Neuheiten von der Intersolar 2007:
Sonnige Aussichten für Solartechnik

Artikel vom 01. Juli 2007
Würth Solar Intersolar 2007

Die Solarbranche boomt. Seit Jahren verzeichnet der Solarmarkt weltweit überdurchschnittliche Zuwachsraten: Das durchschnittliche Jahresplus der Photo­voltaikbranche beträgt fast 35 Prozent.

Jede Solarzelle besteht aus einem Grundmaterial, das durch Bearbeitung mit anderen Materialien, den so genannten Dotierungen, in zwei Gebiete mit unterschiedlichen elektrischen Eigenschaften eingeteilt wird.    
Treffen darauf Sonnenstrahlen, entsteht zwischen den beiden unterschiedlich dotierten Schichten ein elektrisches Feld. Dabei spielen die Halbleiter eine entscheidende Rolle – und hierbei gibt es große Unterschiede.    

Ein Überblick über die verschiedenen Solartechnologien

Im Laufe der Jahre haben sich unter verschiedenen Varianten zwei Formen durchgesetzt, die aktuell den Photovoltaikmarkt weitestgehend bestimmen: über die Hälfte aller Solarmodule weltweit arbeiten mit polykristallinem Silizium als Absorber rund 35 Prozent mit monokristallinem Silizium. Zusammen mit weiteren technologischen Varianten summiert sich der Anteil von Solarmodulen auf Siliziumbasis auf rund 90 % des gesamten Photovoltaikmarktes.

Die Alternative zu Silizium-Solarmodulen: die CIS-TechnologieParadigma CIS-Technologie

Eine alternative Technologie zu kristallinem Silizium rückt vermehrt in den Fokus der Aufmerksamkeit: die CIS-Technologie. Die Halbleiterfunktion des Rohstoffs Silizium ersetzt dabei eine unterschiedlich dotierte Kupfer-Indium-Diselenid-Verbindung. Die An­fangs­buchstaben der Elemente ergeben den Namen der Technologie - CuInSe2. Im Gegensatz zu siliziumbasierten Solarzellen, die aufgrund des indirekten Halbleiters Silizium eine Schichtdicke von mindestens 120 µm und mehr aufweisen müssen, um Licht ausreichend stark zu absorbieren, reichen der CIS-Technologie 2 µm - also eine Schichtdicke, die 50-mal dünner ist als ein menschliches Haar. Möglich ist dies, da die Dreistoffverbindung der CIS-Technologie physikalisch betrachtet eine direkte Halbleiterverbindung ist.

 

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Buderus Solar Sonnenenergie Heizsystem

Sommerzeit ist Sonnenzeit. Der richtige Zeitpunkt, um über die Nutzung kosten-
loser Sonnenenergie zur Trinkwasser-
erwärmung gegebenenfalls mit Heizungs-
unterstützung nachzudenken. Wer eine Solaranlage einbaut, muss sich nicht
gleich eine neue Heizungsanlage an-
schaffen. Denn Solaranlagen lassen sich in nahezu jedes bestehende Heizsystem integrieren. Für die Befestigung der Solar-
kollektoren am Gebäude gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine sehr elegante ­Montageart ist die Integration:
An geeigneten Stellen auf dem Dach werden anstelle von Ziegeln Kollektor-
wannen in die Dachfläche eingepasst.
Die Ausrichtung der Kollektoren hat großen Einfluss auf den Energieertrag.
Am höchsten ist er, wenn die Kollektoren nach Süden gerichtet und um 30 bis 45 Grad geneigt sind. Die Ausrichtung kann ohne große Verluste beim Energieertrag bis zu zehn Grad nach Westen oder Osten abweichen.   

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