Strom und Wärme selbst erzeugen

Artikel vom 02. Februar 2012
| Roth-Massivhaus / Uwe Schlueter - Das klassische Landhaus im grünen Berliner| Roth-Massivhaus / Uwe Schlueter - Das klassische Landhaus im grünen Berliner

WhisperGen hält Roth-Massivhaus warm und verdient Geld

Berlin, Oktober 2011 (PRG) – Mikro-Blockheizkraftwerke (BHKW) sind heute auch für den Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern interessant. Vor allem die Entwicklungen in der Gerätetechnik haben dafür gesorgt, dass die gerade einmal waschmaschinengroßen Anlagen in Neubau und Sanierung zu einer Alternative zu stromgeführten Wärmepumpen bzw. Brennwerttechnik geworden
sind. BHKWs arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), im gleichen Arbeitsgang erzeugen sie Wärme und elektrischen Strom.

Die Roth-Bauherrenfamilie Kretzschmar-Pollmann gehört zu den Teilnehmern am Feldtest des Berliner Energieversorgers Gasag. Ihr 2008 erbautes Landhaus in Berlin-Pankow wurde mit einem WhisperGen der ersten Generation ausgestattet und zwei Jahre lang messtechnisch begleitet. Weil die beiden Bewohner mit dem System sehr zufrieden waren, wurde vor einigen Wochen das Testgerät aus einer Kleinstproduktion gegen einen neuen WhisperGen EU DE 1 getauscht. Die Geräte aus europäischer Fertigung werden von der Gasag seit kurzer Zeit in der Hauptstadtregion vertrieben.

Für die Bauherren war nach den guten Erfahrungen mit Roth- Massivhaus schnell klar, dass sie am Test des damals neuen BHKW teilnehmen wollten, als das Angebot kam: „Wir sind auf Empfehlung einer Kollegin bei Roth gelandet. Schon nach den ersten Gesprächen wussten wir - das Landhaus soll es sein!
Uns hat sehr zugesagt, dass unsere Wünsche ernst genommen wurden. Mit einer zusätzlichen Speisekammer und bodentiefen Fenstern im Wohnzimmer ist das Haus genau so geworden, wie wir das wollten“, meint Ina Kretzschmar. „Weil Beratung und Bauphase so gut liefen, hatten wir auch Vertrauen in die neue Technologie, die uns im Vorfeld ausführlich erklärt wurde.“

| Roth-Massivhaus / Uwe Schlueter - Nach kurzer Einweisung durch den Technik-Partner erfolgt die Bedienung nutzerfreundlich und unkompliziert.| Roth-Massivhaus / Uwe Schlueter - Der WhisperGen benötigt nicht mehr Stellplatz als eine handelsübliche Waschmaschine. Das Gerät arbeitet dank Stirling-Motor wartungsfrei und nahezu geräuschlos.

Leise und umweltfreundlich

Das Besondere am WhisperGen liegt in seiner Funktionsweise. Beim Verbrennen von Erdgas wird nicht nur Wärme für Heizung und Warmwasserbereitung erzeugt, der integrierte Vierzylinder-Stirling- Motor produziert in jeder Arbeitsstunde 1 KW elektrischen Strom. Diese wird für die nächsten zehn Jahre mit einem Bonus von 5,11 Cent/KWh vergütet wird, egal ob der Strom eingespeist oder selber genutzt wird.

Die Bauherrin erinnert sich: „Wir hatten in der Planung auch an eine
Wärmepumpe gedacht, aber bei uns ist die Grundwassersituation
nicht so, dass eine Sonde wirklich effizient gearbeitet hätte. Mit dem
WhisperGen konnten wir die aufwändige Alternative einer Kollektor-
verlegung vermeiden. So musste auch der Garten nicht total umgepflügt
werden.“

Detlef Deutschmann von der Gasag-Tochter DSE Direkt-Service Energie GmbH zeigt weitere Vorteile für Bauherren auf: „Mit der Entscheidung für ein Mikro-BHKW erfüllen Bauherren alle gesetzlichen Anforderungen des Erneuerbaren-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG), das regenerative Energien beim Neubau vorschreibt. Der WhisperGen braucht nur einen Erdgas-Anschluss. Auf eine Bohrung kann also verzichtet werden. Und es ist auch egal, ob das Haus für die Nutzung von solarer Energie überhaupt geeignet ist, Probleme mit der Gebäudeausrichtung, Dachneigung oder Verschattung gibt es nicht.“

Zudem können sich Gasag-Kunden darauf verlassen, dass Erdgas ein sauber verbrennender Energieträger mit hoher Verfügbarkeit und langjähriger Preisstabilität ist. Hinzu kommt die Umweltprämie für Mikro-BHKW von 800 Euro, mit der die Gasag die Anschaffung Strom erzeugender Heizungen fördert.

Keine Sorgen im Testbetrieb

Bauherr Konrad Pollmann: „Das System hat uns schlicht überzeugt
– das Haus war immer dann warm, wenn wir das wollten. Und eigentlich haben wir gar nicht gehört, dass die die Anlage da ist, so leise arbeitet sie. Dazu ist sie wartungsfrei. In den zwei Jahren gab es keine Probleme und bei allen Fragen hatte unser Ansprechpartner  vom Technikpartner BEGA.tec. immer ein offenes Ohr.“

Mit knapp 24.000 Kilowattstunden benötigen die Bauherren geringfügig mehr Erdgas als ihre Nachbarn. Der technisch bedingte Mehrverbrauch wird aber durch den KWK-Bonus mehr als nur aufgewogen.

Auch Geschäftsführer Enrico Roth zeigt sich von den Ergebnissen beeindruckt: „Der WhisperGen hat gezeigt, was er kann. Unseren Interessenten, die ein Mikro-BHKW wollen, empfehlen wir ihn deshalb.“

Die Bau- GmbH Roth wurde 1999 in Mecklenburg-Vorpommern gegründet.
Unter dem Markennamen Roth-Massivhaus hat sich das Familienunternehmen
zu einem der führenden regionalen Anbieter für Ein- undMehrfamilienhäuser in Massivbauweise entwickelt. Das Unternehmen ist überwiegend in Norddeutschland tätig und unterhält Niederlassungen in Berlin und Hamburg. Weitere Büros sind geplant. Mehr als 800 Bauherrenfamilien haben sich bisher für ein Haus der Firma entschieden.

Information unter: www.roth-massivhaus.de

 

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar!

blog comments powered by Disqus

Top Themen

Exklusiv


Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser um diese Seite voll nutzen zu können