, die sich auf dem Gebiet gut auskannten.
Das Geheimnis liegt in der Lüftung:
Sobald ein Glashaus eine gewisse Höhe hat, - Firsthöhe ab 5 bis 6 m – bildet sich bei Sonneneinstrahlung eine Thermik: die Warmluft steigt nach oben und muss entlang des Firstes über eine Lüftung abgeführt werden. Gewächshäuser haben entlang des Firstes über die ganze Länge eine Lüftung bis zu 2,00 m Breite – auf beiden Seiten.Dieses Prinzip finden wir in jedem Gartencenter wieder.
Die Temperaturen dort sind auch im Sommer erträglich, jedoch muss das große Volumen des Gewächshauses im Winter zusätzlich beheizt werden. Dies wird bei typischen U-Werten um 30W/m2K schwierig. Der Gewächshausbewohner von heute baut sich ein gut gedämmtes Häuschen, möglichst mit Flachdach und Dachterrasse in einem Gewächshaus.
Dabei ist das Gewächshaus im Sommer innen schattiert und im Zusammenspiel mit der Lüftung erträglich temperiert. Im Frühjahr und Herbst werden die hohen Temperaturen tagsüber ins Wohnhaus geholt und für die Nacht gespeichert und selbst im Winter ist es am trüben Tagen zumindest tagsüber meist so warm, dass die Heizung aus bleiben kann. In der Übergangszeit sind tagsüber angenehme Temperaturen, nachts wird es im Gewächshaus kühl. An trüben, winterlichen Tagen ist das Gewächshaus höchstens ein willkommener Wäschetrockenraum, an sonnigen Tagen jedoch lädt es zum Kaffee im Freien ein.
Mit Einschränkungen ganzjährig nutzbar
Wichtig ist, dass ein großvolumiges Gewächshaus nicht beheizt wird. Jeder noch so gute Wintergarten der nur frostfrei beheizt wird, kostet mehr Energie, als er einbringt. Wird er nicht beheizt, dann dauert es nach Sonnenaufgang etwa 2 Stunden bis es warm ist, nach Sonnenuntergang hält die Wärme auch etwas länger. Im Gewächshaus mit Einfachverglasung ist es kurz nach dem ersten Sonnenstrahl auf die Glasfläche warm. Bei Isolierverglasung dauert es etwas länger, dafür bleibt die Wärme auch nach Sonnenuntergang etwas länger im Haus, wodurch sich die warme Zeit lediglich verschiebt.
Der Unterschied zwischen
Einfachglas und Isolierglas
Das Einfachglas wird in klaren Nächten auf der Innenseite sehr kalt. Deshalb schlägt sich dort – ähnlich wie am Bierglas im Sommer – viel Feuchtigkeit nieder, die über die erprobte Dachneigung in einem ausgeklügelten Rinnensystem nahezu unsichtbar abgeführt wird. Auf diese Weise reguliert
der Gärtner teilweise seine Luftfeuchtigkeit und hält den Spritzmitteleinsatz in Grenzen. Für Wohnbauten empfiehlt sich, Isolierglas zu verwenden, da sich somit kein Schmierfilm bildet und die Sauberkeit gewährleistet wird.
Weitere Informationen erhalten Sie im Internet: www.friedgmbh.de




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