Mit stilvollem Holzfeuer unabhängig von Öl und Gas

Artikel vom 20. Oktober 2010

Die ästhetischen Ofenanlagen von Creatherm werden von den Designern als Einzelstücke geplant. Sie berücksichtigen dabei die Bausubstanz und mögliche Blickwinkel und simulieren mit 3D-Technik.

Foto: HL-Creatherm

Technisch von Spezialisten individuell geplant, wird ein Kachelofen zum High­tech-Heizkraftwerk: Durch Wärmeverteilung mit Wärmetauschern heizt er das ganze Haus, auf Wunsch mit elektronischer Steuerung und ohne den Verbrauch jeglicher fossiler Energie. Je nach Einsatzzweck liegt das Leistungsspektrum zwischen 1 und 18 kW.

Foto: HL-Creatherm

Neben ausgeklügelter Technologie hat diese Kachelofen-Zentralheizung auch dem Auge viel zu bieten: Die Keramik wird stets nach den Wünschen des Ofenkäufers gefertigt und vom Innenarchitekten oder Kachelofenbauer dem Wohnstil individuell angepasst.

Foto: Hafnertec

Mit einer Holzheizung unabhängig von Öl und Gas zu sein, hat ökologisch wie auch ökonomisch heute höchsten Stellenwert.

Beim Heizen ein knisterndes, die Seele wärmendes Holzfeuer zu genießen, bringt darüber hinaus ein Stück Entspannung und Ge­borgenheit ins Leben.

Und ein Kachelofen kann mehr als nur heizen. Geschickt geplant und mit Erfahrung und Liebe ins Wohnumfeld eingepasst, strukturiert er maßgeblich den Raum. Ob als architektonischer Mittelpunkt oder als dezentes Raumaccessoire – er gibt die gewollten Akzente. Beim Grundofen nehmen die Ofenwände die Energie auf und geben sie als milde Strahlungswärme für ein sonnen-badähnliches Raum­klima ab. So trocknet die Raumluft nicht aus und es wird kein Hausstaub aufgewirbelt. Dabei wird extrem wenig Holz verbraucht.

Eine für alles: Kachelofen-Zentralheizung

Heutzutage wird kaum ein Eigenheim gebaut, in dem nicht ein offener Kamin oder ein Kachelofen mit eingeplant ist. Moderne Kachelöfen überzeugen zudem durch technisch raffiniertes Know-how: So versorgt eine Kachelofen-Zentralheizung von Hafnertec das komplette Haus rundum und effizient mit Wärme und warmem Wasser – sparsam und umweltfreundlich.

Der besondere Clou: Die gesamte Technik befindet sich außerhalb des Ofens und ist frei zugänglich. Der Kachel­ofen bleibt somit ein Kachelofen und mutiert nicht zum Heizkessel. Durch wartungsfreie Luft-Wasser-Wärme-Tauscher (LWWT) werden bis zu 90% der Energie wasser­seitig genutzt: Die Heißluft wird aus dem Hohlraum des Kachelofens angesaugt und direkt in Warmwasser umgewandelt. Dieses sprudelt dank dem ausgefeilten Warmwasser-aufbereitungs-System immer hygienisch frisch aus Wasserhahn oder Duschkopf.

Durch extrem dünne und rasch reagierende Fuß­boden- und Wandheizungen können dann alle Räume optimal mit gesunder Wärme versorgt werden. Auch Solarenergie kann bei dieser um-weltfreundlichen, modernen „Energiequelle“ optimal eingebunden werden. Zudem überwacht eine ausgefeilte Regeltechnik alle Ge­räte. Eine Fernwartung oder das Ein- und Ausschalten kann über Handy oder über’s Internet erfolgen. 

Die novellierte BImSchV

Von den rund 15 Millionen Holzfeuerungen in Deutschland (Stand Juni 2007) sind rund 14 Millionen Einzelraumfeuerungsanlagen, die als Zusatzheizung in Form von Kachel­öfen oder Kaminöfen betrieben werden. Ziel der novellierten BImSchV ist es, die Emissionen aus diesen Anlagen deutlich zu reduzieren. Insbesondere ältere Kleinfeuerungsanlagen tragen aufgrund ihrer veralteten Verbrennungstechnik mit Emissionen wie Feinstaub, Kohlenmonoxid und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) zur Umweltbelastung bei
und verursachen oft auch Geruchs­be­lästigungen.

Die novellierte BIm­SchV wird dem weiteren Anstieg der Schadstoffbelastung entgegen­wirken. So müssen neue Feuerungs­anlagen an­spruchsvolle Emissionsgrenzwerte und Mindest­wirkungs- ­grade einhalten. Bestehende An­lagen müssen nach Ablauf einer Übergangsfrist ebenfalls bestimmte Standards erfüllen, die den Austausch der Feuerstätte notwendig machen.

Wen betrifft die neue Regelung?

Die novellierte Bundesimmisions-Schutzverordnung gilt für alle Feuerungs-anlagen ab 4 kW Wärme­leistung. Bisher lag die Grenze bei 15 kW. Beachten Sie also die veränderten Vorschriften, wenn Sie
A eine Einzelraumfeuerungsanlage (z.B. Kachelofen, Heizkamin, Kaminofen, Herd etc.) neu an­schaffen oder A Ihre bestehende Feuerungsanlage auch nach dem 31.12.2014 weiter betreiben wollen. Geplanten Grenzwerte und den ex­akten Wortlaut der novellierten BImSchV gibt es unter: www.bmu.de.

Unser Tipp:

A Kaufen Sie Ihr Gerät nur im Fachhandel - denn nur hier können Sie sicher sein, Qualität zu be­kommen, die den neuen Vorschriften entspricht.
A Lassen Sie sich in jedem Fall von Ihrem Kachelofenbauer bzw. Ihrem Schornsteinfeger kompetent bei Neugeräten und der Nachrüstung beraten.
A Achten Sie beim Kauf Ihrer ­neuen Feuerungsstätte darauf, dass Sie eine Typenbescheinigung erhalten, die dokumentiert, dass die Grenzwerte eingehalten werden. Diese Bescheinigung ist dem Schornsteinfeger auf Verlangen vorzulegen.

 

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