Flüssiggas: Ein Brennstoff mit speziellen Fähigkeiten
Weishaupt ThermoCondensPlatzsparend und effizient. | Foto: WeishauptWas denn nun? Flüssig oder gasförmig? Der scheinbar widersprüchliche Begriff „Flüssiggas“ führt immer wieder zu Nachfragen irritierter Verbraucher.
Selbst langjährige Nutzer dieser schadstoffarmen Energie sind sich manchmal nicht ganz sicher, in welchem Zustand sich der Brennstoff denn nun in ihrem Tank befindet. Dabei ist die Antwort einfach: sowohl als auch – überwiegend flüssig, zum Teil aber auch gasförmig. Das hat etwas zu tun mit einer ganz speziellen Fähigkeit von Flüssiggas, das stets aus den Kohlen- wasserstoffen Propan oder Butan bzw. deren Gemischen besteht. Bereits unter geringem Druck verflüssigen sich diese chemischen Verbindungen, also auch in einem geschlossenen Behälter. Allerdings wird solch ein Tank nie vollständig gefüllt, weil sich bei steigenden Temperaturen das Volumen des Gases ausdehnt. Oberhalb des flüssigen Tankinhalts bleibt immer ein so genannter Mindestgasraum, der als elastisches Polster die Druck- schwankungen ausgleicht. Aus diesem Gasraum wird dann auch bei Bedarf das Flüssiggas für Anwendungen wie die häusliche Wärmeversorgung entnommen.
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Die Lagerung
Flüssig gelagert, gasförmig verbraucht – dies ist gewissermaßen das Erfolgsrezept, das Flüssiggas zur perfekten Energielösung für unzählige Anwendungszwecke in Haushalt, Freizeit, Gewerbe und Industrie macht. Weil dieser Brennstoff im flüssigen Zustand nur ca. den 260. Teil seines gasförmigen Volumens einnimmt, können enorme Energie-Reserven auf kleinstem Raum gelagert und auch transportiert werden. Eine einzige Befüllung des Tanks reicht meistens für die gesamte Heizperiode eines großen Familienhaushalts. Von dem geringen Lager- und Transportvolumen der leitungsunabhängigen Energie profitieren aber beispielsweise auch Camping-Fans und nicht zuletzt die Fahrer von Autogas-Fahrzeugen. Hier lässt sich durch den zusätzlichen Einbau eines kompakten Gastanks die Reichweite eines Pkw nahezu verdoppeln.
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Wolf ComfortLine | Buderus Logamax Plus |
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Vaillant AuroCompact | Junkers Cerapur |
Extra-Förderung von Brennwerttechnik in Verbindung mit Solarthermie
Die Bundesregierung fördert die Modernisierung alter Heizkessel seit dem 24. Oktober 2007 noch stärker. Der Wechsel eines Heizsystems von einem Nicht-Brennwertkessel auf einen Gas-Brennwertkessel in Verbindung mit einer thermischen Solaranlage zur Warmwasser-bereitung und Heizungsunterstützung wird mit einer Einmalzahlung von 750 Euro bezu-schusst. Hinzu kommt der bisherige Förderbetrag von 105 Euro/m2 Bruttofläche der Solarkollektoren. Bürokratische Hürden wurden indes weitgehend abgebaut: Die Förderung wird direkt mit der Einreichung der Fachhandwerkerrechnung nach Betriebsbereitschaft der Anlage beantragt. Die Hersteller bieten hierfür komplette Systemlösungen. Infos: beim ihrem Heizungsfachbetrieb oder z. B. unter: www.weishaupt.de
Beispiel: Modernisierung eines EinfamilienhausesHeizungsanlage mit Gas-Brennwert- technik Weishaupt ThermoCondens WTC 15-A und Solaranlage zur Trinkwassererwärmung / Heizungs- unterstützung mit 4 Kollektoren zur Indachmontage horizontal.Förderung für Solaranlage 4 x 2,59 m2 Bruttofläche = 11 m2 x EUR 105,- = EUR 1.155,- Extrabonus für Heizung in Kombination mit Solaranlage zur Heizungsunterstützung EUR 750,- Gesamtförderung EUR 1.905,- | ![]() |










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