Mit „gepumpter“ Wärme heizen

Artikel vom 19. Dezember 2008
Funktion einer Wärmepumpe | Foto: BHW BausparkasseFunktion einer Wärmepumpe | Foto: BHW Bausparkasse

Wärmepumpen sind eine echte Alternative zum herkömmlichen Heizkessel.

Sie produzieren Wärme aus verschiedenen, aber stets erneuerbaren Quellen. Das ist umweltfreundlich und wird deshalb auch staatlich gefördert.

Rund 44.000 Hauseigentümer und Bauherren haben sich im vergangenen Jahr für eine Wärmepumpe als Heizanlage entschieden. Doppelt so viele wie noch ein Jahr zuvor. Sie heizen mit Wärme, die aus der Luft oder dem Erdreich kommt. Dabei verbraucht die Wärmepumpe Strom. Dieser wird zwar im Kraftwerk erzeugt, aber die Umweltbilanz wird durch die Nutzung vorhandener, erneuerbarer Energien vergleichsweise positiv. Trotz höherer Anschaffungskosten von 8.000 bis 15.000 Euro spart man langfristig durch die geringeren Energiekosten bares Geld.

Beratung klärt die Optionen

Grundsätzlich kann eine Wärmepumpe Wärme aus der Luft, aus der oberen Erdschicht oder aus dem Grundwasser beziehen. „Vor der Entscheidung für ein bestimmtes System ist es deshalb unerlässlich, sich mit einem Fachmann genau zu beraten“, sagt Simone Knöchelmann von der BHW Bausparkasse. Soll nur geheizt oder zusätzlich im Sommer gekühlt werden? Welche Wärmequelle will man nutzen? Und welche Heizungsbauart spielt am besten mit der Wärmepumpe zusammen? 

Förderungen sichern

Wärmepumpen tragen dazu bei, fossile Brennstoffe zu ersetzen. Sie werden deshalb nach dem Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien öffentlich gefördert. Die BHW Bausparkasse rät, die Fördermöglichkeiten unbedingt vor dem Baubeginn zu klären. Anträge auf die zinsgünstigen Darlehen der KfW-Förderbank müssen über die Hausbank oder den Baufinanzierer gestellt werden.


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