Keine Angst vor der neuen Feinstaubregelung
Der Winter steht vor der Tür, und mit dem Beginn der Heizperiode stellt sich mancher Bauherr/ Hausbesitzer die Frage nach der Installation eines Ofens oder einer Festbrennstoff-Heizung. Doch ohne einen geeigneten Schornstein geht es nicht. Um in Zukunft für alle energetischen Fälle gerüstet zu sein, bietet sich der Einbau einer feuchteunempfindlichen Abgasleitung in überdruckdichter Ausführung an l Foto: Westaflex
Effiziente, saubere Verbrennung und gleichzeitig lang anhaltende Wärme: Dieser Specksteinofen unterschreitet die Grenzwerte für Kohnlenmonoxid und Feinstaub schon heute deutlich l Foto: NunnaUuni
Holz und Holzpellets sind umweltfreundliche, nachwachsende Brennstoffe. Sie setzen beim Verbrennen nicht mehr CO2 frei, als beim Wachstum der Pflanze gebunden wurde.
Gleichzeitig vermindern sie die Abhängigkeit von importierten Energieträgern wie Gas und Heizöl. Kritisch ist bei der Verbrennung von Festbrennstoffen jedoch der in technisch veralteten Feuerstätten entstehende Feinstaub. Kamin- oder Kachelöfen heizen besonders preiswert und CO2 – neutral.
Kritisch ist jedoch der bei der Verbrennung entstehende Feinstaub. Die Bundesregierung will diesen jetzt durch neue Regelungen beschränken. Diese sind aber moderat und sichern Bestandsschutz zu. Bei technisch überholten Feuerstätten haben die Betreiber viel Zeit zur Nachrüstung. Auch in Zukunft muss deshalb niemand auf ein gemütlich flackerndes Feuer verzichten. Nach einer Übergangsfrist bis 2014 sollen alle Einzelraum- feuerungsanlagen nicht mehr als 100 mg/m∆ Feinstaub ausstoßen. Haben alte Feuerstätten zu hohe Emissionswerte, muss der Betreiber sie mit einem Abgasfilter versehen oder stilllegen. Heute erhältliche Kaminöfen, Kachelöfen oder Pelletheizungen erfüllen bereits fast immer- unabhängig von der Preisklasse - die geforderten Grenzwerte. Ihnen droht weder Stilllegung noch Filterzwang. Käufer sollten deshalb gezielt auf niedrigem Feinstaub- und CO2–Ausstoß achten.
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| Dieser Partikelfilter kann nachträglich montiert werden und reduziert das Fein- staubaufkommen um bis zu 90 Prozent. | Einen Flyer zum Thema Feinstaub erhalten Sie kostenfrei bei der Initiative Pro Schornstein e.V., 86316 Friedberg, Falkensteinstr. 9, info@proschornstein.de |
Kennzeichen für Qualitätsmerkmale sind die Qualitätssiegel DINplus, Blauer Engel und das EFA-Siegel. Holzheizungen sind eine preiswerte und umwelt- freundliche Alternative zu Öl- oder Gasheizungen. Als Hauptheizung werden sie auch in Zukunft von vielen Stellen finanziell gefördert, als Einzelraum- heizung sorgen sie für Wärme, wenn die Hauptheizung z. B. durch Stromausfall versagt. Sie brauchen aber einen zuverlässigen Schornstein, der ständige Temperaturwechsel, säurehaltige Kondensate und im Fall eines Rußbrandes extrem hohe Temperaturen aushält.
» Abgasführung nachträglich einbauen « | |
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Der Winter steht vor der Tür, und mit dem Beginn der Heizperiode stellt sich mancher Bauherr/ Hausbesitzer die Frage nach der Installation eines Ofens oder einer Fest- brennstoff-Heizung. Doch ohne einen geeigneten Schornstein geht es nicht. Um in Zukunft für alle energetischen Fälle gerüstet zu sein, bietet sich der Einbau einer feuchteunempfindlichen Abgasleitung in überdruckdichter Ausführung an. Das System besteht aus montagefreundlichen Edelstahlelementen, die aus einem statisch tragenden Außenrohr, einer Dämmschale sowie einem Innenrohr zum Transport der Rauchgase zusammengesetzt sind. Die einzelnen Bauteile lassen sich direkt vor Ort auf einfache Weise zusammenstecken und im Anschluss an der Gebäudefassade oder in einem Abgasschacht montieren. Die 30 bzw. 40 mm starke Dämmschicht ermöglicht ein schnelles Aufheizen des inneren Edel- stahlrohres. Auf diese Weise wird der optimale Betriebszustand der Feuerstätte bereits nach kurzer Zeit erreicht. | |







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