Biosolarhaus: So wirtschaftlich kann "BIO" sein

Artikel vom 15. Mai 2008

Innovation und Wissen über menschen- und umweltgerechtes Bauen und Siedeln geht vom Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit im Sonnenpark St. Alban aus Rheinland-Pfalz in alle Welt. l Fotos: BioSolarhaus

Mustergültig: Im Sonnenpark in St. Alban steht u. a. das gesündeste Haus mit der höchsten Energieeffizienz und den niedrigsten Betriebskosten. l Foto: BioSolarHaus

Besuchern aus aller Welt wird vor Ort gezeigt, wie man preisgünstig Bauland ökologisch aufwerten und eine naturnahe Siedlung gestalten kann.

Foto: BioSolarHaus

Freiflächen und ein Teil der Dächer sind pflegeleicht extensiv begrünt und lassen der Natur ihren artenreichen Gestaltungsspielraum.

Foto: BioSolarHaus

Der Sonnenpark ist ein Musterbeispiel für energieautarke ökologische Siedlungen mit gesunden energieeffizienten und wirtschaftlichen Häusern.

Foto: BioSolarHaus

Weder Beton noch Asphalt versiegeln den Boden auf Straßen, Wegen und Parkflächen. Foto: BioSolarHaus

Wer seine Freiheit liebt, der baut sich ein innovatives neues Bio-Passivhaus. Er macht sich damit unabhängig von steigenden Heizenergie- und Unterhalts-Kosten.

Man wohnt gesund und nachhaltig preiswert, schützt die Umwelt und beweist seine Kreativität und Weitsicht. Die Firma Bio-Solar-Haus verwirklichte diese Philosophie konsequent und mit überzeugenden Beispielen in dem mustergültigen Sonnenpark im pfälzischen St. Alban, im Kompetenzzentrum Nachhaltigkeit. Der Sonnenpark ist ein Musterbeispiel für weitgehend energieautarke, baubiologische, menschen- und umweltfreundliche Wohn- und Arbeitsstätten mit „organischer Architektur“.

Aufwertung des Baulandes

Auf ca. 2 ha Fläche wurde ein Baugebiet für 14 Bio-Solar-Häuser nach dem von Bio-Solar-Haus entwickelten Bau- und Energiesystem zum Probewohnen und ein Wirtschaftsgebäude erschlossen. Besuchern aus aller Welt wird vor Ort gezeigt, wie man preisgünstig Bauland ökologisch aufwerten und eine naturnahe Siedlung gestalten kann. Weder Beton noch Asphalt versiegeln den Boden auf Straßen, Wegen und Parkflächen. Freiflächen und ein Teil der Dächer sind pflegeleicht extensiv begrünt und lassen der Natur ihren artenreichen Gestaltungsspielraum.    

Platz für Flora und Fauna

Einheimische Sträucher, Hecken und Obstbäume bieten Vögeln, Niederwild und einer Vielzahl selten gewordener Tiere Schutz und Nahrung. Ein von Regenwasser gespeister,  kleiner naturbelassener See, beheimatet Fische und Amphibien. Sein Wasser wird mit Hilfe einer Windradpumpe durch eine Schilfkläranlage natürlich gereinigt und von der Sonne erwärmt. Er wird von den Probebewohnern der Häuser sowie Kindern der Umgebung zum Baden ebenso gerne benutzt, wie der angrenzende Spielplatz. Als Brauchwasser wird durch die Schilfkläranlage gereinigtes Seewasser verwendet. Die Abwässer der Siedlung werden in einer Pflanzenkläranlage gereinigt. Das Trinkwasser kommt vom Wassernetz des Ortes.

Foto: BioSolarHaus
Freiflächen und ein Teil der Dächer sind pflegeleicht extensiv begrünt und lassen der Natur ihren artenreichen Gestaltungsspielraum.   
Foto: BiosolarHausFoto: BioSolarHaus

Autarke Stromversorgung

Die Stromversorgung erfolgt über das Ortsnetz mit Naturstrom. Für die Wärmeversorgung der Häuser wird der kostenlose Treibhauseffekt des Sonnenlichtes und geringe Mengen Holz genutzt. Dabei sind der Sonnenpark und seine Gebäude weitgehend energieautark, denn Fotovoltaikanlagen liefern fast so viel Strom ins Netz wie der Sonnenpark benötigt.

Signalwirkung mit überregionaler Reichweite

Der Sonnenpark ist ein Musterbeispiel für energieautarke ökologische Siedlungen mit gesunden energieeffizienten und wirtschaftlichen Häusern. Hunderte Bauherrschaften haben sich schon im Sonnenpark beim Probewohnen in den dortigen Bio-Solar-Häusern von deren hervorragenden Wohneigenschaften und deren unübertroffener Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit überzeugt. Dem Beispiel Sonnenpark folgend, entstehen mit Kooperationspartnern derzeit Siedlungen und sind solche in Planung in Deutschland, Österreich, Großbritannien, Polen, Tschechien, Bulgarien, Portugal und Dubai.  

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Wirtschaftlich und effizient heizen

Beim Vergleich der energetischen Güte von Neubauten werden oft irreführend deren Heizenergie-Kosten und nicht deren Heiz-Kosten gegenübergestellt. Das führt dazu, dass über diesen Unterschied nicht aufgeklärte Bauherren nach dem Prinzip „Energie sparen, koste es was es wolle“ sich ein Leben lang mit unnötig laufenden Kosten herumschlagen müssen.
Doch die Wahrheit ist: Die Wirtschaftlichkeit einer Haus- Wärmeversorgung und deren Umweltverträglichkeit hängt auch von den laufenden Kosten für Wartung – und nicht zu vergessen – von den Abschreibungskosten ab. Dies sind die jährlich zurückzulegenden Finanzmittel um Maschinen und Geräte nach deren Nutzungsdauer ersetzen zu können.     
Fazit: Die Energieeffizienz eines Hauses und damit dessen Umwelt- verträglichkeit ist um so höher, je weniger fossile Primärenergie zu seiner Herstellung und zu seiner Beheizung benötigt wird. Ein Haus ist also am energieeffizientesten und umweltverträglichsten, wenn zu seinem Bau und zu seiner Beheizung nur natürliche Bau- und Heizstoffe verwendet werden.   

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