Fliesen und Naturstein:
Neue Fliesen prägen den Wohnstil
Feinsteinzeugfliesen haben als hervorzuhebende Eigenschaft ihre extrem niedrige Wasseraufnahmefähigkeit. Diese Fliese ist eine vollkommen dicht gesinnterte, unglasierte Platte.|(Fotos: atlas concorde)Schon seit einigen Jahren hält der Trend zu Fliesen im Wohnbereich ungehindert an. Böden mit Fliesenbelag sind besonders leicht zu reinigen und sind deshalb besonders für Allergiker geeignet.
Die Fliesenarten:
Es gibt glasierte und unglasierte keramische Fliesen, die hauptsächlich aus Steingut oder Steinzeug hergestellt werden. Steingutfliesen sind glasierte keramische Fliesen. Die durchsichtige oder undurchsichtige keramische Glasur wird in der Regel im zweiten Brennvorgang aufgeschmolzen. Die Oberfläche kann unterschiedlicher Art gestaltet sein. Diese Fliesen eignen sich allerdings nur für den Innenbereich, weil sie nicht frostsicher sind. Steinzeugfliesen und Spaltplatten hingegen sind frostsicher, besonders strapazierfähig und von großer Härte. Sie kommen deshalb in erster Linie im Außenbereich zum Einsatz, eignen sich aber auch für die Verlegung im Haus.
Terracotta – der natürliche Fußboden
Seit der Antike werden Terracotta-Fliesen von Hand gewalkt, an der Sonne getrocknet und in Öfen gebrannt. Diese von Generation zu Generation weitergegebene handwerkliche Tradition, die Wahl der Tonerde und die Brenndauer geben der Terracotta-Fliese ihre unverwüstlichen Eigenschaften. Die Fliesen werden aus Ton vermischt mit Porzellanerde, Quarz, Kreide und Feldspat maschinell oder auch per Hand in Form gepresst und dann bei hohen Temperaturen gebrannt. Der fußwarme Tonboden ist ein optimaler Wärmespeicher der sich problemlos in jeden Bau- und Wohnstil integrieren lässt.
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