Kleine Pellets - große Wirkung

Artikel vom 20. Juni 2008
ein speziell entwickelter Kaminofen , bei dem die Pellets automatisch und völlig geräuschfrei aus dem großen Magazin in den Brennraum gefördert werden. | Foto: Hwamein speziell entwickelter Kaminofen , bei dem die Pellets automatisch und völlig geräuschfrei aus dem großen Magazin in den Brennraum gefördert werden. | Foto: Hwam

Für die Menschen von heute ist es kaum vorstellbar, dass das Feuerholz erst vor rund 100 Jahren zunächst durch die Kohle und später dann durch...

Gas und Öl als Hauptenergieträger verdrängt wurde. Viele Jahrtausende war Scheitholz der gebräuchlichste Brennstoff weltweit. Dennoch begann man bereits Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts in Skandinavien damit, eine neue Holzverbrennungstechnik zu entwickeln. Dazu wurden Holzspäne unter hohem Druck zu Pellets gepresst und in speziellen Brennern verheizt. Inzwischen ist durch das Mischen verschiedener Spänesorten daraus ein Brennstoff mit definierter Qualität, Konsistenz und Größe entstanden, dessen Energie- und Umweltbilanz sich sehen lassen kann. Genau wie Scheitholz verbrennen Pellets CO2-neutral. Sie stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft und sind im Vergleich zu anderen Brennstoffen völlig ungefährlich zu lagern. Zudem ist ihr Heizwert mit rund 4,8 kWh/kg der höchste aller Holzbrennstoffe.

Pelletsofen mit Wassertank

Holzpelletöfen sind auch in bereits bestehende Heizungsanlagen zu integrieren: Mit dem „HWAM Elements“ und dem „HWAM Monet“ wird gleichzeitig ein dazu passender Wassertank ausgeliefert, der es ermöglicht, einen Teil der Wärme über das vorhandene Heizkörpersystem oder über die Fußbodenheizung im Haus zu verbreiten. Dies garantiert eine optimale Nutzung der Heizwärme. Weitere Infos unter: www.hwam.com

Bei diesem „Design-Objekt“ denkt man nicht gleich an einen Pelletsofen. | Foto: P1 Cera DesignHolzpelletöfen sind auch in bereits bestehende Heizungsanlagen zu integrieren. | Foto: Hwam

Bei diesem „Design-Objekt“
denkt man nicht gleich an
einen Pelletsofen.

Holzpelletöfen sind auch in bereits bestehende Heizungsanlagen zu integrieren.

Effiziente Feuerungstechnik

Obwohl erst ein paar Jahre alt, kann die Pelletsheiztechnologie mit einem vielfältigen Spektrum an Kesselkonstruktionen aufwarten. Drei Feuerungstypen lassen sich unterscheiden: Unterschub-, Seiteneinschub- und Fallschacht-Brenner. Hier zeigen wir Ihnen die Funktionsweisen dieser drei Feuerungsarten.

Unterschub-Feuerung. | Grafik: Zae Bayern e.V.

Unterschub-Feuerung
Ein Metallrohr, an dessen Ende sich eine Loch-Brennschale aus Stahl befindet, bildet die Basiseinheit des Unterschubbrenners. Die von unten einströmende Luft lässt das Brenngut gleichmäßig abbrennen. Die einfache Konstruktion ist zudem besonders wartungsfreundlich.

Fallschacht-Feuerung. | Grafik: Zae Bayern e.V.

Fallschacht-Feuerung
Durch einen Füllschacht fallen die Pellets über eine Rutsche auf einen Brennrost bzw. eine Loch-Brennschale. Vorteil: Durch die konstruktive Trennung von Pelletnachschub und Glutzone, lässt sich die Anlage schnell, emissionsarm und rückbrandsicher abstellen. 

   

Seiteneinschub-Feuerung. | Grafik: Zae Bayern e.V.

Seiteneinschub-Feuerung
Dieses System verfügt idealerweise über sich bewegende Roste. Dies hat den Vorteil, dass anfallende Restasche nach unten sofort wegfällt und der Sauerstoff besser zirkulieren kann. In Intervallen wird der Rost (Walzenrost) bewegt und die Brennfläche gesäubert.

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