Wandheizung: unsichtbares Heizsystem

Artikel vom 20. Mai 2008
Das Klimaelement besteht aus einer 25 Millimeter starken Lehmplatte mit integrierten Warmwasser-Heizleitungen. | Foto: WEMDas Klimaelement besteht aus einer 25 Millimeter starken Lehmplatte mit integrierten Warmwasser-Heizleitungen. | Foto: WEM

Unsichtbar verlegte Heizsysteme sind bei Hausbesitzern und bei Innenarchitekten sehr beliebt, versprechen sie doch behagliche Wärme...

ohne dass wuchtige oder unschöne Heizkörper Platz bzw. Wohnraum rauben. Wandheizung heißt das Zauberwort, das zudem eine sehr gute Energiebilanz erzielt. In der Physik werden verschiedene Arten der Wärmeübertragung unterschieden. Gebäude mit herkömmlichen (Rippen-) Heizkörpern werden durch das Prinzip der Konvektion beheizt. Hierbei wird Luft als Medium für den Wärmetransport verwendet. Durch die Heizkörper, die eine weit höhere Temperatur als ihre Umgebung haben, wird eine Luftströmung erzeugt.

Foto: WEM
Unsichtbar verlegte Heizsysteme sind bei Hausbesitzern und bei Innenarchitekten sehr beliebt, versprechen sie doch behagliche Wärme, ohne dass wuchtige oder unschöne Heizkörper Platz bzw. Wohnraum rauben.
Durch die Wärmestrahlung wird der Raum  aufgeheizt, die Raumluft bleibt relativ kühl.Zwei in einem, nämlich Wandheizung
und  Lehmputz, bietet das Klimaelement.

Prinzip Wärmestrahlung

Ein weiteres Prinzip, welches in der gebäudetechnischen Beheizung eine Rolle spielt, ist die Wärmestrahlung. Dabei wird die Wärme ohne Trägermedium, d. h. direkt in Form von elektromagnetischen Wellen abgestrahlt. Beim Auftreffen der Strahlung auf einen Körper wird diese in Abhängigkeit des Materials des Körpers zum Teil reflektiert und zum Teil absorbiert, d. h. in Wärme umgewandelt.  Durch die Wärmestrahlung werden also die in einem Raum befindlichen Objekte (Menschen, Möbel, Wände,…) aufgeheizt, wobei die Raumluft relativ kühl bleibt. Strahlungsheizungen gibt es in Form von Kachelöfen, Wand-, Fußboden- oder Deckenheizungen. Diese Wärme wird als besonders wohltuend empfunden und verbessert das Raumklima spürbar, insbesondere in Kombination mit einem Lehmputz. Eine Wandheizung funktioniert nach dem Strahlungsprinzip der Sonne und gibt Wärme sanft direkt an ihre Umgebung ab. Und das gesund, denn Allergene und Staub werden bei diesem Heizungssystem nicht aufgewirbelt, da eine Luftbewegung so gut wie nicht stattfindet. In Ständerstellwänden und Installationsebenen kann das Wandheizungssystem in Kombination mit Wandplatten problemlos in Trockenbauweise verlegt werden. Nach der Installation der Heizelemente wird die Wand einfach mit „Climafit“-Platten von Rigips verschlossen. Ein aufwändiges Verputzen ist hierbei nicht mehr nötig. Der besondere Clou der Platten liegt im wahrsten Sinne des Wortes in ihrem Kern: Denn dieser enthält Graphit, ein thermisches, extrem leitfähiges Material. Durch den Gips-Graphit-Kern verfügen diese Platten über eine doppelt so hohe Leitfähigkeit, wie jede andere Gipskartonplatte. Wandheizsysteme werden dadurch perfekt ergänzt.
Infos unter www.wandheizung.de oder www.perihel.de.
Mehr Informationen zu „Climafit-“Platten bei www.rigips.de.

Foto: Perihel
Das Heizsystem besteht aus 0,3 mm starkem Kupferblech, darauf befinden sich Kupferrohre, die an den Heizkreislauf angeschlossen werden.
Foto: Perihel
Durch den Gips-Graphit-Kern verfügen diese Platten über eine doppelt so hohe Leitfähigkeit, wie jede andere Gipskartonplatte.

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