Photovoltaik: Solare Strahlungsenergie für elektrischen Strom
Grafik | Grafik: BraasWird Sonneneinstrahlung in elektrische Energie umgewandelt, so spricht man von Photovoltaik (PV).
Um diese Energie nutzen zu können, werden PV-Module verwendet, die aus einer größeren Anzahl an Solarzellen bestehen. Der Einsatz von PV-Anlagen ist auch für Haushalte in Baden-Württemberg durchaus interessant.
Welche Voraussetzungen sollte Ihr Haus mitbringen?
Die optimale Ausrichtung Ihrer Dachflächen ist wichtig. Idealerweise sollte das Dach mit einer Neigung von ca. 30 Grad nach Süden ausgerichtet sein und nicht durch Kamine, Bäume oder andere Gebäude beschattet werden.
Was ist für die Angebotserstellung wichtig?
Stellen Sie im Vorfeld alle relevanten Informationen zu Ihrem Haus zusammen. Möglichst genaue Angaben (Dachabmessungen und -lage, Standort des Zählers etc.) erleichtern die korrekte Angebotserstellung. Es ist zu empfehlen, mit dem Handwerker vor Angebots-erstellung einen Termin am geplanten Einsatzort der PVAnlage zu vereinbaren.
Wann sollten Sie Ihren Netzbetreiber ansprechen?
Informieren Sie sich schon vor dem Kauf einer PV-Anlage bei Ihrem Netzbetreiber, ob die netztechnischen Voraussetzungen gegeben sind und wie der Betrieb einer solchen Anlage vertraglich geregelt werden kann.
Was ist bei Inbetriebnahme Ihrer PV-Anlage zu beachten?
Der Strom, den Ihre PV-Anlage erzeugt, wird in das allgemeine Versorgungsnetz eingespeist und vergütet. Zuvor stellt der ausführende Handwerksbetrieb einen Antrag für den Anschluss an das Niederspannungsnetz. Danach schließt der Netzbetreiber einen Vertrag mit Ihnen, ein separater Rückliefer-Zähler wird gesetzt und abgenommen.
Leistung von PV-Anlagen
Baden-Württemberg Die Leistungsfähigkeit einer PV-Anlage ist von vielen Faktoren abhängig. Nach bisherigen Erfahrungswerten kann unter optimalen Bedingungen (Südausrichtung, passender Neigungswinkel, keine Beschattung) in für eine 20 qm-Anlage einer jährlichen Stromproduktion von 700 bis 1.000 kWh pro kWp gerechnet werden. Für eine Anlage mit 2 kWp bedeutet dies bei einer Annahme von 850 kWh/kWp: 2 kWp x 850 kWh = 1.700 kWh. Diese 1.700 kWh werden komplett ins Netz des Energieversorgers eingespeist und vergütet.
Ertrag aus PV-Anlagen
Geht man von einer Stromrücklieferung von 1.700 kWh im Jahr 2006 aus, so ergibt sich daraus eine Vergütung von 880,60 Euro (1.700 kWh x 51,80 Cent = 880,60 Euro). Davon müssen Sie noch die jährlichen Kosten für den Rücklieferzähler abziehen.
Ein Tipp:
Fragen Sie Ihren Steuerberater, ob Ihre PV-Anlage evtl. steuerlich geltend gemacht werden kann.
Umweltentlastung durch PV-Anlagen
Durch die Nutzung von PV-Anlagen schonen Sie die weltweiten Energievorräte und ersparen der Umwelt pro 1.000 kWh erzeugter Energie ca. 500 kg Kohlendioxid.
Wie können Sie Ihre PV-Anlage finanzieren?
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet Förderprogramme an, die Sie samt der aktuellen Zinssätze abrufen können: www.kfwfoerderbank.de. Ihre Hausbank beantragt dann das KfW-Darlehen für Sie. Die Vergütungssätze für die Einspeisung von Solarstrom sind im „Erneuerbare Energien Gesetz“ (EEG) festgelegt. Es werden grundsätzlich 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme vergütet. Im Jahr 2006 erhalten Sie für PV-Anlagen bis 30 kWp (kWp = Kilowatt-Peak), die auf oder an Gebäuden neu installiert werden, eine Vergütung im Jahre 2008 von 0,4675 Euro/kWh. Ab 2009 sinken dann die Sätze für neu errichtete Anlagen um jährlich 5% (0,44 Euro/kWh). Eine Anlage mit 20 qm Modul-Fläche (ca. 2 kWp) kostet Sie inkl. Installation ca. 4.800 bis 5.500 Euro je kWp. Bitte beachten Sie, dass es für die Module kein Einheitsmaß gibt und die kWp-Leistung der Module je nach Hersteller und Technik variiert.
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In Schmetterlingsform zeigt sich eine Entwicklung von Sunovation: | |





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