Gas-Solar-Kombination:
Jährlich 40 Prozent Ersparnis

Artikel vom 01. Juni 2007
Gas Solar Heizen Energie

Wer sparen will, muss handeln – und darf nicht nur über Energiepreise schimpfen. Durch den Umstieg auf Gas-Brennwerttechnik in Kombination mit einer Solaranlage lassen sich Betriebskosten sparen.

Hausbesitzer Erich Leitsch ist vor fünf Jahren zur Tat ge­schritten und hat seinen konventionellen Gaskessel gegen eine Gas-Brennwerttherme eingetauscht. Für maximale Ersparnis setzte er zudem auf Solarenergie. Das Ergebnis seiner genauen Aufzeichnungen: 40 Prozent weniger Gas verbraucht er seit der Modernisierung in seinem Einfamilienhaus. Das sind beim aktuellen Gaspreis von 0,06 Euro/kWh jährlich satte 900 Euro mehr auf dem Konto. „Als die Energiepreise vor ein paar Jahren explodierten, da wusste ich, jetzt muss ich was tun“, erzählt Leitsch. Der Installateurmeister ging seinen Kunden mit gutem Beispiel voran und stieg im September 2001 auf eine Brennwert-Solar-Kombination um. Den Effekt spürte er sofort: Noch im selben Jahr sank der Gasverbrauch für die Wärmeversorgung der 140 Quadratmeter Wohnfläche seines Hauses deutlich. Und auch die Energiekosten sanken trotz des enormen Gaspreisanstiegs zu dieser Zeit. Auf Grund der weiteren Preisanstiege bei fossilen Brennstoffen spart Leitsch jedes Jahr ein bisschen mehr bei den Betriebskosten. „So amortisiert sich meine Investition in die neue
An­lage in den nächsten Jahren“, berichtet er. Gas-Brennwertheizun­gen sparen kräftig am Verbrauch, weil sie nahezu den ge­samten Energiegehalt des Brenn­stoffs zur Heizung und WarmwasserbereitungGas Solar Junkers Heizen Energie nutzen.


















Ein Teil des Wasserdampfs, der für ge­wöhnlich ungenutzt mit den Abgasen durch den Schornstein entweicht, kondensiert bei Brennwertgeräten dank geeigneter Wärmetauscher bereits im Gerät. Die frei werdende Kondensationswärme wird in Heizwärme umgewandelt. Genauso sparsam wie beim Energieverbrauch sind moderne Gas-Brennwertgeräte beim Platzbedarf: Im nur 1,2 mal 1,2 Meter großen Kellerraum installierte Leitsch die wand­hängende Gas-Brennwerttherme Cerapur von Junkers. Ebenfalls im kleinen Heizungskeller findet sich die Solarregelung  sowie der Warmwasserspeicher. Die Solar­anlage im Hause Leitsch erzeugt nicht nur im Sommer das komplette Warmwasser, sondern unterstützt im Winter und in der Übergangszeit auch die Heizung. Acht Flachkollektoren auf dem Dach fangen auf insgesamt rund 20 m2 Fläche die Sonnenstrahlen ein. Per Wärme­trägerflüssigkeit gelangt die Energie in den Keller und in den Speicher. Ein bi­valenter Solarspeicher hat zwei Wärme­tauscher und lässt sich so-wohl an Solar als auch an herkömm-liche Heizungsanlagen anschließen.   

 

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