Solarthermie: Wärme ohne Öl und Gas
Die solare Deckungsrate beträgtbei gut gedämmten Häusern bis zu 50 Prozent des Heizenergiebedarfs und sogar bis zu 80 Prozent des Warmwasserbedarfs. | Grafik: Sonnenkraft
Wer heute ein Einfamilienhaus mit einer konventionellen Heizung plant, muss für die Heizungsanlage einen Preis von ca. 12.000 bis 15.000 Euro kalkulieren.
Unberechenbar jedoch sind die Energiekosten für die nächsten Jahre. Sicher ist nur, dass die Preise für Gas und Öl weiter steigen werden.Eine Alternative zu permanent steigenden Energiepreisen besteht darin, von vornherein ca. 35.000 Euro zu investieren und damit die jährlichen Folgekosten für ein warmes Haus dauerhaft auf ein Minimum zu reduzieren.
Solar-Erdreich-Kopplung
Wärmepumpen nutzen die Energie der Sonne und des Erdreichs, indem sie der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser gespeicherte Sonnenenergie entziehen. Die Verknüpfung von Solarthermie und einer Wärmepumpe wie z.B. der „HPSol“ bietet zusätzlich eine so genannte „aktive Solar-Erdreich- Kopplung“. Hierbei wird die überschüssige Sonnenwärme von den Kollektoren an das Erdreich zurückgegeben.
Vier verschiedene Nutzungsarten sind möglich:
1. Die Solare Energie geht mittels Kollektoren direkt in den Solarspeicher ein.
2. Die Kollektoren unterstützen die Wärmepumpe, beim Betrieb der Erdsonde zusätzlich.
3. Wird die solare Energie nicht benötigt, wird sie dazu eingesetzt, um das Erdreich zu regenerieren.
4. Die Wärmepumpe nutzt die zuvor gespeicherte Solarenergie.
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