Intelligenz, die in der Wand steckt

Artikel vom 10. Oktober 2008

Moderne Elektroinstallationstechnik macht das Wohnen bequem und sicher. Und billiger, denn sie hilft dabei, Energie einzusparen.

Foto: Gira

Schlüssellos ins Haus - Mit dem Gira Keyless In Transponder hat die lästige Suche nach dem Schlüsselbund definitiv ein Ende. Der Transponder empfängt das Signal eines berechtigten, aktiven elektronischen Schlüssels, selbst wenn dieser noch bis zu 1,5 oder wahlweise 0,75 Meter von der Leseeinheit entfernt ist.

Foto: Gira

Der bisher obligatorischen Kontrollgang durch das Haus oder die Wohnung ist in Zukunft überflüssig. „Schüco Home Control“ zeigt auf einen Blick, welche Gebäudeöffnungen offen oder gekippt sind.

Foto: Schüco

Heute kann ein „intelligentes“ Haus vieles automatisch regeln. Voraussetzung dafür ist, dass sich der Bauherr schon bei der Planung für ein Instabus KNX/EIB-System entscheidet – für ein zukunftssicheres elektronisches System nach einem weltweit gültigen Standard.

Zunächst ist das nichts weiter als ein unscheinbares Kabel, das zusammen mit der Stromversorgung unter Putz verlegt wird. Die Intelligenz kommt später hinzu: Sie steckt in den Tastsensoren und Steuertableaus, die herkömmliche Schalter ersetzen und die komplexen Steuerbefehle über die Busleitungen versenden – an Leuchten, Jalousien, die Alarmanlage und an vieles andere, was elektrisch betrieben wird. Wie das im Detail funktioniert, darüber braucht sich der Bauherr nicht den Kopf zu zerbrechen. Wichtig für ihn: Die Technik ist ganz einfach zu bedienen. Ein leichter Fingerdruck genügt, und es entstehen ganze Lichtszenarien oder die Sonnenschutzfunktionen in Haus und Wohnung werden sinnvoll aufeinander abgestimmt. Und das klappt auch, wenn man nicht zu Hause ist. Denn viele Funktionen sind automatisch abrufbar. Außentemperatur, Licht­einfall, Regen oder Wind werden mit Sensoren gemessen – woraufhin beispielsweise die Heizung energiesparend geregelt wird und die Markise aus- oder die Ja­lousien hochgefahren werden. Doch irrt, wer glaubt, dass die Krönung der modernen Haustechnik der telefonierende Kühlschrank sei – der sich meldet, wenn das Haltbarkeitsdatum der Milch überschritten ist. Wirklich überzeugend sind nur sinnvolle Lösungen, beispielsweise die Möglichkeiten zur Erhöhung der Sicherheit in Haus und Wohnung. So lässt sich das tägliche An- und Ausschalten des Lichts in den verschiedenen Räumen über mehrere Wochen speichern und später automatisch wiederholen, wenn die Bewohner Urlaub machen. Beobachter mit bösen Absichten können hier keinen Unterschied erkennen.

 

Die 15 mm flachen Wandsender des „Easyclick“-Funksystems können an jeder beliebigen Stelle aufgeklebt werden. | Foto: Peha

Funksystem zum Aufkleben

Das ausgeklügelte Funksystem arbeitet wartungsfrei ohne Batterie oder Strom-  anschluss. Der besondere Clou: Die 15 mm flachen Wandsender des „Easyclick“-
Funksystems können an jeder beliebigen Stelle aufgeklebt werden. So lassen sich Leuchten, Rollläden und Elektrogeräte ebenso komfortabel fernbedienen, wie das Garagentor. Durch einen zusätzlichen Timer können zudem alle Ab­läufe nach vorgewählter Zeit gesteuert werden. www.peha.de.   

Mehr Sicherheit also, aber auch weniger Energieverbrauch

Dieses System bietet zahlreiche Lösungen zur Optimierung der Ressourcen- nutzung eines Gebäudes und zur Visualisierung des tatsächlichen Energie- verbrauchs. Das moderne elektronische Nervensystem bedarf allerdings eines leitungsstarken Gehirns. Das ist ein HomeServer, ähnlich dem Bord­computer eines Autos. Mit seiner Hilfe lassen sich am heimischen PC oder auf dem Info-Terminal Grundrisse, Pläne und Bilder hinterlegen, die vom geschulten Elektromeister ansprechend auf­bereitet und mit der gesamten Haus­technik verknüpft werden können: Grafiken zeigen, wo abends noch Licht brennt, per Mausklick wird die Heizung auf Nachttemperatur heruntergefahren. Wer draußen eine Kamera angebracht hat, kann am Bildschirm schnell noch einen Blick vor die Tür werfen. Das geht übrigens auch von außerhalb: Ein vernetztes Haus lässt sich problemlos von jedem Ort der Erde fernsteuern – per Internet.
Infos zum System: www.gira.de. und im Fachhandel.

In die Haustelefone mit Hörer können diverse Schalt- und Steuerfunktionen integriert werden. | Foto: SiedleDie Touchpanel-Reihe Ambiento wird für Steuerungsaufgaben sowie als Bedienpanel eingesetzt. | Fotos: epr/tci

  Variable Technik

Die hochwertigen Innensprechstellen von Siedle gibt es mit oder ohne Hörer. Die hörerlosen Freisprechtelefone zeichnen sich durch ihre Nutzerfreundlichkeit aus. In die Haustelefone mit Hörer können diverse Schalt- und Steuerfunktionen integriert werden. Infos: www.siedle.de  

  Steuerung über Panel-PC

Die neue Touchpanel-Reihe ambiento wird für Steuerungsaufgaben so­wie als Bedienpanel eingesetzt und kann überdies als leistungsfähiger Panel-PC oder Webbrowser fungieren. Der vollwertige PC unterstützt alle gängigen Anwendungen. Mehr: www.ambiento.de.

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