Fußböden:
Der richtige Boden für jeden Zweck

Artikel vom 24. Januar 2008

Laminat mit Steinoptik: die erste Fliese, die Ihre Füße nicht kalt werden lässt und ohne viel Aufwand Ihre vier Wände verschönert.

(Foto: Witex)

Mal was anderes: Bunte Kieselsteine bilden hier die Oberfläche des abgesetzten Podestes.

(Foto: Kiesboden / Rockies)

Auch Materialien wie Kork gibt es bereits als Paneele mit Klickmechanik. Kork wirkt antibakteriell, robust und pflegeleicht und eignet sich daher besonders gut für Kinderzimmer.

(Foto: Korkverband e.V.)

Fußböden sollten nicht nur rein dekorative Zwecke erfüllen, sondern - wenn möglich - für die langfristige Nutzung auch die entsprechende Voraus­setzungen mitbringen.

Der Trick mit dem „Klick“ hat sich mittlerweile durchgesetzt und dabei geht es nicht nur um Echtholzparkett bzw. Laminat mit jedwedem Holzdekor, sondern auch um Verlegepaneele mit täuschend echt wirkender Steinoptik, das sich genauso einfach wie Laminat verlegen lässt. Der Vorteil: schneller, einfacher sauberer gehts kaum, vor allem wenn der ungeübte Laie ans Werk geht. Statt aufwändiges Verfliesen werden einfach Platte an Platte „verklickt“. Ob nun Steinoptik in Granit, oder aber als Cotto-Dekor machen diese Fußböden einen insgesamt guten Eindruck. Doch der wesentliche Vorteil liegt in der Kosteneinsparung. Paneele sind in punkto Anschaffung und Verarbeitung rund um die Hälfte günstiger als Fliesen. Ihre Haltbarkeit ist zwar nicht ganz so lange wie Fliesen. Wer jedoch nach ca. 10 Jah­ren einfach mal wieder etwas Neues haben will, kann die Paneelen genauso schnell und kostengünstig wieder entsorgen.

 

>> Eben muss der Boden sein… <<
Lugato Bodenausgleichsmasse eben

Beim Renovieren eines alten Hauses oder einer Altbauwohnung sollte man sich darüber im Klaren sein, dass der Zahn der Zeit nicht nur deutlich sichtbare Spuren hinterlassen hat. Häufig steckt
der Teufel im Detail und ist für das bloße Auge
nicht auf den ersten Blick erkennbar. Ein
besonderes Augenmerk sollte daher den Böden geschenkt werden, die sich meistens im Lauf der Jahre verzogen oder gesenkt haben. Ohne einen belastbaren, stabilen und vor allem ebenen Untergrund aber werfen Teppichwaren bald Wellen, Parkett- oder Laminatstäbe lösen sich ab, Fließen reißen und Fugen bröckeln. Bei alten Holzböden ersetzt eine schnelle, flexible und selbstverlaufende Bodenausgleichsmasse aufwän­dige und dick-
schichtige Alternativen wie z.B. Spanplatten.
In ­Verbindung mit einem Grundierkonzentrat und einem Armierungsgewebe werden Spannungen
von Holzböden rissfrei ­überbrückt, der Boden ist bereits nach fünf Stunden wieder begehbar und
nach zwölf Stunden für Folgearbeiten nutzbar.

 

 

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