Pellets:
Mit nahezu null Emissionen in die Zukunft
Kaminöfen, die mit Pellets heizen, gehören heute in punkto Design schon lange nicht mehr zu den Außenseitern.|(Foto: Wodtke)
Es gibt viele Gründe, die für Holzpellets als Brennstoff sprechen. Neben den Vorteilen für die Umwelt bietet der Einsatz auch ökonomische Vorteile. Pellets sind ein hochwertiger und nachhaltig verfügbarer Brennstoff.
Holzpellets werden aus getrocknetem, naturbelassenem Restholz (Sägemehl, Hobelspäne, Waldrestholz) mit einem Durchmesser von ca. 6 – 8 mm und einer Länge von 5 – 45 mm hergestellt. Sie werden ohne Zugabe von chemischen Bindemitteln unter hohem Druck
gepresst und haben einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg. Damit entspricht der Energiegehalt von einem Kilogramm Pellets ungefähr dem von einem halben Liter Heizöl. Die Nutzung des Brennstoffs Holzpellets ist im Gegensatz zum Einsatz fossiler Energieträger weitgehend CO2-neutral. Das bedeutet, dass bei der Verbrennung der Pellets die Menge an Kohlendioxid (CO2) freigesetzt wird, die der Baum zuvor beim Wachstum aufgenommen hat. Bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wird dagegen Kohlendioxid freigesetzt, das seit Millionen von Jahren gespeichert ist. Diese Freisetzung führt zu einer Erhöhung des CO2-Gehalts in unserer Atmosphäre und ist maßgeblich für den anthropogenen Treibhauseffekt verantwortlich. Natürlich bezieht sich die CO2-Neutralität der Pellets lediglich auf den Verbrennungsprozess.
![]() | ||
| Ein Vorratsbehälter hinter dem Ofen garantiert ausreichende Versorgung mit Pellets. | Die Pellets werden mittels einer spiral- förmigen Spindel dem Brennraum zugeführt. | Ein kleiner Mikroprozessor sorgt rund um die Uhr für eine kontrollierte Verbrennung. |





Fragen, Wünsche, Anregungen? Schreiben Sie einen Kommentar!
blog comments powered by Disqus