Pellets: Zukunftssicher heizen

Artikel vom 27. Mai 2008
Zukunftssicher heizen mit Pellets.Zukunftssicher heizen mit Pellets. | Foto: epr/Froling und Pixelio.de

Negativschlagzeilen leben lange, auch wenn sie längst überholt sind. So beim Thema Holzpellets.

Heute sind die Lager der Pelletslieferanten prall gefüllt und die umwelt- freundlichen Energie­stäbchen preisgünstiger denn je. So lagen die Kosten
für eine Bestellmenge von sechs Tonnen Pellets im April bei durchschnittlich 194 Euro pro Tonne, also auf Vorjahresniveau. So lagen die Kosten für eine Bestellmenge von sechs Tonnen Pellets im April bei durchschnittlich 194 Euro pro Tonne, also auf Vorjahresniveau. Seitdem sind sie sogar noch günstiger geworden. Derzeit betragen die Energiekosten von Pellets zirka 3,81 Cent pro Kilowattstunde, während Eigenheimbesitzer bei Heizungen, die mit Heizöl befeuert werden, mit 6,35 Cent rechnen müssen. Eine Kilowattstunde Heiz­wärme aus Holzpellets kostet zu­dem rund 44% weniger als Erdgas. Für ein Einfamilienhaus liegt der Bedarf für Heizung und Warmwasser übrigens bei rund 3 bis 4 Tonnen pro Jahr, die Brennstoffkosten demnach zwischen 600 und 800 Euro.

Sichere Investition in die Zukunft

Die Anschaffung des energiesparenden Heizsystems Pelletskessel ist nach wie vor eine sichere Investition in die Zukunft, die mit üppigen staatlichen Zuschüssen gefördert wird. Diese erhöhen sich bei der Kombination mit einer Solarwärmeanlage, die Pelletsöfen und Zentralheizungen mit Pellets noch effizienter macht.

Foto: Brunner

Der vor gut einem Jahr herrschende Engpass bei Pellets ist dank erhöhter Produktionskapazitäten überwunden. Heute sind die Lager der Pellets- lieferanten prall gefüllt.

Speicheröfen beeindrucken durch moderne technische Eigenschaften.
Serena 4 ist eins der neuen Modelle, welches zusätzlich Wärmespeicherplatten aus Mammuttistein beinhaltet.

 

Klimaneutrale Lösung

Es gibt kein einziges sinnvolles Argument gegen die runden Press­linge. Sie verbrennen nahezu rückstandsfrei – ihr Ascheanteil liegt bei weniger als einem Prozent gegen­über dem ursprünglichen Volumen. Zudem haben moderne Pellets­heizungen kein Feinstaubproblem. Qualitätspellets, die aus naturbelassenem Restholz wie Sägemehl, Hobelspänen oder Waldholz be­stehen, sind CO2 neutral. Sie setzen beim Verbrennen lediglich die
Menge an CO2 frei, die das Holz während seines Wachstums auf­genommen hat. Das sind Entweichungen, zu denen es auch beim Vermodern von Holz kommt. Der Holzpellets-Verbrauch ist dank der innovativen Verbrennungs- technik äußerst gering. So reichen beispielsweise zwei Hände voll Holzpellets aus, um zehn Liter Wasser zum Kochen zu bringen oder vier Minuten lang zu duschen. Diese einfache Technik von automatisierten Entnahmesystemen wie z. B. der „Sonnen-Pellet Maulwurf“ von Paradigma arbeitet leise, ­sauber und stromsparend. Dabei werden die Pellets schonend von oben entnommen, so dass kein Qualitätsverlust entsteht. Darüber hinaus ermöglicht das System mit dem Maulwurf ca. 1/3 mehr Füllvolumen auf gleicher Lagerfläche und einen hohen Raumnutzungsgrad, da die üblichen Schrägen im Lager entfallen. Für die Lagerung der Pellets eignet sich ein separater trockener Lagerraum oder spezielle wartungsfreudliche Gewebesilos.

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