Garten im Herbst: Ein schöner Garten auch im nächsten Jahr
In Vorbereitung auf das kommende Frühjahr gibt es für den Gärtner genug zu tun, z.B. Laub entfernen. | Foto: NeudorffIm Winter heißt es nicht nur die Füße vor dem Kamin hochlegen und den Garten gemütlich von drinnen betrachten. In Vorbereitung auf das kommende Frühjahr gibt es für den Gärtner genug zu tun.
Wer jedoch seinen Garten ganzjährig genießen will, wird die verschiedenen Jahreszeiten mit ihrem je eigenen Charme einplanen.
Laub entfernen
Überall dort, wo eine schützende Abdeckung willkommen ist, kann man das Laub ruhig liegen lassen. Die Schicht darf bis zu 10 cm dick sein und wird mit der Gartenkralle eventuell noch etwas in den Boden eingearbeitet. Etwas Komposterde darüber gestreut beschleunigt nicht nur die Verrottung, sondern bewahrt auch davor, dass die Blätter neuerlich vom Wind verweht werden.
Blumenzwiebeln
Jetzt stehen alle Signale auf Grün, damit der nächste Frühling bunt wird. Alle frühblühenden zwiebeln und Knollen können jetzt gepflanzt werden. Es lohnt sich zeitig zu starten, denn zu Beginn der Pflanzzeit ist die Auswahl besonders groß. Man braucht keinen grünen Daumen, um mit Blumenzwiebeln und Kollen Erfolg zu haben.
Die Auswahl an Blumenzwiebeln ist groß: Vom Minigarten auf dem Balkon mit Zwiebelblumen Ton-in-Ton bis hin zur Blumenwiese in allen Farben des Regenbogens. Wie bunt sich der kommende Frühling zeigt haben Sie selbst in der Hand. Wichtig ist gut durchlässiger Boden, denn Zwiebeln und Knollen vertragen keine Staunässe. Gefäße sollten Löcher im Boden haben, damit überschüssiges Gieß- oder Regenwasser gut abfließen kann.
Alte Äste entfernen
Damit Bäume und Sträucher angeregt werden, ihr sogenanntes Fruchtholz zu erneuern, muss altes, abgetragenes Holz regelmäßig entfernt werden. Mit dem richtigen Werkzeug sind Sie für den Winterschnitt gewappnet.
Bypass-Scheren verfügen über zwei geschwungene, scharfe Klingen, die aneinander vorbeigleiten. Sind ideal zum Schneiden von frischem Grün und wachsenden Hölzern. Bei Scheren mit Amboss-Technik trifft eine gerade, scharfe Klinge auf einen schmalen Am- boss. Sie sind für das Schneiden trockener, harter und älterer Äste geeignet, die nahezu vollständig entfernt werden können. Zweige in Höhen des Baumes können problemlos und ohne Ansetzen einer wackligen Leiter erreicht werden, wenn man Astscheren mit ausfahrbaren Teleskopgriffen benutzt.
Stauden pflanzen
Im Herbst eingepflanzte Gehölze und Stauden bilden noch bis zum Frost feine Haarwurzeln und haben dann im Frühjahr eine ruhige, stressfreie Start- phase. Profis haben festgestellt, dass viele Gehölze, Zier- und Obstbäume auf einen neuen Standort mit „Stress“ reagieren. Während der Winterpause können die Gehölze, Stauden oder Kübelpflanzen erst einmal „Fuß fassen“ und im Frühjahr beginnt mit voller Power das Wachsen und Blühen. Bei Gehölzen und Ziersträuchern oder bei Neu- pflanzungen von Obstbäumen und Rosen werden die Pflanzlöcher mit Kompost und Garten- oder Pflanzerde gefüllt. Zur rein biologischen Bodenverbesserung verwendet man am besten Humus. Wer keinen eigenen Kompost hat, kann fertigen Gärtnerkompost kaufen.
Pflanzen und pflegen
Die Baumrinde für den Winter stärken
Im Herbst sollte die Pflege von Obstbäumen nicht zu kurz kommen. Wichtig ist es beispielsweise, die Elastizität der Rinde zu erhalten. Wer seine Bäume für die winterlichen Belastungen stärken möchte, sollte daher ein Pflanzen- hilfsmittel wie den Bio-Baumanstrich von Neudorff ver- wenden. Hochwertige Kieselsäuren, Kräuterextrakte und wertvolle Spurenelemente bewahren die natürliche Rindenelastizität und pflegen den Stamm.
Winterzeit mit Kübelpflanzen
Kübelpflanzen setzen innen wie außen optische Highlights. Um diese sicher durch den Winter zu bringen, hier einige Tipps: Hibiskus, Enzian, Zierbananen beispielsweise wird es bereits ab 10 °C zu kalt, man sollte die Töpfe dann nach innen tragen – idealerweise in den Wintergarten. Medi- terrane Kübel- pflanzen lieben es eher kalt – Zitronen etwa brauchen nur etwas über 0 °C. Oleander z. B. verträgt sogar leichten Frost, Oliven und Feigen „überleben“ sogar bis -10 °C.
Beleuchtung
Wenn das kalte Wetter unseren Lebensrhythmus diktiert und uns ins Haus treibt, bringt künstliche Gartenbeleuch- tung Licht ins Dunkel der Winternacht. Nicht nur die Lichterketten zur Weihnachtszeit, die Tannen, Sträucher oder Skulpturen schmücken: Wie schön ist es, in den erleuchteten Garten zu schauen, das Funkeln auf den mit Frost bedeckten Pflanzen zu beobachten, das Treiben der Schneeflocken zu bewundern. Durch gezielte Beleuchtung einzelner Pflanzen oder Beete werden
optische Höhepunkte im Garten gesetzt und Strukturen wie bizarr geformte Äste oder in Frost erstarrte Gräser hervorgehoben. Das Tageslicht im Winter hat eine an- dere Wirkung als in der warmen Jahreszeit. Ein grauverhangener Himmel oder Nebelschwaden tauchen den Garten in ein diffuses Licht, schemenhaft und geheimnisvoll-unheimlich strecken sich die unbelaubten Äste von Bäumen und Sträuchern gen Himmel. Wieder anders wirkt der Garten bei frostigem Sonnenwetter. Die dunklen Stämme der Bäume oder die Blätter von immergrünen Pflanzen heben sich gegen den stahlblauen, klaren Himmel besonders markant ab.




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