So arbeitet die Fußbodenheizung besonders energieeffizient

Artikel vom 15. Dezember 2010
Bodenaufbau mit eingebauter Wärmedämmung: Der Einbau einer Fußbodenheizung erfolgt am besten auf einer zuvor eingebrachten Flüssigdämmung wie beispielsweise Poriment P.  | Foto: djd/HeidelbergCementBodenaufbau mit eingebauter Wärmedämmung: Der Einbau einer Fußbodenheizung erfolgt am besten auf einer zuvor eingebrachten Flüssigdämmung wie beispielsweise Poriment P. | Foto: djd/HeidelbergCement

Fußbodenheizungen schaffen eine kuschelige Wohn-­atmosphäre und können sogar beim Energiesparen helfen.

Eine Fußbodenheizung schafft Behaglichkeit und ein angenehmes, gesundes Wohnklima. Sie kann aber auch dazu beitragen, das Haus besonders energieeffizient warm zu halten und so sparsam und um­weltfreundlich zu beheizen. Flächenheizungen benötigen in einem Haus, das den aktuellen Anforderungen an die Wärmedämmung entspricht, deutlich niedrigere Vorlauftemperaturen für das Heizungswasser als konventionelle Heizkörper. Sie sind damit auch gut geeignet als Heizungsinstallation für erneuerbare Energien.
Der Stromverbrauch einer Wärmepumpe etwa steigt deutlich an, wenn sie höhere Vorlauftemperaturen benötigt.

Nach unten dämmen, nach oben leiten

Einfluss auf die Energieeffizienz der Fußbodenheizung haben auch der Aufbau des Bodens und die dabei verwendeten Materialien. Ideal ist eine Dämmung unterhalb der Heizungsrohre, die dafür sorgt, dass keine Wärme an darunter­liegende Räume verloren geht. Für einen ebenen und durchgängig dämmenden Boden sind Flüssig­dämmungen wie beispielsweise Poriment P von Heidelberg-Cement ideal. Der zementgebundene Porenleichtmörtel ist fließfähig und gleicht damit unebene Böden aus, so dass ein guter Untergrund für den anschließenden Einbau der Fußbodenheizung gelegt ist.    
Das mühselige „Puzzeln“ mit Dämmplatten kann man sich damit ebenfalls ersparen. Die Flüssig­dämmung wird direkt aus einem Mischfahrzeug per Schlauch an den Ort des Einbaus gebracht, kleine Polystyrolkugeln sind bereits
ab Werk beigemischt und ver­antwortlich für die gute Wärmedämmung.

Verlustarme Wärmeabgabe und schnelle Reaktion

Die Heizungsrohre werden nach dem Einbau am besten mit einem Fließestrich vergossen. Er um­schließt die Rohre vollständig und ohne Lufteinschlüsse. Im Unterschied zum dämmenden Untergrund der Fußbodenheizung sollten die Umhüllung der Rohre und der Bodenabschluss aus einem wärmeleitfähigen Material wie beispielsweise dem Fließestrich Cemflow bestehen. So reagiert die Heizung schneller, wenn man die Temperatureinstellung verändert, und gibt ihre Wärme verlustarm an den Raum ab.

Nicht jeder Bodenbelag eignet sich gleichermaßen

Als Nutzschicht grundsätzlich geeignet sind alle gängigen Bodenbeläge - allerdings nicht gleichermaßen gut. Bei Holz, Laminat und Teppichboden ist darauf zu achten, dass der Hersteller sie ausdrücklich als geeignet für den Einsatz auf einer Fußbodenheizung ausweist. Dicke Teppiche wirken isolierend und sind daher nicht optimal. Unter schwimmend verlegten Holz- oder Laminat- böden können sich Luftpolster bilden, die ebenfalls wärme­dämmend wirken und da­mit die Energieeffizienz und die Reak­tionszeit der Fußbodenheizung verschlechtern. Bei Parkett ist zudem darauf zu achten, dass es sich durch die Temperaturschwankungen der Fußboden­heizung nicht verziehen kann. Uneingeschränkt geeignet sind keramische Fliesen, da sie eine gute Wärmeleitfähigkeit besitzen und selbst starke Temperaturschwankungen problemlos überstehen. Mit der Wärme von unten sind Fliesen zudem alles andere als kalt. Die strukturierten Oberflächen vieler aktueller Fliesenollektionen laden da geradezu ein zum Barfußlaufen. www.heidelberger-beton.de


Die ideale Lösung gegen kalte Füsse

Die Heizsysteme von M-Therm machen jedes Badezimmer zur  Wellnessoase. | Foto: tdx/www.m-therm.com.

Mit der dünnsten Fliesenheizung der Welt erlebt man ab sofort eine vollkommen neue Art des Heizens.  Die dünnste Fliesenheizung der Welt ermöglicht nun noch schnellere Reaktionszeiten und effektive Energieersparnis. Die Fliesenheizung von M-Therm ist mit einer 24 Volt Niederspannungstechnik absolut ungefährlich und kann risikofrei unmittelbar unter den Wand- und Bodenfliesen platziert werden. Dies ermöglicht ein dynamisches Heizverhalten mit sehr schnellen Reaktions­zeiten. Die den Heizbahnen zugeführte Energie wird direkt in Wärme umgesetzt, ohne Leitungsverluste und ohne dabei CO2 zu produzieren. Durch das digitale Raumthermostat können die gewünschten Raumtemperaturen zu bestimmten Zeiten programmiert werden, was nicht nur einen Vorteil für den Komfort, sondern auch für einen sparsameren Energie-verbrauch darstellt. Die Installation der Heizbahnen erfolgt durch den Fliesenleger innerhalb weniger Minuten.

Die Heizsysteme von M-Therm machen jedes Badezimmer zur  Wellnessoase. | Foto: tdx/www.m-therm.com.Und auch für die Modernisierung ist die Fliesenheizung hervorragend geeignet. Dank der minimalen Aufbauhöhe von lediglich 0,5 mm können die Heizbahnen einfach auf den alten Fliesen verlegt werden. Das spart Zeit und Geld. Die neuen Fliesen werden dann direkt und problemlos auf die Heiz­bahnen verlegt. Alle Heizsysteme von M-Therm sind außerdem ­miteinander kombinierbar, als Voll- oder Zusatzheizung, für Neubauten oder Altbausanierungen. Erhältlich sind M-Therm Heiz­systeme über den Fliesen-, Farben- und Baustoffhandel. 

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