Photovoltaikanlagen:
Die Ergänzung zur Baufinanzierung

Artikel vom 23. Januar 2008

(Foto: Solarstrom Schwaben AG)

(Foto: Solarstrom Schwaben AG)

Nicht nur nützlich: auch ästhetisch wirken die Solarmodule in der Gesamtarchitektur.

(Foto: Solarstrom Schwaben AG)

(Foto: Braas)

(Foto: Braas)

Der Aufschwung der er­neuerbaren Energien, hervorgerufen durch Energiebewusstsein und nachhaltiges und umweltfreundliches Denken der Bevölkerung ist mustergültig.

Speziell die Technik der Photovoltaik findet bei der Bevölkerung sehr großen Anklang.
Seit der Novellierung des Gesetzes zur Förderung Erneuerbarer Energien (EEG) Anfang 2004 haben sich die wirtschaftlichen Aspekte für die Nutzung von Solarstrom drastisch verbessert. Damit ist jetzt eine Investition in Photovoltaikan­lagen nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern auch wirtschaftlich sehr interessant. Speziell in Verbindung mit der Errichtung eines neuen Eigenheims können hier äußerst anregende Vorteile entstehen.     

Die Wirtschaftlichkeit

Die Wirtschaftlichkeit von Photovoltaikanlagen steht in erster Linie auf zwei Säulen. Zum einen ist im EEG eine erhöhte Einspeisevergütung für die er­zeugte Energie festgesetzt. Diese Vergütung ist auf 20 Jahre gesetzlich garantiert. Zum anderen werden zinsverbilligte Darlehen von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt. Das derzeitige niedrige Zinsniveau ermöglicht jedoch auch eine Finanzierung im Rahmen des Baudarlehens. Bei einer auf die Laufzeit der Anlage angepassten Finanzierung übersteigen die durch die Energieeinspeisung erwirtschafteten Einnahmen die jährlichen Ausgaben (Zins, Tilgung, Versicherung etc.) bereits im Startjahr. Diese günstigen Bedingungen ermöglichen es Be­treibern von Photovoltaikanlagen, die jährlich erwirtschafteten Überschüsse zusätzlich zur Ab­zahlung Ihres Eigenheims zu nutzen.     

Steuerliche Vergünstigungen

Ferner können die gesamten Errichtungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Abhängig von der persönlichen steuerlichen Veranlagung können dadurch in den Startjahren weitere Vergünstigungen entstehen. Bedingt durch die Abschreibung (degressiv über 20 Jahre) der Investition produziert die Photovoltaikan­lage aus steuerlicher Sicht in den Start­jahren einen Verlust. Wird dieser Verlust gegen­über dem Finanzamt geltend gemacht, werden zusätz­liche Mittel frei, welche ebenfalls zur Darlehenstilgung verwendet werden können.   

Fazit:

Investitionen in Photovoltaik­anlagen sind Investitionen in unsere Umwelt, welche sich sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich lohnen. Jede Photovoltaikanlage auf einem Wohnhaus entlastet durch die emissionsfreie Energieerzeugung maßgebend unsere Umwelt und kann zusätzlich helfen das Eigenheim abzuzahlen. Mehr Informationen hierzu unter:     www.solarstrom-schwaben.de

Extra-Tipp:

Stellen Sie im Vorfeld alle relevanten Informationen zu Ihrem Haus zusammen. Möglichst ge­naue Angaben (Dachabmessungen und -lage, Standort des Zählers etc.) erleichtern die korrekte Angebotserstellung. Es ist zu empfehlen, mit dem Handwerker vor Angebotserstellung einen Termin am geplanten Einsatzort der PV-Anlage zu vereinbaren.

Wie können Sie Ihre PV-Anlage finanzieren?

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Förder­programme an, die Sie samt der aktuellen Zinssätze abrufen können online unter: www.kfw-foerderbank.de. Ihre Haus­bank be­antragt dann das KfW-Darlehen für Sie. Die Vergütungs­sätze für die Einspeisung von Solarstrom sind im „Erneuer­bare Energien Gesetz“ (EEG) festgelegt. Es werden grundsätzlich 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme vergütet. Im Jahr 2006 erhalten Sie für PV-Anlagen bis 30 kWp (kWp = Kilowatt-Peak), ­die auf oder an Gebäuden neu installiert werden, eine Vergütung von 51,80 Cent/ kWh. Ab 2007 sanken die Sätze für neu errichtete Anlagen um jährlich 5%. Eine Anlage mit 20 m2 Modul-Fläche (ca. 2 kWp) kostet Sie inkl. Installation ca. 6.000 bis 7.000 Euro je kWp. Bitte beachten Sie, dass es für die Module kein Einheitsmaß gibt und die kWp- Leistung der Module je nach Her­steller und Technik variiert.

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