Schwörer "Matalla/Schäfer":
Auf die Zukunft bauen
"Gerüstet sein für die Zukunft." Bei Petra Matalla und ihrem Mann Stefan Schäfer klingt das wie ein Lebensmotto. Ihr privates Zuhause ist ein Passivhaus: modern, komfortabel – und unabhängig.
Petra Matalla erzählt: "Für uns war von Anfang an klar, wenn überhaupt bauen, dann ein Haus auf dem neuesten Stand der Technik". So kamen sie schnell auf das Thema Passivhaus, auf Häuser also, die dank minimalem Energieverbrauch ohne konventionelle Heizung auskommen und dennoch viel Wohnbehaglichkeit bieten. Die Bauaspiranten hatten sich lange umgeschaut, bei kleinen Hausbaufirmen, die sich auf Passivhäuser spezialisiert haben und bei den großen Anbietern. Und sie beschäftigten sich dabei eingehend mit der Materie, verglichen unterschiedliche Passivhaus-Systeme und gingen bei Dingen wie Dämmwert, Fensterkonstruktion oder automatische Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung bis ins Detail. "Man interessiert sich doch ganz automatisch dafür", meint dazu Stefan Schäfer, Ingenieur für Biotechnologie.
Hohe Qualität, individuell geplant
Mit SchwörerHaus fanden sie ein Unternehmen, das ihren Ansprüchen gerecht wurde. "Qualität und Service" sind für den Bauherrn zwei entscheidende Pluspunkte des Hausanbieters, bei dem er auch die nötige Kompetenz für den Bau solcher High-Tech-Häuser sieht. Darüber hinaus war den Eheleuten sehr wichtig, dass sie ihr Passivhaus individuell planen lassen konnten und dass sie es zum garantierten Festpreis angeboten bekamen. Sie entschieden sich für einen modernen Baukörper mit klarem, sachlichem Stil, der auch die Inneneinrichtung prägt; nicht kühl, aber angesagt reduziert. Das gilt für das Parterre mit seinem offenen Koch-/Ess-/Wohnbereich ebenso wie für die Räume im Dachgeschoss. Passend zum persönlichen Lebensstil der Bauherrschaft plante der Architekt ein separates Gästezimmer mit Duschbad im Erdgeschoss. Im Wohnbereich oben finden sich zwei Schlafzimmer mit geräumiger Ankleide sowie Bad und Home-Office. Die Zimmer sind durchweg sehr hell und dank zweigeschossiger Bauweise unter den flach geneigten Dächern ungewöhnlich hoch.
Angenehmes Wohnklima
Seit dem Einzug freut sich die Bauherrin über das "sehr angenehme Wohnklima". Dabei lobt sie speziell die konstanten Temperaturen im Haus, "an keiner Stelle" gebe es Zugerscheinungen und selbst im heißen Sommer bleibt´s drinnen verhältnismäßig kühl. Kunststück, erklärt die Ingenieurin der Lebensmitteltechnologie, bei Außenwänden und Fenstern "mit so einem ausgezeichneten Wärmedurchgangskoeffizienten!" (U-Wert Wand: 0,11 kWh/m2K). Weil sie um die Wirkung hoch wärmegedämmter und extrem winddichter Haushülle inklusive vierfach verglaster Kastenfenster etc. wussten, setzten die beiden dies eigentlich voraus. Etwas skeptisch seien sie laut Stefan Schäfer im Vorfeld allerdings hinsichtlich ausreichender Luftfeuchtigkeit gewesen. Aber: "Es ist überhaupt nicht zu trocken", weiß der Hausherr inzwischen, und seine Frau ergänzt: "Unseren vielen Pflanzen geht es hier sogar besser".
Bewährte Technik schafft Komfort
Dafür, dass das alles so ist, sorgt unsichtbar im Hintergrund die wohldurchdachte, in allen Komponenten aufeinander abgestimmte Haustechnik. Das Herzstück ist eine Anlage zur automatischen Wohnraumlüftung, die Schwörer bereits vor über 20 Jahren speziell für seine Häuser entwickelt hat und heute "Frischluft-Wärmegewinn-Technik" nennt.
Im Technikraum des nicht unterkellerten Hauses ist das kompakte Gerät untergebracht. Mit eingebautem Wärmetauscher (Wärmerückgewinnung aus der Abluft über 90 Prozent!), Kleinstwärmepumpe und kleinem Nachheizregister erwärmt es – unterstützt von einem Erdwärmetauscher – die Frischluft für die Wohnräume. Daneben wird bei Bedarf die Trinkwassererwärmung, für die überwiegend die Thermosolaranlage auf dem Dach sorgt, unterstützt. Der Erdwärmetauscher erweist sich sommers übrigens als zusätzlicher Komfortbaustein, indem er die pollenfrei einströmende Frischluft vorkühlt.
Zukunfts-Standard rechnet sich
Schließlich liegt der Heizenergieverbrauch mit 15 KWh (umgerechnet 1,5 Litern Heizöl bzw. Kubikmetern Erdgas) pro Quadratmeter unter einem Viertel des im Neubaubereich Üblichen.
Grundrisse
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