Pools: 10 Schritte zum eigenen Pool

Artikel vom 20. Juli 2010

Besonders luxuriöse Garten- und Ferienhäuser im Baukastensystem aus Aluminium, Holz und Glas bietet Krülland an.

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Bei der Planung eines privaten Schwimmbades sollte nichts dem Zufall überlassen werden.

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Wasser wird hier zum Gestaltungselement. Die neue Beckenfarbe Granicite Schwarz zum Beispiel lässt das Wasser dunkelblau schimmern.

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Vielfältige Ergänzungen, wie eine sprudelnde Quelle, ein Bachlauf oder Wasserfall setzen das geradlinige Becken in Szene.

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Bei der Planung eines privaten Schwimmbades sollte nichts dem Zufall überlassen werden.

Tipp Nr. 1: Erst informieren, dann bauen!
Der Bau eines Schwimmbades erfordert Fachkenntnisse.     Schwimmbadbaufachbetriebe können nicht nur Individuallösungen realisieren, sondern zeigen sich auch in Fachfragen von der Planung bis zur Umsetzung kompetent. Aus dem Einsatz unterschiedlicher Materialien, die stets dem Wasser und gegebenenfalls der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, ergeben sich besondere Bedingungen, die zu allererst der Fachmann kennt und dement­sprechend bei der Umsetzung berücksichtigen kann.
Tipp Nr. 2: Zuerst muss das Budget festgelegt werden
Wichtig ist, ein Budget festzulegen, das in einen privaten Pool investiert werden kann. Konkret: Man sollte bestimmen, wie viel Geld man für den Pool ausgeben will und sollte zusätzlich eine Reserve für das berühmte „Unvorhergesehene“ einplanen. Anhand des vorgebenen Budgets kann der Schwimmbadbau-Fachbetrieb Vorschläge aus der Vielzahl der denkbaren Beckenkonstruktionen und Zubehörkomponenten unterbreiten.
Tipp Nr. 3: Kein Pool in absoluter Schattenlage
Für ein Außenschwimmbad ist ­Sonne die preiswerteste Energiequelle zur Erwärmung des Beckens.
Ins­besondere die Nachmittags­sonne lässt die Schwimmrunden besonders angenehm gestalten. In einer ständigen Schattenlage wird selbst bei beheiztem Pool der Spaß am Schwimmen schnell abkühlen.    
Tipp Nr. 4: Nicht direkt unter Bäumen platzieren
Das Beckenwasser, aber auch Filter und Skimmer werden unnötig oft durch Blätter, Nadeln und Blüten verschmutzt, wenn der Pool direkt unter oder neben Bäumen platziert wird. Ein idealer Platz für den Pool ist dagegen ein geschützter Bereich, der neugierige Blicke nicht zulässt. Auch auf Grundwasser ist zu achten, in solchen Fällen kann eine Drainage Abhilfe schaffen.    
Tipp Nr. 5: Pool nicht im direkten Windzug planen
Wind kühlt das Beckenwasser schneller aus und weht das Blattwerk ins Beckeninnere. Auch zum Schwimmen selbst ist eine zugige Ecke nicht angenehm. Helfen können Mauern, immergrüne Hecken und natürlich eine Überdachung, die bestenfalls auch auf Wunsch weit aufgefahren werden kann (manuell oder automatisch). Dadurch lässt sich dann auch die Freibadsaison noch um einige Wochen weit in den Herbst hinein verlängern.
Tipp Nr. 6: Wasserauf­bereitung ist wichtig
Eine auf die Beckengröße abgestimmte Wasseraufbereitungsan­lage ist unverzichtbar. Hier gibt es be­währte technische Angebote, die das Wasser zusammen mit Wasser­pflegemitteln reinigen, Verunreinigungen eliminieren und vor Keimbildung schützen. Des weiteren können bei der Beckenreinigung
so genannte „Bodenstaubsauger“ be­hilflich sein. Für die Wasserauf­bereitung in privaten Pools hat der bsw technische Richtlinien er­arbeitet, die kostenlos unter www.bsw-web.de angefordert werden können.    
Tipp Nr. 7: Nicht an einer Abdeckung sparen
Wasser verdunstet nun einmal und kühlt insbesondere in der Nacht ab. Hier kann eine Abdeckung beispielsweise als Folienanlage (hand- oder automatisch betrieben ) oder ein besonders eleganter Unterflurrolladen helfen. Darüber hinaus schützt eine Abdeckung ganz­jährig auch vor groben Verschmutzungen. Aber daran denken: Nicht alle Abdeckungen sind begehungs­sicher. Mit speziellen Solarabdeckungen ist es zudem möglich, die Sonnenenergie zur Beckenerwärmung auszunutzen.
Tipp Nr. 8: Treppen und Leitern sinnvoll planen
Ins Becken hinein kommt man schnell, aber schließlich will man es auch sicher und bequem wieder verlassen. Ob römische Treppe oder funktioneller Edelstahleinstieg - wichtig ist, dass der Ausstieg zur Beckengröße passt. Ausgestattet mit „Antirutsch“-Treppenstufen und zusätzlichen Handläufen ist bietet aber vor allem die Treppenanlage den komfortabelsten Weg ins und aus dem Wasser.
Tipp Nr. 9: Ausstattung individuell festlegen
Die Standardgröße eines Pool liegt bei 8 x 4 m bei einer Wassertiefe von ca. 1,35 bis 1,60 m. Hintergrund: Hier können bequem zwei Personen nebeneinander ihre Bahnen schwimmen. Die Größe eines Pools ist aber individuell festlegbar. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt - sofern der Garten den Platz hergibt. Bei Beckenlängen bis zu 8 m empfiehlt sich auf jeden Fall der Einbau einer Gegenstromschwimmanlage.
Diese gewährleistet, dass das Schwimmen nicht durch das ständige Wenden in seinem Fluss unterbrochen wird. Interessant und Spaß bringend sind auch andere Wasserattraktionen wie Schwalldusche, Bodensprudler, Geysire oder Massagedüsen.
Tipp Nr. 10: Nicht einfach so ein Becken bauen...
Bis zu bestimmten Beckengrößen sind Außenpools genehmigungsfrei, aber je nach Bundesland kann es unterschiedliche Richtlinien geben, die eine Genehmigung bei Becken mit mehr als 50 m2 Wasser­inhalt durch die örtlichen Baubehörde erforderlich machen.    
Im Vorfeld sollte daher bei der Stadtverwaltung angefragt werden, ob eine solche Genehmigung er­forderlich ist.  
In www.bsw-web.de finden sich die Anschriften von rund 160 bsw-Fachbetrieben, die den Pool aus einer Hand sozusagen schlüsselfertig anbieten und in ihren Ausstellungen verschiedene funktionstüchtige Becken präsentieren.


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