Rohre und Leitungen winterfest machen

Artikel vom 24. November 2011
| Foto: Danfoss - Kalt erwischt: Eis erhöht den Druck in der Wasserleitung, wodurch Risse entstehen können. Bei Tauwetter drohen dann Wasserschäden in Wand, Boden und an der Einrichtung. Mit einer Rohrbegleitheizung lassen sich solche bösen Überraschungen vermeiden.| Foto: Danfoss - Kalt erwischt: Eis erhöht den Druck in der Wasserleitung, wodurch Risse entstehen können. Bei Tauwetter drohen dann Wasserschäden in Wand, Boden und an der Einrichtung. Mit einer Rohrbegleitheizung lassen sich solche bösen Überraschungen vermeiden.

Keine bösen Überraschungen mit Begleitheizbändern

Ihre Autos machen die meisten Bundesbürger winterfest: Mit Reifen für Schnee und Frostschutzmittel gegen Eis. Einen Frostschutz braucht aber nicht nur das Fahrzeug, sondern auch das eigene Heim – vor allem Heizungsrohre und Wasserleitungen. Rohrbegleitheizungen von Danfoss verhindern das Einfrieren der Leitungen und damit Schäden, die hohe Kosten nach sich ziehen.

Es liegt nahe, dass Hausbesitzer diesem Risiko zu wenig Beachtung schenken. Das Auto hat man stets im Blick, Wasserleitungen aber sind in den seltensten Fällen sichtbar. Sie verschwinden gut verputzt hinter der Wand und damit aus den Köpfen der Bewohner. Die Folgen machen Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) deutlich: Die deutschen Hausrat-und Wohngebäudeversicherer bearbeiten jedes Jahr mehr als eine Million Leitungswasserschäden. Allein im Jahr 2009 zahlten die Versicherer ihren Kunden dafür mehr als 2,4 Milliarden Euro. Denn Frost lässt das Wasser in den Leitungen gefrieren, das dadurch sein Volumen um etwa neun Prozent vergrößert. Was dann passiert, weiß jeder, der schon mal eine Flasche im Tiefkühlfach vergessen hat: Das Eis sprengt das Rohr. Wenn schließlich das Tauwetter einsetzt, ist das Malheur einer Überschwemmung unvermeidlich. Und dann wird es richtig teuer.

Am meisten betroffen sind Räume, die wenig genutzt und daher auch nicht geheizt werden: Gästezimmer, Keller, Vorrats- und Abstellkammern, die bewusst kühl bleiben sollen, Ferienwohnungen, aber auch Gartenhäuschen. Die Frostschutzstellung der Heizung bewahrt bei tagelangem starkem Frost, so warnen Fachleute, die Rohre selbst in sehr gut isolierten Gebäuden nicht vor dem Einfrieren.

Heizen, heizen und nochmals heizen, empfehlen die Versicherer als wichtigste Vorbeugung. Und zwar in allen Räumen eines Gebäudes, vom Keller bis zum Dach. Das Thermostatventil sollte nie vollständig zugedreht werden, denn wer damit Kosten sparen möchte, spart am falschen Ende. Doch ständiges Heizen geht natürlich ins Geld.

Eine langfristig günstigere Alternative ist der Einbau von Rohrbegleit-heizbändern. Sie werden an der Oberfläche oder auch innerhalb der Leitungen verlegt und am Stromnetz angeschlossen. Unkontrolliertes Stromfressen verhindern energieeffiziente Thermostate. Bei sinkender Umgebungstemperatur nimmt die Heizleistung zu und reduziert sich, sobald es wieder wärmer wird. Und ist die Begleitheizung gar nicht mehr erforderlich, weil es endlich wieder Frühling geworden ist, schaltet der Thermostat das Heizband völlig ab. Alles bestens geregelt, böse Überraschungen ausgeschlossen.


Mehr Informationen zu den Heizbändern gibt es unter www.waerme.danfoss.com oder www.devi.de.

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