Nasse Wände sanft und clever trockenlegen

Artikel vom 04. Juli 2008
Jetzt gibt es ein neues Verfahren zur Mauertrockenlegung, mit dem das Mauerwerk schnell und auf schonende Weise entfeuchtet wird – ganz ohne Bauarbeiten oder den Einsatz von chemischen Mitteln. | Foto: AquamatJetzt gibt es ein neues Verfahren zur Mauertrockenlegung, mit dem das Mauerwerk schnell und auf schonende Weise entfeuchtet wird – ganz ohne Bauarbeiten oder den Einsatz von chemischen Mitteln. | Foto: Aquamat

Wenn Wände frisch renoviert wurden und schon nach kurzer Zeit aufsteigende Feuchtigkeit wieder Spuren hinterlässt, ist das ausgesprochen ärgerlich. Nicht...

nur, weil die Kosten für die Verschönerung quasi umsonst waren, sondern auch, weil feuchte Wände Schäden an der Bausubstanz hinterlassen und die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigen können. Wenn ein Haus in die Jahre kommt, wird häufig das Mauerwerk feucht. Alte Isolierungen werden irgendwann porös und wasserdurchlässig. Die im Erdreich vorhandene Feuchtigkeit kann so ins Gebäude eindringen und wird vom trockenen Gestein aufgesaugt wie von einem Schwamm. So entsteht aufsteigende Feuchtigkeit, die sich im Laufe der Jahre durch fast jedes Mauerwerk ihren konstanten Weg nach oben bahnt. Je länger man zulässt, dass das Wasser weiter aufsteigt und sich Schimmel bildet, desto gravierender sind die Ausmaße der Schäden. Die Wohnqualität verschlechtert sich nicht nur optisch. Neben Schimmelbildung und aufgeweichten Tapeten sind auch erhöhte Energiekosten, Gesundheitsschäden bei Bewohnern und Schäden an der Bausubstanz zu einem erheblichen Anteil auf Feuchtigkeit im Gemäuer zurückzuführen. Die effektive Bekämpfung des Problems ist deshalb ein wichtiger Punkt bei der Wohnraum- und Kellersanierung.

Hilfreiche Tipps

Zuerst muss festgestellt werden, ob es sich tatsächlich um aufsteigende Nässe handelt. Gelegentlich gibt es andere Wasserquellen, die beseitigt werden müssen. Lässt man die Außenmauern eines Hauses freilegen und neu isolieren, schützt man sich sicher vor seitlich eindringendem Wasser, aber das Problem der Feuchtigkeit bleibt. In den meisten Fällen dringt Wasser nicht nur seitlich, sondern auch von unten in das Mauerwerk, so dass eine Horizontal- sperre eingebracht werden muss. Auch eine zuverlässige Methode, die aber wochenlange Bauarbeiten, Lärm und hohe Kosten mit sich bringt, zumal zwei verschiedene Verfahren kombiniert angewendet werden. Wo ausgraben wegen Wintergärten oder angrenzenden Nachbarhäusern nicht möglich ist, kann man sich auch seitlich mit der Injektake, der Vertikalsperre schützen. Das geht schneller als eine Ausgrabung, bedeutet aber ebenfalls meist sehr aufwendige Bauarbeiten.

Ein normales Einfamilienhaus kann ebenso entfeuchtet werden wie ein historisches Gebäude mit meterdickem Mauerwerk. | Foto: AquamatDas Gerät der Mauerentfeuchtungsanlage  wird an der Wand befestigt und beginnt sofort sein Wirken. Sanierungen lassen sich so kalkulieren und verwirklichen. | Grafik: Aquamat

Ein normales Einfamilienhaus kann ebenso entfeuchtet werden wie ein historisches Gebäude mit meterdickem Mauerwerk.

Das Gerät der Mauerentfeuchtungs- anlage wird an der Wand befestigt und beginnt sofort sein Wirken.

Gebäude „impfen“

Bei der so genannten Gel-Injektion handelt es sich um ein innovatives Sanierungs-Verfahren zur Bauwerksabdichtung von innen.Die Häuser werden dazu mit einem speziell entwickelten Gel regelrecht „geimpft“. Dieses Injektions-Gel besitzt eine wasserähnliche Viskosität und kann dadurch problemlos eingespritzt werden. Dazu wird das Bauteil mit Injektagestutzen durchbohrt. Das per Druckverfahren injizierte Gel erhärtet und bildet so eine Abdichtungs-ebene. Die Art des Schadens, die Beschaffenheit des Baukörpers und das angestrebte Sanierungsziel entscheiden darüber, ob eine Horizontalsperre im Mauerwerksquerschnitt, eine Vergelung hinter das Bauteil, in den Baugrund (Schleierinjektion) oder direkt in den eigentlichen Baukörper (Flächeninjektion) durchgeführt wird. Die Umweltunbedenklichkeit dieses Verfahrens wurde in zahlreichen Prüfungen erfolgreich nachgewiesen. Da bei diesem Verfahren unbedingt fachliche Kenntnisse vorhanden sein und wichtige Standards eingehalten werden müssen, ist ein Sachkundiger erforderlich. Weitere Infos und Adressen: www.bauwerksabdichtung.net.

Bei diesm Verfahren sollten fachliche Kenntnisse vorhanden sein und von Fachleuten durchgeführt werden. | Foto: GetifixBei der so genannten Gel-Injektion handelt es sich um ein innovatives Sanierungs-Verfahren zur Bauwerksabdichtung von innen. | Grafki: Getifix



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Neue Chance für nasse Wände. | Grafik: Aqualan

Seit dem 1. Januar gibt es Hoffnung für Häuslebesitzer mit nassen Mauern. Der Durchbruch scheint nun endgültig gelungen. Ein neues Produkt wurde europaweit zum Patent angemeldet, nachdem die Testphasen im vergangenen Jahr alle erfolgreich abgeschlossen wurden. Einen repräsentativen Testbericht hierzu erhalten Leser beispielsweise in der Zeitschrift „Schöner Wohnen" in der Ausgabe 02/2008. Das Team der Aqualan Deutschland GmbH ist bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Bereich der Keller- und Mauerwerksentfeuchtung tätig. Kompetenz und Erfahrung in Kombination mit einem neuen, sehr erfolgreichen Produkt, das ist eine sehr viel versprechende Verbindung. Die Technologie der Aqualan-Entfeuchtungstechnik basiert auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der Elektrophysik. Bei diesem Verfahren wird die Trockenlegung feuchter Mauern nicht nur erheblich beschleunigt, es wird auch eine Verträglichkeit für Mensch und Umwelt garantiert. Das wird durch die Anwendung neuester Technik und moderner Elektronik erreicht. www.clever-trockenlegen.de    

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