Flächenheizungen: Ein Dream-Team – Wärmepumpe und Fußbodenheizung

Artikel vom 08. Dezember 2008
Wärmepumpenheizungen gewinnen immer mehr Anhänger | Foto: Heidelberger ZementWärmepumpenheizungen gewinnen immer mehr Anhänger | Foto: Heidelberger Zement

Wärmepumpenheizungen gewinnen immer mehr Anhänger, da sie einen Großteil ihrer Heizenergie aus natürlich vorhandenen Energiequellen ohne Einsatz ...

... von Öl, Gas oder anderen Brennstoffen gewinnen. Im Neubau werden Wärmepumpen auch der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) gerecht, die seit Mitte 2008 vorschreibt, dass ein neu gebautes Haus anteilig aus regenerativen Quellen beheizt werden muss. Langfristig rechnen kann sich der Einbau einer Wärmepumpe aber auch im Altbau, etwa im Rahmen einer umfangreichen Sanierung.

Guter Wärmetransport dank Fließ-Estrich

Besonders effizient ist diese Technik im Zusammenspiel mit Fuß­bodenheizungen, die nur eine niedrige Vorlauftemperatur benötigen. Deren Wärmeausbeute wiederum wird auch durch den Fußbodenaufbau beeinflusst. Zumeist wird unterhalb der Heizung eine Dämmschicht angelegt. Dabei ist darauf zu achten, dass der Untergrund waagerecht und eben ist, um eine gleichmäßige Überdeckung der Heizungsrohre mit der anschließenden Estrichschicht sicherzustellen. Die erfolgt am besten in einem Fließ-Estrich. Er umschließt durch seine hohe Fließfähigkeit die Rohre fest und ohne Lufteinschlüsse. Zusammen mit einer hohen Wärmeleitfähigkeit sorgt das Material dafür, dass die Heizenergie optimal an den Raum abgegeben wird.

Fußbodenheizung wird mit Wärmepumpe effizient 

Der Fließ-Estrich kann fix und fertig in einem Fahrmischer angeliefert werden. Das führt zu kurzen Einbauzeiten, Fehler beim Anmischen des Baumaterials sind auf diese Weise ausgeschlossen. Die effizientesten Wärmepumpen beziehen ihre Energie im Übrigen aus dem Erdreich oder dem Grundwasser, da dort ganzjährig relativ stabile Temperaturen herrschen. Doch auch Luft-Wärmepumpen können mit einer Fußbodenheizung zusammenarbeiten. Sie sind zwar heute in der Lage, auch hohe Vorlauftemperaturen für konventionelle Radiatoren-Heizkörper zu erzeugen, allerdings schnellt der Stromverbrauch der Pumpe da­durch in die Höhe und kann die Spareffekte zunichte machen.   

Ergänzung zum konventionellen Brenner

Wärmepumpen arbeiten nach dem Kühlschrankprinzip und erzeugen durch Kompression und Dekompression Wärme, die sich aus natürlichen Quellen speist. Aus der Luft lässt sich auf diese Weise selbst bei Minusgraden Wärme gewinnen – mit entsprechend steigendem Stromverbrauch allerdings. Die Pumpe kann aber auch ergänzend zu einem konventionellen Brenner eingesetzt werden. Dieser unterstützt die Heizung dann nur bei sehr kalten Temperaturen, während die Luft-Wärmepumpe besonders in den Über­gangszeiten als alleinige Wärmequelle die

Fließ-Estrich | Foto: djd/HeidelbergCementEin guter Wärmetransport und
bün­diges Umschließen der Heizungsrohre machen Fließ-Estrich zum perfekten Partner einer Fußbodenheizung. Einbaufehler sind mit Fließ-Estrich, der fix und fertig aus dem Fahrmischer kommt, so gut wie ausgeschlossen.

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