Staatliche Förderung bei Heizungsmodernisierung

Artikel vom 24. November 2010
Macht in jeder Nische eine gute Figur – das neue Kompaktheizgerät Cerapur Modul von Junkers. Eine zusätzliche Dämmung macht die Cerapur Modul-Geräte besondersleise. | Foto: JunkersMacht in jeder Nische eine gute Figur – das neue Kompaktheizgerät Cerapur Modul von Junkers. Eine zusätzliche Dämmung macht die Cerapur Modul-Geräte besondersleise. | Foto: Junkers

Rund 1,7 Millionen Ölheizungen in der Bundes­republik werden seit mehr als 18 Jahren betrieben.

Weil diese Anlagen deutlich zu viel Energie ver­brauchen, sollten ihre Besitzer jetzt eine Heizungsmodernisierung angehen und auf effiziente Öl- Brennwerttechnik mit Solar umstellen.

Selten war die staatliche Förderung für den Austausch eines veralteten Heizkessels gegen ein sparsames Öl-Brennwertgerät mit Solarunterstützung so günstig wie in diesem Jahr: Auf insgesamt rund 2800 Euro summiert sich die Staatshilfe. Staatliche Fördermittel für eine ­Heizungsmodernisierung fließen im Rahmen des Marktanreizprogramms für die Nutzung erneuerbarer Energien (MAP) über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie über das Förder­programm „Energieeffizient Sanieren“ der KfW-Bankengruppe.

Beispielrechnung:

Wird ein konventioneller Heiz­kessel durch ein Öl-Brennwertgerät ersetzt und gleichzeitig eine beispielsweise zwölf Quadratmeter große Solar­anlage für Warmwasser und Heizung eingebunden, beträgt die staatliche Fördersumme aus dem MAP insgesamt 2260 Euro.

Der Betrag teilt sich auf in:

V 1260,- Euro Solarzuschuss
V 750,- Euro Bonus für das Öl-Brennwertgerät
V 200,- Euro für die Installation einer besonders effizienten Umwälzpumpe
V 50,- Euro für eine hoch effiziente Solarpumpe
V Zusätzlich können bis zu 1200,- Euro der handwerklichen Lohn- und Fahrtkosten direkt von der individuellen Steuerschuld abgezogen werden.
V Im Beispiel sind etwa 500,- Euro absetzbar. Damit addiert sich
die Fördersumme auf insgesamt rund 2800,- Euro.
Die gesamten Investitionskosten für eine solche Anlage betragen je nach
örtlichen Gegebenheiten zwischen 15.000,- und 18.000,- Euro. Damit kann eine Energieeinsparung von bis zu 40 Prozent erzielt werden.

 

Der Suprapur-O | Foto: Junkers

Der Suprapur-O ist für die Kombination einer Solaranlage bestens vorbereitet. Die „Solar inside - Control Unit“ spart bei der Trinkwasser­erwärmung bis zu
15 Prozent Energie gegenüber herkömmlichen Brennwert-Solar-Systemen.
www.junkers.com

 

 

Zuschuss bei Heizungserneuerung

Wer keine Solaranlage einbinden kann, geht trotzdem nicht leer aus. Die KfW bezuschusst den Einsatz von Brennwerttechnik bei Heizungserneuerungen mit fünf Prozent der Investitionskosten. Bei Kosten von durchschnittlich rund 8.000,- Euro für einen neuen Öl-Brennwertkessel einschließlich Installation werden mithin 400,- Euro erstattet. Alternativ kann die neue Öl-Brennwertanlage auch mit einem zinsgünstigen KfW-Kredit finanziert werden.

Individuelle Fördermittelsuche

Unter www.oelheizung.info erfahren Modernisierungsinteressenten, welche Förderprogramme für ihr konkretes Objekt infrage kommen. Berücksichtigt werden auch potenzielle Programme der Bundesländer und Kommunen.
Eine Übersicht der bundesweiten Förderprogramme für drei aus­gewählte Modernisierungsvarianten gibt es auch auf www.iwo.de

Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar!

blog comments powered by Disqus

Top Themen

Exklusiv


Bitte aktivieren Sie Javascript in Ihrem Browser um diese Seite voll nutzen zu können