Solar:
Sonnenkollektoren für Wärme

Artikel vom 01. Oktober 2007
Solar ProSolar

Die Technik zum Ein­fangen der Sonne ist eine Investition, die sich rechnet. Zwei Anwendungsmöglich­keiten stellen Sonnen­energienutzer vor die Entscheidung.

In den Sonnenkollektoren auf dem Hausdach zirkuliert ein Trägermedium (Solar-Fluid), das von der Sonne direkt aufgeheizt wird. Vier bis sechs m2 Kollektorfläche genügen für den Warmwasserbedarf einer vierköpfigen Familie. Einschließlich Installa­tion sind dafür 5.000 bis 6.000 Euro fällig. Soll auch das Heizungswasser erwärmt werden, erhöhen sich die Kosten auf 8.000 bis 10.000 Euro. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert Solarkollektoren mit 40 bis 70 Euro pro m2 Fläche. Mit fünf bis sechs m2 Sonnen­kollektoren zur Brauch­wassererwärmung lassen sich etwa 300 l Heizöl oder die entsprechende Menge an Erdgas im Jahr einsparen.

Fotovoltaikmodule

Völlig anders nutzen Fotovoltaikmodule die Sonne: Sie erzeugen über Solarzellen elektrischen Strom. Der fließt ins öffentliche Netz. Dafür erhält der Bauherr eine gesetzlich garantierte Einspeisungsvergütung. Sie beträgt für Anlagen, die 2007 in Betrieb genommen werden, pro Kilowattstunde 49,21 Cent. Diese Vergütung ist dauerhaft auf 20 Jahre garantiert. 
Fotovoltaikanlagen erfordern mit über 4.000 Euro pro Kilowattstundenleistung höhere Investitionen als Solarkollektoren. Der Staat fördert die Anlagen mit zinsgünstigen Darlehen der KfW-Förderbank bis zu 50.000 Euro.
Infos unter: www.bafa.de

Brötje Fördermittel SolarSeit Juli 2007 können Fördermittel mit BHW-Bauspardarlehen wie „Öko-
Konstant 10" oder „Modernisierung-
Konstant 10" kombiniert werden. Damit lässt sich eine Solar­investition langfristig günstig und fest kalkulierbar finanzieren. Wer sich eine Fotovoltaikanlage an­schaffen möchte, sollte sich also unbedingt vorher beraten lassen, um alle finanziellen Vergünstigungen auszuschöpfen. Oft geben auch die Stromversorger oder die Kommunen direkte Zuschüsse. www.bhw.de 

Rund eine Million Bundesbürger wohnen mittlerweile in Häusern mit Solarstrom­- anlagen. Jede durch Solar­anlagen erzeugte Kilowatt­stunde Strom, die ins öffentliche Netz eingespeist wird, wird derzeit mit knapp 50 Cent vergütet - 20 Jahre lang. Das ist das Dreifache dessen, was Strom normalerweise kostet. Die Höhe der Zahlung legt das Erneuerbare-Energien-
Gesetz (EEG) fest. Sie verringert sich Jahr für Jahr, in dem die Solaranlage installiert wird, um fünf Prozent. www.pro–solar.de

Quick-Line, der Strom­ erzeugende Wetterschutz

PP Tec Quick-Line CarportIm Zuge der steigenden Kosten für Öl, Gas undStrom und der anhaltenden Klimadiskussion sind Eigenheimbesitzer zunehmend auf der Suche nach neuen Wegen, um ihr Kosten für Heizung und Strom zu senken und damit gleichzeitig die Umwelt zu schonen. Ein Solarcarport ist dafür eine ideale Lösung: Als stromerzeu­gende Unterstellmöglichkeit für PKW`s spielt er die Anschaffungskosten selbst wieder ein.

Besonders attraktiv machen ihn die günstigen Förderkonditionen. Da Carport-Solaranlagen wie Gebäude ge­fördert werden, werden sie höher subventioniert als freistehende Anlagen und erzielen somit höhere Ver­gütungs­sätze bei der Netzeinspeisung. Moderne Hochleistungsmodule und wenige Gitter­rohr­masten des hochwer­tigen Montagesystems genügen, um ein Solarcarport entstehen zu lassen.

Einfach und sicher montierbar:

Quick-Line ist besonders leicht zu transportieren, da er komplett in Einzelteile zerlegbar und innerhalb von kürzester Zeit aufzubauen ist. Der
Quick-Line Carport ist individuell erweiterbar und deshalb auch zurMP Tech Quick-Line Carport
Überdachung großer Parkplatzflächen geeignet. So hat MP-TEC auf dem Eberswalder Firmengelände die mit 69 Metern längste Solarcarportanlage Deutschlands errichtet. Sie überdacht insgesamt 26 Mit­arbeiterparkplätze und erzeugt jährlich 42.500 Kilowattstunden Energie. Das entspricht dem Jahresverbrauch von 15 Vier-Personen-
haushalten. Das Montage­- sys­tem Quick-Line findet neben Carports auch bei Schrägdach-, Flachdach-, Fassaden- und Freilandgestellen An­wendung. Das vielseitige Sys­tem ist dauerhaft witterungsbeständig, da es aus den idealen Materialien Aluminium und rostfreiem Edelstahl besteht. Das Montagesystem steht in fünf verschiedenen Größen zur Verfügung.  

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