Starker Auftritt für Fußböden

Fußböden in Neubauten sind überwiegend auf einer statisch notwendigen Tragebene aufgebaut. Gemäß der Bauvorschriften werden auf ihr Trittschall- und Wärmedämmungen direkt installiert.
Den oberen Abschluss eines Fußbodens bildet eine lastverteilende Schicht, der sogenannte Estrich. In jedem Neubau ist er die zunächst sichtbare Bodenoberfläche. Auf ihm werden später die ausgewählten Bodenbeläge verlegt. Bleiben wichtige Parameter vor bzw. während der Verlegung unbeachtet, sind Schäden an den Oberbelägen vorprogrammiert. Erheblichen Einfluss auf die Qualität des Fußbodens nimmt beispielsweise die im Estrich (z. T. auch im Beton) vorhandene Restfeuchtigkeit. Überschreitet sie einen definierten Grenzwert, beeinträchtigt dies unweigerlich den Oberbelag. Er kann sich vom Untergrund lösen, quellen (Parkett) oder Blasen und Beulen bilden (elastische Beläge). Insofern kann der Appell nur lauten: Die Messung der Feuchtigkeit, aber auch die Prüfung von Ebenheit, Festigkeit und fachgerechtem Einbau der Estriche ist Sache des Fachmanns.




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