Regenspeicher: Geld, das vom Himmel fällt

Artikel vom 13. März 2008

Regenwassernutzung lohnt sich: Mit einer einfachen Kunststoff­tonne lassen sich jährlich 100.000 Liter wertvolles Trinkwasser und damit etwa 600 Euro einsparen l Foto: OBI

Gartenbesitzer, die Platz sparen wollen, sollten „in die Höhe denken“. Denn mit dem Säulentank gibt es nun eine elegante Lösung zur Speicherung von Regenwasser l Foto: Graf

Kreis- und Sprühregner befeuchten kreisrunde Flächen in mittelgroßen Gärten. Ein Ver­senkregner kann sogar dauerhaft in den Gartenboden eingelassen werden l Foto: OBI

Wasser, das vom Himmel fällt, sammeln und nutzen die Menschen schließlich schon seit Beginn der Zivilisation. Die gute, alte Regentonne kommt angesichts steigender Wassergebühren deshalb bei uns nicht aus der Mode. Foto: Obi

Trinkwasser ist ein rares Gut. Die Wasserversorger haben ihre Gebühren in den vergangenen Jahren stark erhöht:

Im bundesweiten Durchschnitt ist Trinkwasser seit 2001 um zehn Prozent teurer geworden. Eine einfache und effektive Möglichkeit, die Trinkwasser- und Geldreserven zu schonen, stellt die Regenwassernutzung dar. Wasser, das vom Himmel fällt, sammeln und nutzen die Menschen schließlich schon seit Beginn der Zivilisation. Die gute, alte Regentonne kommt angesichts steigen- der Wassergebühren deshalb bei uns nicht aus der Mode. Regenwasser ist im Vergleich zu aufbereitetem, teurem Wasser aus der Leitung deutlich weicher und eignet sich besser, um damit Wäsche zu waschen oder den Garten zu bewässern. Ein durchschnittlicher Vier- Personen-Haushalt kann seinen Trinkwasser­verbrauch durch Regenwassernutzung um die Hälfte reduzieren. Das spart pro Jahr 100.000 Liter wertvolles Trinkwasser und bedeutet jährlich etwa 600 Euro mehr in der Haushaltskasse. Je nach Dach- und Gartengröße kommen verschiedene Auffang-möglichkeiten für das Regenwasser infrage. Die einfachste und in der Anschaffung kostengünstigste Variante besteht aus einer Kunststofftonne, die über eine Ablaufklappe das Wasser aus den Regen- rohren auffängt. Sinnvoll ist ein Überlaufschutz, der das Wasser automatisch in die Kanalisation umleitet, sobald die Tonne voll ist.

Die AquaTerme für’s Regensammeln gibt es in zwei Grundvarianten und 18 Ausführungen: Die 112er Serie mit 2.500, 5.000 und 7.500 Liter, die 204er Serie von 3.500 bis 30.000 Liter Speicherkapazität.Damit bietet die Serie das breiteste Volumenprogramm am Markt.
Die AquaTerme für’s Regensammeln gibt es in zwei Grundvarianten und 18 Ausführungen: Die 112er Serie mit 2.500, 5.000 und 7.500 Liter, die 204er Serie von 3.500 bis 30.000 Liter Speicherkapazität. Damit bietet die Serie das breiteste Volumenprogramm am Markt. 

Die meisten Regentonnen, die heute in gut sortierten Baumärkten er­hältlich sind, sind mit einem Ablauf- hahn ausgestattet, der sich im unteren Bereich der Tonne befindet. Zusammen mit einem Untersteller lässt sich das Wasser dadurch bequemer entnehmen. Regentonnen gibt es in verschiedenen Größen, Materialien und Designs, beispielsweise als Amphore in Terrakotta- Optik oder als antike Säule gestaltet. Für die Nutzung von Regenwasser auch im Haus (zum Beispiel für die Toilettenspülung) bieten Haustanks im Keller oder Erdtanks im Garten die nötige Größe. Gleichzeitig sparen sie Platz im Garten, sind vor Frost geschützt und müssen nicht geleert werden, wenn der Winter vor der Tür steht. Die Haus- und Erdtanks gibt es in verschiedenen Größen in zahlreichen Baumärkten auch als Komplett-Set mit allem, was man für den komfortablen Betrieb einer Regenwassernutzungs- anlage braucht: vom Hauswasserwerk über Filter bis zur digitalen Füllstands- anzeige. In qualifizierten Baumärkten erfährt der Kunde oftmals auch, welche Förder- möglichkeiten es in seiner Gemeinde für die ökolo­gische Regenwasser- nutzung gibt.

» Alles unter Kontrolle mit dem Sicker-Bloc «

Sicker-Bloc

Die öffentliche Forderung nach einer flächigen dezentralen Rückhaltung bzw. Ver- sickerung von Regenwasser wächst angesichts immer öfter auftretender Flutkata- strophen ständig. Der neue Sicker-Bloc inspect spart nicht nur Versiegelungsge- bühren – er ist durch seine inspect-Rinne auch inspizierbar. Das Modul ist bereits komplett vormontiert und muss nur noch verlegt werden. Über die Öffnung im
Durch- messer DN 150 können die Sicker-Blöcke bequem mit einer Schiebekamera inspiziert werden. Die PKW-befahrbare Version hält langfristig einer Belastung
von ca. 3,5 t pro m2 stand. Der Nutzung und Gestaltung der darüber liegenden Oberfläche sind somit keine Grenzen gesetzt, Parkplatz oder Garten – alles ist möglich. Durch den geringe- ren Bedarf an Erdaushub ergibt sich eine erhebliche Kostenersparnis. Zudem spre- chen der leichte Einbau, die hohe Versickerungs- leistung sowie seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten für den Einsatz dieser Produkte. Die Montage der Module ist einfach, schnell und variabel. Optimal ist
die Kombination von Regenwasser-Nutzung mit einem Versickerungssystem.
Durch Regenwasser-Nutzung können 50 % des Trinkwassers ohne Komfortverlust ersetzt werden. Man spart so nicht nur teures Trinkwasser, sondern auch Abwassergebühren durch eine nachgeschaltete Versickerung.

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