Die Sonnenheizung -
Wärme von erneuerbaren Energien

Artikel vom 01. November 2007
Solar Würth

Solaranlagen sind schon fast selbst­verständlich. Das Interesse an Sonnenenergie nimmt stetig zu. Mit Solarpaketen bieten sich Systemlösungen an, die zum Beispiel die Heizung unterstützen.

Die Heizenergie mit der längsten Tradition ist zweifellos die Kraft der Sonne. Von Anbeginn an diente sie der Welt als lebensspendende Wärmequelle. Noch bevor der Mensch die Kunst des Feuermachens entdeckte, wusste er bereits die Vorzüge der Solar­energie zu schätzen: Wärme, die nicht zur Neige geht, die keine mühevollen Beschaffungs- oder Produktionsmaßnahmen erfordert und um deren Verteilung auch nicht gestritten werden muss. Leider stand die Sonne ausgerechnet dann nicht oder nur spärlich zur Verfügung, wenn sie am dringendsten benötigt wurde: nachts und in den kalten Wintermonaten. So blieb letztlich nichts anderes übrig, als durch Verbrennung für zusätzliche Wärme zu sorgen – woran sich bis heute nichts geändert hat.

Foto: epr/Wagner Solar

Inzwischen sind die Menschen jedoch in der Lage, kos­tenlose Solarwärme zu speichern, um sie dann kontrolliert und be­darfs­gerecht dosiert zum Heizen und Warmwasserbereiten zu nutzen. Moderne Solaranlagen bieten da­durch für alle Hausbesitzer eine attraktive Chance, ihre Energie­kosten drastisch zu senken. Die ausgereifte Technik macht es möglich, selbst an bedeckten Herbsttagen ergiebige Wärmekraft aus der in­direkten Sonnenstrahlung für die Heizung zu verwerten. Die Warmwasserbereitung kann über einen großen Zeitraum des Jahres sogar komplett der Solaranlage anvertraut werden, so dass kein Heizkessel in Aktion treten muss. Maßgeschneiderte „Solar-Pakete“ aus Kollektoren, Speicher-Wassererwärmern, Verteilungssystemen und einer intelligenten Regelung garantieren heute ein ökologisch wie ökonomisch vorbildliches Heizkonzept. Es bietet sich auch die Möglichkeit, in solch ein aufeinander abgestimmtes Solar-Paket einen Heizkessel zu integrieren, der ebenfalls auf Basis erneuerbarer Energien betrieben wird: Ein Biomassekessel, der beispielsweise die CO2-neutrale Gesamt­­bilanz von Holzpellets nutzt, ist die ideale Ergänzung zur um­welt­freund­lichen Sonnenenergie. Mit solch einer „Sonnenheizung“ kombinieren Eigenheimbesitzer die Einspar-
Potenziale mehrerer Heiztechnik-Komponenten. Das Ergebnis ist Energie-­Effizienz auf Rekord-Niveau.   

 

Foto: epr/Wagner Solar

Die Kombination von Solarenergie und Holzpellets ergänzt sich ideal, da die Solaranlage in den Sommermonaten komplett die Wärme-
bereitstellung übernimmt und der Pelletkessel im Winter mit hohem Nutzungsgrad betrieben werden kann.

 

 

 

 

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Solaranlagen dienen nicht nur der Energiegewinnung, sie setzen auch gestalterische Akzente und heben die Wohnqualität an. Somit hat die Entwicklung der Solarenergie auch Einflüsse auf die Architektur. Es gibt viele Möglichkeiten, mit wärmetechnischen Verbesserungen und passiver Sonnennutzung Energie zu sparen. Mit Kollektoren an den Ober- und Innenflächen eines Gebäudes kann die Strahlungsenergie, die von außen auf das Gebäude fällt, gespeichert und in kontrollierter Weise wieder gebraucht werden. Vordächer, Pflanzen und sonstige Schattenspender halten die Sonne vom Gebäudeinnern fern und verhindern so eine Überhitzung.

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