Aus dem eigenen Garten schmeckts am Besten!
Victorian Classic Gewächshaus | Foto: www.british-style.deFrische Gerichte mit gesunden Zutaten aus eigenem Anbau belohnen Hobbygärtner für ihre Mühen. Aus dem eigenen Garten schmeckt es richtig gut. Selbst gepflanzte Kräuter sind einfach das schmackhafte i-Tüpfelchen in jedem Gericht.
Damit zarte Pflänzchen prächtig gedeihen, sind ideale Wachstumsbedingungen wichtig. Das bedeutet, Temperatur-, Licht- und Windverhältnisse sowie Luftfeuchtigkeit sollten optimal auf die Bedürfnisse der Saat abgestimmt werden. Mit Gewächshäusern erhalten Pflanzen genau die richtige Unterstützung in einer witterungsunabhängigen Umwelt – und das sogar während der kalten Monate.
Die richtige Lage
Am günstigsten liegt ein Gewächshaus direkt am Wohnhaus. Neben der Freude, Pflanzen und Gemüse jederzeit bei einem Blick aus dem Fenster wachsen und gedeihen zu sehen, liegen einige Vorteile auf der Hand: kurze Wege und die praktische Mitnutzung von Infrastruktur, zum Beispiel Wasser, Strom für die Beleuchtung und Energie für die Beheizung. Großräumige Glasbauten jedoch, im Besonderen ein reich verziertes und aufwendig ausgearbeitetes viktorianisches Pflanzenhaus, wirken eher in einer gewissen Entfernung zum Wohnhaus.
Da mit den Wünschen jedoch auch die Ausgaben steigen, ist die richtige Planung vorab wichtig. Welcher Gewächshaustyp entspricht Ihren gärtnerischen Fähigkeiten und den baulichen Möglichkeiten?
Generell unterscheidet man zwischen einem Kalthaus ohne Heizung bzw. mit Heizung, einem temperierten Gewächshaus und einem Warmhaus.
Kalthaus
Das Kalthaus verlängert die Zeit für Aussaat, Aufzucht und Ernte von Kälte empfindlichen Pflanzen von Februar bis in den November. Nach der ersten Aussaat und dem Heranwachsen der Jungpflanzen im frühen Frühjahr können im Kalthaus dann im Sommer Paprika, Auberginen oder Okra wesentlich geschützter aufwachsen und bringen reichere Ernte. Mit dem winterlichen Frost fallen die Temperaturen jedoch auch hier, so dass eine Weiternutzung nur mit
Heizung möglich ist. Die Mindesttemperatur wird bei 5 Grad Celsius nachts und etwa 10 Grad Celsius tagsüber gehalten.
Temperiertes Gewächshaus
Weitaus mehr Pflanzensorten können im temperierten Gewächshaus den Winter überstehen. Zimmerpflanzen danken den kühleren Aufenthalt mit reicher Blüte. Dazu gehören viele farbenprächtige Orchideenarten.Die konstante Mindesttemperatur liegt nachts bei 10 Grad und tagsüber bei 15 Grad Celsius.
Warmhaus
Das Pflanzenhaus mit Temperaturen zwischen mindestens 17 Grad Celsius nachts und etwa 25 Grad Celsius tagsüber ist tropischen Pflanzen vorbehalten. Die Heizkosten kommen denen eines Wohnraumes gleich. Eines sollte man nicht vergessen: Ein Gewächshaus, welchen Wärmegrads auch immer, ist erst die Vorstufe zum Wintergarten, denn hier darf sich nur die ausgewählte Flora aufhalten.
Baurechtliche Erlaubnis
Eine Sitzecke zum Verweilen und Genießen der blühenden Pracht ist baurechtlich nicht erlaubt, denn das Gewächshaus ist im Gegensatz zum Wintergarten nur anzeigepflichtig. Wollen Sie es mit einem Kamin oder einem dauernden Sitzplatz einrichten, wird es genehmigungspflichtig. Reichen Sie die Baupläne mit Angaben zu Typ, Größe, Lage, Fundament sowie Grenzabstand zum Nachbargrundstück bei Ihrem zuständigen Bauamt ein.
![]() |
Flexibles-Gewächshaus |
![]() |
Rundbogen-Gewächshaus |
![]() |
Einsteiger-Gewächshaus |
![]() |
Wintergarten-Gewächshaus |








Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar!
blog comments powered by Disqus