Fitness-Keller: Viel Platz fürs Training
Kineses – reddot design award-Gewinner | Foto: TechnogymTraining macht in einer schönen Umgebung mehr Spaß.
Wer es geschickt anstellt, kann sogar aus dem eigenen Keller eine echte Sport- und Wellness-Oase machen - inklusive Sauna für das Schwitzen nach dem Schwitzen. Viel Bewegung baut Stress ab und schützt vor Beschwerden wie Übergewicht, Rücken-, Herz- und Kreislaufproblemen. Zu regelmäßigen Besuchen im Fitness-Studio können sich trotzdem viele nicht überwinden. Den einen ist der Anfahrtsweg zu lange, die anderen hadern mit den Öffnungszeiten, und mancher möchte einfach nicht in aller Öffentlichkeit schwitzen. Genügend Platz vorausgesetzt, ist vielleicht eine eigene Wellness-Oase im Keller die Lösung – inklusive Heimsauna.
Die Wellness-Oase im eigenen Keller
Voraussetzung für eine Sauna ist immer ein Starkstromanschluss. Damit die Anlage später auch wirklich genutzt wird, sollte es Möglichkeiten zum Abkühlen und Ausruhen in wohnlicher Atmosphäre geben. Außerdem muss immer ein leichter Zugang zur frischen Luft im Freien gewährleistet sein. Ideal ist eine Außentreppe. Duschen in der Sauna sollten möglichst eine sogenannte Duschtasse haben. Wird nur gefliest, hat angesichts der häufigen Nutzung Schimmel ein leichtes Spiel in den Fugen. Empfehlenswert sind Duschtassen mit einem Ausmaß von mindestens 120 x 120 Zentimeter.
Für Bikini-Figur und Sixpack
Vor dem Entspannen in der Sauna steht jedoch das Training. Das Trimmrad und die Gymnastikmatte allein tun es im heimischen Studio meist schon lange nicht mehr. Mit einer ganzen Reihe teurer Fitnessgeräte soll der Bikini-Figur oder der Sixpack-Bauchmuskulatur auf die Sprünge geholfen werden. Experten raten hier aber zur Besonnenheit. „Viele auf dem Markt angebotene Fitnessgeräte sind bedenklich", sagt Georg Stingl, Vorsitzender der „Aktion Gesunder Rücken". Dies betreffe sowohl die Haltbarkeit als auch die Wirkungsweise. Hinzu komme, dass eine falsche Anwendung zu körperlichen Beschwerden führen könne.
Sport muss immer Spaß machen
Dann kann in Trainingsgeräte investiert werden. Eine kleine Fitness-Oase mit Laufband, Stepper, Crosstrainer und Minitrampolin hat ihren Preis. Der liegt mindestens bei mehreren 100 Euro. Welche Fitness-Ausstattung man sich zulegt, hängt auch von den Platzverhältnissen ab. Um ein Gerät herum sollte immer ein Meter Bewegungsraum sein. Und die Belüftung muss ebenfalls stimmen. Um aus einem Keller ein Fitness-Center zu machen, muss der Raum geheizt werden können. Für beheizbare Keller fordert die Energieeinsparverordnung immer eine gute Wärmedämmung, die fachmännisch geplant auch innen angebracht werden kann. Auch eine gute Belüftung durch Fenster ist empfehlenswert. Diese sollten nicht einfach, sondern mit Isolierglas
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