Mauerwerksentfeuchtung:
Feuchte Mauern - Nasse Keller?

Feuchte Mauern sind ein schwerwiegendes Problem Hausbesitzer sind häufig ratlos, wenn sie damit konfrontiert werden. Da meist „nur“ Kellerräume betroffen sind, warten viele erst einmal ab.
Anfangs sieht man vielleicht nur einen kleinen nassen Fleck. Der aber wird mit der Zeit größer, es bildet sich Schimmel und muffiger Geruch. Schimmel lässt sich vorübergehend oberflächlich entfernen oder mit Farbe überstreichen, kommt aber immer wieder durch, auch bei Tapeten. Er wächst immer weiter und die Sporen verteilen sich über die Raumluft. Schließlich kann sich das ständige Leben in einem Haus mit feuchtem Mauerwerk und Schimmel auch gesundheitlich auswirken. Leichte Kopfschmerzen bis zur Migräne, Hustenreize bis hin zum Asthma, sogar Krebs können unter anderem durch Feuchtigkeit ausgelöst oder verstärkt werden. Zum Schutz des Hauses und seiner Bewohner muss hier eine dauerhafte Lösung gefunden werden.
Feuchtigkeit vermeiden
Wie lassen sich Feuchtigkeit und Schimmel fachmännisch beseitigen und Neubildung verhindern? Eine Fülle von Anbietern, leider auch unseriöse, erschweren richtiges Vorgehen. Grundsätzlich ist es notwendig, festzustellen, woher die Feuchtigkeit kommt. Viele Anbieter führen eine kostenlose Schadensanalyse durch. Hierbei werden im Mauerwerk Feuchtigkeitsquellen aufgedeckt, sodass diese gezielt bekämpft und dauerhaft beseitigt werden können.
Die häufigsten Ursachen
Eine häufige Ursache für feuchtes Mauerwerk – kapillar aufsteigende Bodenfeuchtigkeit – ist zurückzuführen auf einen natürlichen Prozess: Isolierungen und Abdichtungen im Fundament sind entweder gar nicht vorhanden, oder sie altern und werden früher oder später undicht, sodass Feuchtigkeit aus dem Erdreich ins Mauerwerk eindringen kann. Die trockenen Mauern saugen die Feuchtigkeit auf wie ein Löschblatt. Hält man ein Löschblatt in Wasser, kann man beobachten, wie das Wasser immer weiter aufsteigt. Das gleiche passiert mit dem Mauerwerk.
Verfahren zur Mauerwerksentfeuchtung
1. Ausgrabung und Horizontalsperre:
Die Grundmauern werden ausgegraben und gründlich isoliert. Mittels Chromstahlplatten im Mauerwerksquerschnitt wird der Feuchtigkeitstransport gestoppt.
2. Injektionsverfahren:
In die Wand gebohrte Löcher werden mit einer isolierenden, Schimmel abtötenden Substanz aufgefüllt, die sich in den Kapillaren verteilt und dadurch eine chemische Horizontalsperre bildet.
3. Elektroosmoseverfahren:
Mittels gesundheitlich unbedenklicher elektromagneticher Langwellen wird die Bewegungsrichtung des Wassers umgekehrt.
So wird zum einen das Mauerwerk entfeuchtet und zum anderen erreicht, dass die Feuchtigkeit zukünftig im Erdreich bleibt und nicht wieder ins Mauerwerk aufsteigt.
Eine Trockenlegung kann mit verschiedenen Verfahren erzielt werden:
1. Die Ausgrabung:
Das Erdreich um das Haus herum wird abgetragen, die Grundmauern werden verschalt oder gründlich isoliert. Mit der Horizontalsperre – einem mechanischen Schneid- und Sägeverfahren – kann eine sichere Trennung im Mauerwerksquerschnitt hergestellt werden, um dadurch den kapillaren Feuchtigkeitstransport zu dem Baustoff oberhalb der Sperrschicht zu stoppen. Hierzu werden Chromstahlplatten ins Mauerwerk eingetrieben. Dieses Verfahren bietet sich vor allem bei frei stehenden Häusern an, ist aber mit aufwändigen Bauarbeiten verbunden.
In dicht besiedelten Wohngegenden, bei Reihenhäusern oder Häusern mit Wintergarten usw. lässt es sich nicht umsetzen. Geeignete Ansprechpartner hierfür sind anerkannte, lokal ansässige Handwerkerbetriebe bzw. Baufirmen.
2. Die Injektage:
Hierzu gehören alle Maßnahmen, bei denen durch verschiedene Verfahren Injektionsmittel in die Wand eingebracht werden, bis eine ausreichende Sättigung des Mauerwerks erreicht ist. Im Abstand von wenigen Zentimetern werden Löcher in die Mauer gebohrt und mit einer isolierenden, Schimmel abtötenden Substanz aufgefüllt, die sich in den Kapillaren verteilt und dadurch eine chemische Horizontalsperre bildet. Gute Ergebnisse werden hier z.B. mit den Produkten der Firma Remmers Chemie erzielt.
3. Die Elektroosmose:
Hier werden die Naturgesetze genutzt, um die Bewegungsrichtung des Wassers umzukehren, sodass die Feuchtigkeit im Erdreich bleibt und nicht wieder ins Mauerwerk aufsteigt. Ohne viel Aufwand und ohne Bauarbeiten wird ein kleiner Kasten im Keller montiert, der die Entfeuchtung des Mauerwerks erreicht, indem er elektromagnetische Langwellen ausstrahlt. Das sind Rundfunkwellen, die gesundheitlich völlig unbedenklich sind. Auf diese Weise wird auch dem Schimmel seine Wachstumsgrundlage, die Feuchtigkeit, entzogen. Empfehlenswert sind hier Firmen, die über ein geprüftes, patentiertes Verfahren verfügen, wie die Firma Aquamat GmbH. Wer sich für ein nachgebautes und ggf. preiswerteres Modell entscheidet, muss damit rechnen, ein eventuell nur teilweise zufrieden stellendes Ergebnis zu erzielen.
Heizkosten reduzieren
Nicht nur für die eigene Gesundheit lohnt es sich, die Trockenlegung feuchten Mauerwerks in Angriff zu nehmen. Schützenswerte Bausubstanz wird dadurch erhalten, Heizkosten werden reduziert und der Mensch fühlt sich im trockenen Haus so richtig wohl!
Folgen von feuchten Wänden
- Schimmelpilze und muffiger Geruch
- Schäden an der Bausubstanz
- Gesundheitliche Beschwerden wie z.B. Kopfschmerzen, Migräne, Hustenreiz, Asthma oder Krebs




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