Solardominiertes Bauen garantiert Energiegewinne

Artikel vom 08. März 2008
Mit einem modernen Solarheizsystem lassen sich pro Quadratmeter Kollektorfläche auf dem Dach jährlich mehr als 50 Liter Öl sparen. | Foto: ExNormMit einem modernen Solarheizsystem lassen sich pro Quadratmeter Kollektorfläche auf dem Dach jährlich mehr als 50 Liter Öl sparen. | Foto: ExNorm

Mit einem modernen Solarheizsystem lassen sich pro Quadratmeter Kollektorfläche auf dem Dach jährlich mehr als 50 Liter Öl sparen.

Denn Solarheizkessel speichern über Kollektoren die Wärme jedes Sonnenstrahls. Das spart der Umwelt wertvolle Ressourcen, senkt den CO2-Ausstoß und schont gleichzeitig den Geldbeutel.

Immer mehr Hauseigentümer verwandeln ihr Dach in eine sonnenbetriebene Energiefabrik: Nach Prognosen des Bundesverbandes Solarwirtschaft werden langfristig rund ein Viertel des deutschen Strombedarfs aus Solar­anlagen gedeckt. Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit ist der optimale Mix aus Herstellungskosten, Wirkungsgrad und Nutzungsdauer. Je nach Lage und Bauzustand eines Hauses  ergeben sich unterschiedliche Empfehlungen. Neu sind „CIS-Dünnschicht-Solarmodule", die ohne Silizium auskommen und nicht nur auf dem Dach, sondern auch an Fassaden zu montieren sind.

Fördergelder nutzen

Wer jetzt modernisiert, senkt nicht nur die Heizkosten, sondern steigert zudem den Wiederverkaufswert seines Hauses – denn moderne Heiztechnik wertet die Be­ur­teilung im Energie-Bedarfsausweis ab 2008 deutlich auf. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt die Umrüstung auf ein modernes Solarheizsystem mit günstigen Krediten.

Mehr Informationen bei:  www.kfw-foerderbank.de

Fördermittel vom Staat gibt es nicht nur mit der Einspeisungs­garantie. Die KfW räumt zudem zinsver­billigte Kredite ein. Oft be­willigen auch die regionalen Stromversorgungsunternehmen oder die Kommunen direkte Zu­schüsse zu den Investitions­kosten.

Mehr Informationen hierzu: www.erneuerbare-energien.de

Einbaumöglichkeiten der Kollektoren

Foto:Velux Dachfenster mit integrierten SolarzellenFoto: Solvis Solar-Querblende entlang des Firstes

Dachfenster mit integrierten Solarzellen…

Das Dach der Zukunft besteht aus einer Kombination von Dachwohnfenstern und Solarkollektoren. Das perfekt aufeinander abgestimmte System ergänzt die Vorteile der genormten Größe von Dachwohnfenstern -
die Licht und Belüftung von Lebensräumen unter dem Dach ermöglichen - und erweitert die Nutzungsmöglichkeit des Dachgeschosses um die Möglichkeit der Gewinnung thermischer Solarenergie.

Querblende entlang
des Firstes…

Bei der Indachmontage werden die Kollektoren in das Dach integriert. Dies geschieht ähnlich einem Dachfenster und ist die Methode, welche am aufwendigsten ist. Wird das Dach sowieso neu gedeckt, ersetzen die Solarkollektoren die benötigte Dacheindeckung / Ziegel. Vorteile: optisch ansprechend. Nachteile: teuerste, weil aufwendigste Variante, meist ist eine be­stimmte Dachneigung Voraussetzung. Bei diesem Doppelhaus ist eine Firstmontage am wirtschaftlichsten.

Solarenegie für Sparfüchse

» Sonnenkollektoren als Blickfang fürs Gebäude «

Grafik





















Sonnenkollektoren sollen in erster Linie Wärme liefern. Aber Bauherren schätzen zunehmend die Ästhetik von Sonnenkollektoren. Optisch ansprechende Sonnenkollektoren sind ein Blickfang auf dem Gebäude. Bei der Indachmontage werden sie direkt auf
der Lattung befestigt und bilden eine Einheit mit dem Dach. Alle hydraulischen Anschlüsse und Leitungen befinden sich unter einer Verkleidung aus Aluminiumblechen, sind also von außen nicht sichtbar. So sorgen die Sonnen-
kollektoren gemeinsam mit der Ver- kleidung für die Dichtigkeit des Daches. Neben der Optik spielt natürlich bei der Entscheidung für Sonnenkollektoren das Thema Energie- einsparung die entscheidende Rolle.

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